Toyota / Yamaha : Fahrzeuge sollen künftig kommunizieren
Toyota und Yamaha arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen Generation von Fahrzeugen, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren können. Die Partner haben zwei Studien mit besonderem Blick auf japanische Bedingungen entwickelt: das kommunikationsfähige dreirädrige Pendler-Fahrzeug „EC-Miu“ und das Elektro-Fahrrad „Pas with“.
Auf drei Ziele richtet sich der Focus: In einem ersten Schritt wollen beide Partner eine flächendeckende Ladeinfrastruktur schaffen, die von Fahrzeugen beider Unternehmen genutzt werden kann. Hier wird auch das so genannte Toyota Smart Center integriert – ein Managementsystem zur umfassenden Kontrolle des Energieverbrauchs und der Vernetzung von Standorten, Fahrzeugen, Energielieferanten und Fahrzeugbesitzern. Als zweites folgt dann die Etablierung neuer Verkehrsarten, die auch die Förderung von "Vehicle-Sharing"-Systemen einschließt.
Im Rahmen der Kooperation sollen zudem die Kosten für IT-Services, die der Vernetzung der Fahrzeuge dienen, gesenkt werden. Fahrzeugnavigations- und Telematik-Systeme, die Zugriff auf Smartphones und drahtlose Netzwerke haben, könnten im Rahmen des Projekts und in bestimmten Fahrzeugen aus der Yamaha-Produktion zur Anwendung kommen. Sie werden dann Informationen zu Standort und Verfügbarkeit von Ladestationen liefern und den Fahrer beispielsweise benachrichtigen, wenn ein Ladevorgang abgeschlossen ist.
Beide Unternehmen wollen darüber hinaus bereits bestehende Ladenetze, wie die „G-Station“ für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride von Toyota weiterentwickeln und ausbauen. Ziel ist eine gemeinsame Nutzung der Stationen durch Zweiräder und Pkw.
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Elektro-Roller „EC-Miu“ |
Elektro-Fahhrad „Pas with“ |
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Autor: Rainer Roßbach
Fotos: Toyota
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