VLN 35. Grenzlandrennen - Audi siegt mit Distanzrekord
Ein Team, welches mit ziemlicher Sicherheit anwesend sein wird, ist die Mannschaft von Olaf Manthey. Seit Jahren zählen die Porsche von Manthey Racing zu den festen Größen auf dem Nürburgring und feiern regelmäßig Erfolge. So auch im Grenzlandrennen, wo das Duo Jochen Krumbach und Romain Dumas den "Nadelstreifen"-Porsche auf Rang zwei ins Ziel brachten. Am Ende fehlten 26,881 Sekunden auf den siegreichen Phoenix-Audi.
Komplettiert wurde das Podium von Thomas Jäger, Alexander Roloff und Jan Seyffarth, die in ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 aus dem Team Rowe Racing etwa zwei Minuten Rückstand auf die Sieger hatten. Beim fünften Lauf war das Duo Roloff/Seyffarth noch selbst siegreich gewesen, doch nach etwa zwei Stunden stand fest, dass dieser Erfolg nicht wiederholt werden konnte. Bis zur Rennhalbzeit konnte das Trio noch mit dem Phoenix-Audi und dem Manthey-Porsche um die Führung kämpfen, doch dann warf ein Reifenschaden hinten links das Team aus dem Kampf um den Tagessieg.
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Manthey, Rowe und Phoenix Racing auf dem Weg an die Spitze. |
Nach einer Kollision endet die gute Vorstellung des Dörr-McLaren. |
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Auch außerhalb der Top10 fahren spektakuläre Fahrzeuge, wie dieser BMW M3. |
Für Timbulli-Racing lief nicht alles nach Plan. |
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Auch in den kleinen Klassen ist man am Limit unterwegs. |
Das Kölner Team Kremer Racing hatte diesmal einen Ausfall zu beklagen. |
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Auch der Gemballa-McLaren sah nicht die Zielflagge. |
Rowe und Phoenix-Racing im Kampf um die Führung. |
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Diesen hatte in der Anfangsphase auch die Mannschaft von Dörr Motorsport im McLaren MP4 vor Augen. Mit dem Fahrerquartett Rudi Adams, Arno Klasen, Henri Moser und Kai Riemer war der britische Mittelmotor-Sportwagen von Platz zwei aus ins Rennen gegangen. Noch vor der ersten Kurve konnte man die Pole-Setter Jäger/Roloff/Seyffarth mit dem Mercedes überrumpeln und baute fortan ein kleines Polster auf die Verfolgergruppe auf. Nach vier Runden übergab Kai Riemer als Führender das Steuer an Henri Moser, der wenig später im Bereich Hatzenbach mit einem zur Überrundung anstehenden Konkurrenten kollidierte und den Boliden abstellen musste. Trotz des Ausfalls konnte Kai Riemer dem Rennen etwas positives abgewinnen. Endlich hatte ich die Chance zu zeigen, was in mir steckt , sagte er nach dem Rennen. Der Start war ein absoluter Gänsehaut-Moment; rechts neben mir einen Ex-DTM-Fahrer und hinter mir einen Porsche-Werksfahrer. Auch wenn wir am Ende die Zielflagge nicht gesehen haben, waren die ersten Runden für das Team enorm wichtig. Schließlich stehen wir mit der Entwicklung des Fahrzeuges noch am Anfang.
Positiv verlief das Rennen dagegen für Pinta Racing. Michael Illbruck und Robert Renauer waren in ihrem Porsche 911 GT3 R von Position sieben aus, hinter dem Frikadelli-Porsche von Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Christopher Brück, gestartet. Sie konnten sich in den vier Stunden aber um einige Plätze nach vorne kämpfen und wurden am Ende Vierte. Direkt dahinter kam der Frikadelli-Porsche auf Rang fünf ins Ziel. Dieser hatte über weite Strecken mit Andreas Gülden, Marco Seefried und Marc Busch einen der beiden Timbulli-Porsche im Windschatten. Das Duell der beiden 911er erfreute die Fans rundenlang, ehe der letzte Stopp die Entscheidung brachte. Danach reihte sich der Timbulli-Porsche hinter dem Rowe-Racing-Mercedes von Michael Zehe und Roland Rehfeld auf Position sieben ein. Für das Schwesterauto von Dennis Busch, Marco Seefried und Marc Hennerici lief es dagegen nicht gut. Bis in die letzte Stunde hinein lag das Trio auf einem aussichtsreichen vierten Platz, ehe ein technischer Defekt die Zielankunft verhinderte.
Mit ihrem fünften Klassensieg in der GT4-Klasse verteidigten Norbert Bermes und Marcel Belka im Aston Martin Vantage V8 von Mathol-Racing die Tabellenführung. Die neuen Zweitplatzierten Hajo-Franz Müller, Dominik Thiemann und Guido Wirtz liegen nach sechs von zehn Rennen nur 3,82 Punkte zurück.
Bereits am 04. August findet mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt, bei dem auch der Titelkampf in die nächste Runde geht.
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Pinta-Racing konnte sich über Rang vier freuen. |
Dieses Mal blieb dem Porsche von Olaf Manthey nur Platz zwei. |
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Trotz reduziertem Teilnehmerfeld fanden viele Fans den Weg in die Eifel. |
Nur einer der beiden Peugeot RCZ ist dieses Mal angetreten. |
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Mathol-Racing verteidigte die Tabellenführung. |
Nach einem Reifenschaden rettete sich Rowe-Racing noch auf das Podium.. |
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Frikadelli und Timbulli-Racing im Paarflug am Pflanzgarten . |
Erneut siegreich: der Phoenix-Audi R8 LMS von Basseng und Stippler. |
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Autor: Matthias Behrndt/Michael Behrndt
Fotos: Matthias Behrndt/Michael Behrndt
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