DTM Nürburgring - Heiße Angelegenheit
Es kommt ja nicht oft vor, dass der Nürburgring seine Gäste mit hohen Temperaturen verwöhnt, aber das, was die Teilnehmer und Zuschauer beim diesjährigen DTM-Rennen erlebten, darf man getrost als Hitzeschlacht bezeichnen. Bei Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius wurde den Piloten in den Cockpits alles abverlangt. Ihre Fahrzeuge sind zwar von den drei deutschen Premium-Herstellern gebaut, aber eine Klimaanlage sucht man in den DTM-Boliden natürlich vergeblich. Mercedes-Pilot Gerry Paffett hatte den bisherigen Saisonverlauf am besten für sich nutzen können. Nach zwei Siegen sowie Zielankünften in allen anderen Rennen kam er als klarer Tabellenführer in die Eifel, wo die Mercedes-Teams im Training allesamt Probleme hatten. Mit Jamie Green am Steuer fuhr der beste Mercedes auf Startplatz sieben, Paffett verfehlte sogar die Top Ten und musste mit Startplatz elf vorlieb nehmen.
In die Runde der letzten vier Qualifikanten kamen mit Mike Rockenfeller, Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque drei Audi-Piloten sowie Bruno Spengler auf BMW. Mit einer Top-Zeit von 1:24.284 Minuten setzte sich der Kanadier am Ende durch und holte sich mit mehr als zwei Zehntelsekunden Vorsprung die Pole Position. Besonders enttäuschend verlief das Training für Ralf Schumacher, Mattias Ekström und David Coulthard. An der Stätte seines Formel-1-Grand-Prix-Sieges von 2003 erreichte der Kerpener nur Startplatz 15, der Schwede war über Startplatz 12 ebenfalls nicht erfreut. Der frühere schottische Grand-Prix-Pilot muss sich beim Start sogar ans Ende des Feldes stellen. „Von dieser Startposition wird es schwierig, mich morgen weiter zu verbessern, aber Rennen in der Eifel sind bekanntlich unberechenbar“, zeigte sich Coulthard dann auch wenig optimistisch.
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Die Verfolgerduelle waren nur am Anfang spannend. |
Das Rennen fand vor ausverkauften Tribünen statt. |
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Die Rückkehr von BMW hat die DTM attraktiver gemacht. |
BMW-Pilot Priaulx wurde durch diesen Rempler von Vietoris zurückgeworfen. |
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Im Training werden immer wieder Boxenstopps geübt. |
Auch hier muss jeder Handgriff sitzen. |
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Bei diesem Stopp von Priaulx hat alles geklappt. |
Tomczyk komplettierte den BMW-Erfolg mit Rang drei. |
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In die Runde der letzten vier Qualifikanten kamen mit Mike Rockenfeller, Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque drei Audi-Piloten sowie Bruno Spengler auf BMW. Mit einer Top-Zeit von 1:24.284 Minuten setzte sich der Kanadier am Ende durch und holte sich mit mehr als zwei Zehntelsekunden Vorsprung die Pole Position. Besonders enttäuschend verlief das Training für Ralf Schumacher, Mattias Ekström und David Coulthard. An der Stätte seines Formel-1-Grand-Prix-Sieges von 2003 erreichte der Kerpener nur Startplatz 15, der Schwede war über Startplatz 12 ebenfalls nicht erfreut. Der frühere schottische Grand-Prix-Pilot muss sich beim Start sogar ans Ende des Feldes stellen. „Von dieser Startposition wird es schwierig, mich morgen weiter zu verbessern, aber Rennen in der Eifel sind bekanntlich unberechenbar“, zeigte sich Coulthard dann auch wenig optimistisch.
Spengler setzte sich auch im Rennen souverän durch. Er übernahm beim Start die Führung und behauptete sie letztlich bis ins Ziel. Edoardo Mortara machte über die gesamte Distanz Druck, musste sich aber am Ende um 6,7 Sekunden geschlagen geben. Martin Tomczyk komplettierte den BMW-Erfolg, als er vier Sekunden hinter Montara als Dritter über die Ziellinie fuhr. Für die Bayern, die an diesem Rennwochenende mit einigen Darbietungen das 40. Jubiläum ihres BMW M feierten, war es ein Ergebnis nach Maß. Audi konnte mit Platz zwei und fünf durch Mike Rockenfeller zwar Schadensbegrenzung betreiben, aber insbesondere Scheider und Ekström blieben mit Platz neun und elf hinter ihren eigentlichen Möglichkeiten. Verlierer des Wochenendes aber war Mercedes. Zwar fuhr Green als bester AMG-Pilot auf Rang vier und Paffett sogar von Startplatz elf auf Rang sechs, aber die Truppe um Norbert Haug kann und will mehr. Schumacher blieb im Verkehr stecken und wurde Dreizehnter, Vietoris kassierte eine Durchfahrtstrafe, weil er Andy Priaulx zu rüde attackiert hatte und Coulthard wurde nach schwachem Rennen gar nur Letzter.
Ein Trostpflaster war das beste Saisonergebnis des Kanadiers Robert Wickens, der sich mit seinem siebten Platz sechs Punkte erkämpfte. An der Tabellenspitze hat Paffett aufgrund seiner bisherigen Konstanz noch immer einen Vorsprung von 20 Punkten, aber auf dem zweiten Rang liegt nun schon sein BMW-Kontrahent Spengler. Der Kandier hofft natürlich darauf, den Kampf um den Titel noch einmal spannend machen zu können. Beim nächsten Rennen in Zandvoort, das schon in einer Woche ausgetragen wird, hat er die nächste Chance dazu.
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Bester Audi-Pilot: Edoardo Mortara fuhr auf Rang zwei. |
Platz vier für Green im bestplatzierten Mercedes. |
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Der Amerikaner Joey Hand im Kampf mit zwei Mercedes-Piloten. |
Ein neuer Anblick für die Konkurrenz: Das Heck des DTM-BMW. |
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Ralf Schumacher erlebte erneut ein glückloses Wochenende. |
Frust auch bei Coulthard: Er kam als Letzter ins Ziel. |
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Rettete mit Rang sechs wenigstens acht Punkte: Garry Paffett im Mercedes. |
Bruno Spengler holte sich im BMW seinen zweiten Saisonsieg. |
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Autor: Michael Behrndt
Fotos: Michael Behrndt
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