Citroën erweitert die DS3-Familie um ein Fahrzeug für den Kundenmotorsport. Der DS3 R1 eignet sich für den Einstieg in den Rallye-Sport: Er bietet ein ist besonders leichtes Handling und offeriert größtmögliche Sicherheit zu einem attraktiven Preis.
Um die Kosten möglichst gering zu halten, wurde der überwiegende Teil der mechanischen Komponenten im Serienzustand belassen. Die R1-Version basiert auf dem Citroën DS3 SoChic VTi 120 und nutzt dessen Technik insbesondere den Vierzylindermotor 1.6 VTi. Die Leistung des Benziners beträgt 125 PS bei einem maximalen Drehmoment von 165 Nm. Gekoppelt ist der Motor an ein standardmäßiges, synchronisiertes manuelles Schaltgetriebe mit einer kürzeren Übersetzung. (rr)
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Pebble Beach Schöner Schein
In jeder dritten Augustwoche ist das Mekka der historischen Automobilwelt der USA auf der Monterey-Halbinsel zu finden. Höhepunkt der Woche, die mit Auktionen, Clubtreffen und Rennen auf dem nahegelegenen Laguna Seca Raceway vollgestopft ist, ist der traditionelle Schönheitswettbewerb bei der Pebble Beach Lounge. Mitten im Refugium der reichen Kaliforniens sind ein Porsche, Ferrari oder Lamborghini Alltagsautos. Der Küstenbewohner hat Geld und zeigt es ohne Hemmungen. Entsprechend ist auch die Zusammenstellung und die Qualität der Fahrzeuge beim Concours: teuer, selten und perfekt sind gute Kriterien für eine Teilnahme. (dr)
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Ausschließlich in Weiß wird es den 911 GT3 Cup, Modelljahr 2013, geben. Speziell für den Einsatz im Porsche Mobil 1 Supercup entwickelten die Zuffenhauser einen komplett neuen Sportler auf Basis der siebten Modell-Generation.
Angetrieben wird der Neue von einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor. Dieser leistet 460 PS bei 7500 Umdrehungen, dass sind zehn PS mehr als beim Vorgänger. Die Kraftübertragung ist eine Eigenentwicklung von Porsche Motorsport - ein Sechs-Gang-Klauengetriebe, das erstmals über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Eine Eigenkonstruktion sind auch die einteiligen, 28-zölligen Rennfelgen mit Zentralverschluss, auf die vorne 27 Zentimeter breite Slicks und hinten 31 Zentimeter breites, profilloses Gummi aufgezogen wird. (rr)
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Viele Modifikationen, die der 2013er Jahrgang des Nissan GT-R erfährt, basieren auf Erfahrungen, die die Japaner im Einsatz beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gesammelt haben. Das Feintuning umfasst ein verbessertes Ansprechverhalten des 3,8 Liter großen V6-Bi-Turbomotors im mittleren und oberen Drehzahlbereich, resultierend aus neuen Hochleistungseinspritzdüsen sowie Modifikationen am Bypass-Ventil des Turboladers. Ein neu konstruiertes Prallblech in der Ölwanne sorgt auch bei sehr schneller Kurvenfahrt für einen stets stabilen Öldruck. (rr)
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DMV Münsterlandpokal - Wintereinbruch verhindert Saisonfinale
Traditionsgemäß bildet der DMV Münsterlandpokal das Saisonfinale der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Neben dem Siegerpokal erhalten die erfolgreichen Teams und Piloten einen westfälischen Schinken. Diese begehrten Trophäen mussten bei der 37. Auflage des "Schinkenrennens" allerdings im Kühlschrank bleiben. Als eben solcher präsentierte sich nämlich die Eifel am letzten Oktoberwochenende. Über Nacht war der erste Schnee gefallen und verwandelte den Nürburgring in eine Eislandschaft.
Da unter diesen Bedingungen an einen regulären Trainingsbeginn ab 8:30 Uhr nicht zu denken war, entschied sich die Rennleitung, den Zeitplan zu verschieben. Das 90 minütige Qualifikationstraining wurde für 10 Uhr angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war aber noch keine Wetterbesserung eingetreten, woraufhin eine erneute Verschiebung ausgesprochen wurde. Während der Himmel in der Eifel langsam aufklarte und die Sonne Streckenteile und Auslaufzonen auftaute, nutzten die Teilnehmer der Falken-Drift-Show die freie Start- und Zielgerade und heizten den wartenden Fans mit ihrem spektakulären Programm ein. (mb)
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Exakt 499 Exemplare werden vom dunkelroten und 180 PS starken 695-Edizione-Maserati-Cabrio gebaut. Zum Listenpreis von 38.260 Euro bietet der agile und luxuriöse Abarth die Fahrleistungen eines Sportwagens sowie Reisekomfort. Unter der knappen Fronthaube arbeitet ein 1.4-Liter-Turbomotor, der die Cabriolet-Limousine auf eine Höchstgeschwindigkeit von 215 Stundenkilometer bringt. Im Sprint erreicht der kleine, edle Italiener die 100-Marke in schnellen 7,4 Sekunden - akustisch untermalt von einer Dualmode-Abgasanlage, die jenseits von 3000 Touren die sportliche Intonation nochmals steigert. (rr)
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Das klassische Stoffdach für Cabrios kommt wieder: Opels neuer Cascada - in der Tradition von Kadett und Astra - ist eines der raren viersitzigen Mittelklasse-Cabriolets mit Textildach. Und er ist elegant. Hinter der A-Säule stört keine Abdeckung für das Dach und kein sichtbarer Überrollschutz die Silhouette. Das Opel-typische Sichelmotiv prägt die Seitenansicht und korrespondiert mit einer weiter oben verlaufenden scharfen Kante, die sich bis ins Heck zu den umlaufenden, geteilten Rückleuchten erstreckt. Eine horizontal um den Passagierraum verlaufende Chromleiste betont die hochgezogene Taille. Per Knopfdruck öffnet sich das Stoffverdeck in 17 Sekunden - und das bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern. Ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit gewährleisten elektrische Gurtzuführer, Nappaleder und belüftete, ergonomische Sitze sowie etliche Sicherheitssysteme. (rr)
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Carrera Panamericana 1952 - Doppelsieg für Mercedes
Die Rennsaison 1952 war für Mercedes-Benz ein voller Erfolg: In Bern, Le Mans und auf dem Nürburgring ließen die 300 SL Rennsportwagen mit der Entwicklungsnummer W 194 ihre Wettbewerber hinter sich. Mit den Doppel-, Dreifach- und Vierfachsiegen bewies der 300 SL eindrucksvoll seine sportlichen Talente, die er auf nachfolgende Fahrzeuge der SL-Reihe vererbt hat. Zum Saisonabschluss hielt der Rennkalender vom 19. bis 25. November 1952 einen weiteren Höhepunkt bereit: die 3. Carrera Panamericana in Mexiko, eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt. (rr)
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Essen Motor Show - Sonderschau Sportwagen-Weltmeisterschaft
Die Rennen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft in den Jahren 1953 bis 1992 zählen zu den Höhepunkten in der Motorsport-Geschichte. In diesen 40 Jahren kämpften berühmte Automobilfirmen wie Alfa Romeo, Aston Martin, Ferrari, Ford, Jaguar, Maserati, Mercedes-Benz, Peugeot oder Porsche um den prestigeträchtigen Titel, der damals oft genug genau so begehrt war wie die Formel 1-Weltmeisterschaft.
Als Hommage an diese erfolgreichen 40 Jahre Motorsport werden auf der diesjährigen Essen Motor Show fast zwanzig erfolgreiche Boliden aus jener Zeit präsentiert, angefangen vom Ferrari 375MM aus dem Jahr 1953/54 bis zum Peugeot 905 aus dem Jahr 1992, dem bisher letzten Titelträger. 2012 feiert die Sportwagen-WM nach einer Pause von zwanzig Jahren ihrer Wiederauferstehung. Klar, dass auch die erfolgreichen Autos dieser Saison in Essen zu sehen sein werden. (rr)
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VLN DMV 250-Meilen-Rennen - Sieg der Routiniers
Bernd Schneider und Jeroen Bleekemolen heißen die Gesamtsieger des ROWE DMV 250-Meilen-Rennens, dem vorletzten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 des Black Falcon-Teams hatten die beiden früheren DTM-Piloten nach 28 gefahrenen Runden 47,036 Sekunden Vorsprung auf den Porsche des Teams Manthey Racing mit Jochen Krumbach, Romain Dumas und Timo Bernhard. Rang drei belegten Marko Hartung, Mark Bullitt und Nico Bastian im SLS AMG GT3 des Rowe Racing Teams.
Mit der Trainingsbestzeit von 8:06,032 Minuten hätten eigentlich Norbert Siedler, Marco Seefried und Marc Hennerici im Porsche 911 des Timbuli Racing Teams auf der Pole Position stehen müssen. Nach Abschluss des eineinhalbstündigen Trainings verhängte die Rennleitung jedoch zahlreiche Bestrafungen wegen des Missachtens von Flaggensignalen. So fanden sich unverhofft Hartung/Bullitt/Bastian in ihrem Mercedes sowie Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Christopher Brück und Patrick Huisman im Porsche 911 GT3 R 997 in der ersten Startreihe wieder, obwohl sie im Qualifying nur die fünft- bzw. siebtbeste Zeit erzielt hatten. (rr)
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Ende der 1960er ist die französische Chrysler-Tochter Simca mit Matra unter anderem in der Formel 1 und der Sportwagenweltmeisterschaft erfolgreich. Nur gegen die in Rallies erfolgreichen Renault Alpine hat die "Société Industrielle de Mécanique Carosserie" keinen Pfeil im Köcher. Am 9. Februar 1970 bringt das Management von Chrysler France deshalb zusammen mit Chappe & Gessalin das Projekt "Simca CG Proto MC" (MC heisst Moteur Centrale) auf den Weg.
Der Motor des Alpine-Jägers stammt vom Chrysler 180. Jedoch wird der Hubraum auf 2160 Kubikzentimeter erhöht und von zwei Weber-Doppelvergasern befüllt. Zunächstleistet die Maschine 175 PS, später bis zu 225 PS. Dies erreicht man durch die Installation eines neuen Zylinderkopfs, einer Doppelzündung sowie einer Trockensumpfschmierung. Das Fünfgang-Getriebe dagegen ist keine Eigenentwicklung, sondern kommt von Porsches 911er. (rr)
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Die beiden Läufe am vorletzten Rennwochenende der Saison in der ADAC-GT-Masters-Serie brachten noch keine Entscheidung im Titelkampf. Diese wird erst beim letzten Aufeinandertreffen der Titelaspiranten auf dem Hockenheimring fallen.
15.000 Zuschauer erlebten ein attraktives Motorsportprogramm, das natürlich mit den Starts der 32 GT3-Boliden jeweils seinen Höhepunkt erlebte. Die Hauptrennen werden jeweils am Samstag und Sonntag ausgetragen, die Startaufstellung dafür in zwei getrennten Qualifyings am Freitag ermittelt. Für die erste Startreihe qualifizierten sich dabei Daniel Keilwitz und Diego Alessi in ihrer Corvette Z06
R GT3 sowie Dino Lunardi und Maxime Martin im BMW Alpina B6 GT3. Auch für das zweite Rennen qualifizierten sich diese Teams für die erste Startreihe, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. (mb)
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Die gesamten 1930er Jahre hindurch fertigte Bentley in seinem Werk in Derby schnelle und edle Grand Tourer. Während viele Kunden ihr Chassis englischen Karosseriebauern wie Vanden Plas, H.J. Mulliner oder Park Ward anvertrauten, war es auf der anderen Seite des Ärmelkanals, wo die Straßen länger und schneller waren, üblich, aerodynamisch geformtes auf die Rahmen zu setzen.
Einer dieser Eigentümer, der in Paris lebende griechische Rennfahrer André Embiricos, beschloss mit Unterstützung einen stromlinienförmigen Hochleistungswagen zu bauen, der zum berühmtesten Bentley der Derby-Ära werden sollte. (rr)
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Der ZL1 ist mit seinem 589 PS starken 6,2-Liter-Kompressor-V8 der stärkste je in Serie gebaute Camaro. Optische Erkennungszeichen sind die veränderte Front mit Spoilerlippe und Lüftungsschlitzen, eine Aluminium-Motorhaube mit schwarzer Carbon-Lufthutze sowie vertikal ausgerichtete Nebelscheinwerfer. Gewichtsoptimierte 20-Zoll-Räder und große Auspuffrohre unterstreichen die Power.
Den zur Leistung passenden Sound liefert ein zweiphasiges Auspuffsystem: Es stammt aus der Corvette, wurde für den Camaro ZL1 weiterentwickelt und sorgt für seinen unverwechselbaren V8-Sound. Das ZL1- Symbol taucht als Erkennungsmerkmal an Grill, Haube und Bremssätteln auf. Am Heck sind der Spoiler und der Diffusor so gestaltet, wie es für die optimale Aerodynamik sinnvoll ist. (rr)
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Jüngstes Werk des US-Sezialisten Karl Geiger aus München ist ein fahrwerks- und motorseitig aufgeputschter Ford F-150 Harley-Davidson. Zahlreiche optische Merkmale des weiter aufgemöbelten Pickup-Sondermodells weisen auf die Zusammenarbeit mit Harley-Davidson hin.
So ziert etwa das Firmenlogo der Bikes aus Milwaukee die mit Leder bezogenen Sitze, die Mittelkonsole sowie die Alufelgen, zudem die vorderen Kotflügel und das Heck. Die Lackierung Tuxedo Black ist Original Harley, und auch akustisch wird die Nähe zur Motorradmarke deutlich: Ein Spezial-Auspuff nähert den Sound des V8-Motors dem typischen V2-Bollern der Harley-Motoren an. (rr)
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44. ADAC Barbarossapreis - Vorsprung durch Taktik
Mit dem 44. ADAC Barbarossapreis ging die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in die finale Phase der Saison über. Der achte von insgesamt zehn Läufen profitierte dabei vom Ende der Sommerferien und wartete wieder mit einer gestiegenen Teilnehmerzahl auf. Über 160 Fahrzeuge starteten einmal mehr in das 4-Stunden-Rennen auf der Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife. Einige Teams blieben dem Rennen am Nürburgring dennoch fern, da zeitgleich ein Lauf zur ADAC-GT-Masters auf dem Lausitzring ausgetragen wurde. So fehlte der McLaren des Gemballa-Racing-Teams ebenso wie der BM Z4 des Schubert-Teams.
Während die Frage nach dem Gesamtsieger bei jedem Lauf erneut fasziniert, rückt gegen Ende des Jahres auch die Suche nach dem VLN-Meister immer mehr in den Mittelpunkt. In diesem Jahr gestaltet sich dieses Thema etwas schwieriger als üblich. Normalerweise werden die Punkte anhand der Starter in der jeweiligen Klasse vergeben. Teilnehmerstarke Klassen ergattern demnach mehr Punkte als Teams, die weniger Konkurrenz haben. Hinzu kommen noch zwei Streichresultate, die aus der Wertung heraus gerechnet werden. Dieses komplizierte System wird in diesem Jahr noch durch dadurch erschwert, dass die Wertung des siebten Laufs aufgrund eines Protests immer noch vorläufig ist. Unter diesem Vorbehalt führen Elmar Jurek und Jannik Olivio die Tabelle nach acht Rennen an. (rr)
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DTM Nürburgring - Heiße Angelegenheit
Es kommt ja nicht oft vor, dass der Nürburgring seine Gäste mit hohen Temperaturen verwöhnt, aber das, was die Teilnehmer und Zuschauer beim diesjährigen DTM-Rennen erlebten, darf man getrost als Hitzeschlacht bezeichnen. Bei Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius wurde den Piloten in den Cockpits alles abverlangt. Ihre Fahrzeuge sind zwar von den drei deutschen Premium-Herstellern gebaut, aber eine Klimaanlage sucht man in den DTM-Boliden natürlich vergeblich. Mercedes-Pilot Gerry Paffett hatte den bisherigen Saisonverlauf am besten für sich nutzen können. Nach zwei Siegen sowie Zielankünften in allen anderen Rennen kam er als klarer Tabellenführer in die Eifel, wo die Mercedes-Teams im Training allesamt Probleme hatten. Mit Jamie Green am Steuer fuhr der beste Mercedes auf Startplatz sieben, Paffett verfehlte sogar die Top Ten und musste mit Startplatz elf vorlieb nehmen. (rr)
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50.000 Zuschauer sahen bei bestem Sommerwetter mehr als 500 Fahrze
uge von den frühen 1920er Jahren bis zu DTM-Boliden der 90er, die auf sich auf der Strecke intensive Zweikämpfe lieferten. Von Tourenwagen und GTs über Sportprototypen bis hin zu Formel-1-Boliden der 70er und frühen 80er Jahre war dabei die ganze Palette motorsportlicher Faszination zu bestaunen.
Neben zahllosen sportlichen Klassikern aus privater Hand trugen auch namhafte Automobilmarken mit exzellenten Schaustücken zur Jubiläumsauflage bei. Ein besonderes Highlight setzte natürlich der 40. Geburtstag von BMWs M GMbH, der mit einem opulenten Aufgebot an DTM-Rennern, Pocar-M1 und den Heroen aus der Tourenwagen-Europmeisterschaft der frühen 1970er Jahre gefeiert wurde. Nicht zuletzt damals erfolgreiche Fahrer wie Marc Surer, Johnny Cecotto oder Hans Stuck feierten mit. (rr)
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Was wie ein moderner Mix aus Bertones Aerodynamikstudien "BAT" und Art-Deco-Zitaten aussieht ist seltsamerweise ein McLaren. Die englische HighTech-Formel-1-Schmiede, sonst eher im Bereich steril-klinischer Sportwagen á la MP4-12C tätig, hat den X-1 für einen Kunden auf Kiel gelegt, dem offensichtlich noch was bizarres fehlt.
Dem Bedürfnis wurde konsequent entsprochen und im kalifornischen Pebble Beach war jetzt, nach zweijähriger Bauzeit, das Ergebnis zu besichtigen. (rr)
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Die Los Angeles Design Challenge ist der vielleicht kreativste Designwettbewerb rund ums Auto. Die Nähe zu Hollywood löst alle geistigen Bremsen, wenn es um das Fahren in der Zukunft geht. Nicht das nächste Brot- und Butter-Vehikel, sondern die wildeste und kühnste Idee ist gefragt.
Die Designer des Mercedes-Benz Advanced Design Studios im kalifornischen Carlsbad haben 2011 etwa einen Hightech-Rennwagen gebaut, der den Kultrennwagen der 1930er Jahre, den Silberpfeil, mit Naivität, Kraft und Glamour überzieht. (rr)
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Die sächsische Heimat der Auto Union, Zwickau, wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der sowjetischen Armee besetzt, die Auto Union aufgelöst, die Fabriken stillgelegt. In diesem Zusammenhang fanden die russischen Besatzer die Auto Union Silberpfeile in der oberirdischen Halle eines Bergwerks. Die Wagen wurden als Reparationsleistung in die ehemalige UdSSR abtransportiert, wo sich in dem Riesenreich die Spuren verloren.
Ende der 1970er Jahre machte sich der amerikanische Sammler Paul Karassik auf die Suche nach den Überbleibseln. Mehr als zehn Jahre benötigte er, die Reste von zwei zerlegten Auto Union-Rennwagen in Russland und in der Ukraine ausfindig zu machen und mit viel Verhandlungsgeschick zu erwerben.
Nachdem im Juli 1998 ein 1938er Rennwagen aus dem Besitz Karassiks in Ingolstädter Besitz überging, konnte jetzt der Doppelkompressor Typ D aus der Sammlung des Amerikaners erworben werden. Damit besitzt Audi nun alle drei Auto Union-Rennwagen, die aus der ehemaligen UdSSR zurückkamen. (rr)
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Schloss Dyck - Classic Days 2012
Bei idealem Wetter - die Schauer kamen immer außerhalb der Besuchszeiten - boten die Classic Days auf Schloß Dyck wieder gewohnt gute Qualität. Sowohl bei den offiziellen Teilnehmern als auch bei den vielen hundert Zuschauerfahrzeugen waren etliche Schmuckstücke und Raritäten, die einen Ausflug an den Niederrhein lohnend machten.
Es ist die Mischung aus Fahrveranstaltung, Schönheitswettbewerb und Themenausstellungen, die den besonderen Reiz des Treffens im Schloßpark ausmachen. (dr)
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6-Stunden Ruhr-Pokal - Sicherer Sieg für Mercedes
Drei Tage nach der Sondersitzung des rheinland-pfälzischen Landtags zum Thema Nürburgring fand die Langstreckenmeisterschaft mit dem 6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen seine planmäßige Fortsetzung. Entlang der Nordschleife herrschte somit wieder normaler Rennbetrieb, auch wenn die wirtschaftliche Situation des Eifelkurses hinter den Kulissen heftig diskutiert wurde.
Moralische Unterstützung erhielten die Befürworter des Nürburgring durch das Schubert-Team aus Oschersleben, das seinen von Claudia Hürtgen, Anders Buchardt und Peter Posavac pilotierten Z4 mit einem auf lackierten Nürburgring und dem Bekenntnis Sag ja zum Ring ins Rennen schickte. Der Wagen fuhr lange Zeit in der Spitzengruppe des Feldes mit, fiel dann aber mit einem gebrochenen Krümmer und einem Folgeschaden an der Elektrik aus. Die Fans entlang der Nordschleife hat er aber dennoch begeistert. (mb)
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Festival of Speed Rallyeprüfung
Der Rallyekurs beim Festival of Speed ist ein ziemlicher Kontrast zur Großveranstaltung rund um das Bergrennen. In einem etwas abseits gelegenen Teil es Parks, der nur über einen längeren Marsch den Berg hinauf oder mit dem Traktur-Shuttle zu erreichen ist, versammeln sich jedes Jahr rund 60 alte und aktuelle Rallyefahrzeuge sowie eine Anzahl bekannter Fahrer, um ihr spezielles Festival zu feiern. Den Kurzs durch den Wald hat Hannu Mikkola 1983 mitgestaltet. Rund 2,5km geht es in den Wald hinein, über lockeren Untergrund in schnellen Kurven und kurzen Graden dicht an den Bäumen vorbei. (dr)
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1982 löste Ford den letzten Taunus ab und präsentierte den Sierra. Die neue Schrägheck-Limousine mit dem so genannten Aero-Heck war maßgeblich ein Produkt des Windkanals, der Cw-Wert von 0,34 galt als einer der besten überhaupt für ein Serienfahrzeug. Strömungsgünstig integrierte Stoßfänger aus Polykarbonat, mit der Außenhaut bündig verklebte Scheiben sowie integrierte Scheinwerfer und Kühlluftöffnungen zeugten von zusätzlichem Feinschliff.
Obwohl die Karosseriedimensionen des Sierra gegenüber dem Taunus praktisch unverändert geblieben waren, hatte sich das Raumangebot etwa bei der Bein- und Kopffreiheit spürbar vergrößert. Auch für Treibstoff und Transportgut hatte der Sierra nun mehr Kapazität als der Taunus. Das Tankvolumen wuchs um sechs auf 60 Liter, das Gepäckabteil von 392 auf 408 Liter, wobei sich das Fassungsvermögen durch Umklappen der Rücksitzbank fast verdoppeln ließ. Noch mehr Variabilität gab es ab der L-Ausstattung: Die Rücksitzbank konnte im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilt werden.
Bei den Motoren bot Ford eine große Auswahl: Neben den Reihenvierzylindern mit 75 oder 105 PS gab es die begehrten V6-Triebwerke von 90 bis 150 PS. (rr)
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Mit dem Porsche 918 Spyder erneuern der Stuttgarter Autobauer und die italienische Vermout-Marke ihre besonders in den 1970er Jahren erfolgreiche Partnerschaft. Bei der Fahr-Erprobung des Plug-in-Hybrid-Spyders auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings dreht der Versuchsträger seine Runden im traditionellen Martini-Farbcode und zitiert damit zahlreiche Porsche-Rennwagen aus den 1970er Jahren.
Wie wohl nur noch das blau-orange Gulf-Design erreichte der Martini-Look einen Kultstatus, der bis heute anhält. Nachdem Hans-Dieter Dechent 1971 die Italiener als Sponsor für sein erfolgreiches 917-Team gewinnen konnte, war Martini zwischen 1973 und 1978 offizieller Partner des Porsche-Werksteams. In dieser Zeit machten die Martini-Porsche mit zahlreichen Siegen von sich reden. (rr)
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Vor 40 Jahren brachte Alfa Romeo mit der Alfetta eine Limousine auf den Markt, deren progressive Antriebskonfiguration ein Transaxle-System die Modelle der Marke für mehr als zwei Jahrzehnte prägen sollte. Das Wortgebilde Transaxle steht für eine Antriebsanordnung, bei der sich das Getriebe im Bereich der angetriebenen Hinterachse befindet. Motor vorn, Getriebe, Kupplung und Differential hinten das waren und sind bei Automobilen mit Hinterrad-Antrieb die besten Voraussetzungen für eine ideale Gewichtsbalance. Dank dieser nahezu ausgeglichenen Verteilung des geringen Leergewichts von 1080 Kilogramm und weiterer progressiver Technologien wie innenliegenden Scheibenbremsen hinten avancierte die Alfetta zu einer der fahrdynamischsten und sichersten Limousinen ihrer Zeit. (rr)
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VLN 35. Grenzlandrennen - Audi siegt mit Distanzrekord
Ein Team, welches mit ziemlicher Sicherheit anwesend sein wird, ist die Mannschaft von Olaf Manthey. Seit Jahren zählen die Porsche von Manthey Racing zu den festen Größen auf dem Nürburgring und feiern regelmäßig Erfolge. So auch im Grenzlandrennen, wo das Duo Jochen Krumbach und Romain Dumas den "Nadelstreifen"-Porsche auf Rang zwei ins Ziel brachten. Am Ende fehlten 26,881 Sekunden auf den siegreichen Phoenix-Audi.
Komplettiert wurde das Podium von Thomas Jäger, Alexander Roloff und Jan Seyffarth, die in ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 aus dem Team Rowe Racing etwa zwei Minuten Rückstand auf die Sieger hatten. Beim fünften Lauf war das Duo Roloff/Seyffarth noch selbst siegreich gewesen, doch nach etwa zwei Stunden stand fest, dass dieser Erfolg nicht wiederholt werden konnte. Bis zur Rennhalbzeit konnte das Trio noch mit dem Phoenix-Audi und dem Manthey-Porsche um die Führung kämpfen, doch dann warf ein Reifenschaden hinten links das Team aus dem Kampf um den Tagessieg. (mb)
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Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix, der vom 10. bis zum 12. August auf dem Nürburgring ausgetragen wird, verspricht ein Festival der sportlichsten und schönsten klassischen Automobile zu werden. Die Besucher erwarten bei der 40. Auflage hochkarätige Starterfelder aus neun Jahrzehnten Motorsport. Rund 600 Rennwagen, Ausstellungsfahrzeuge und Klassiker von Markenclubs und Besuchern machen den Ring zum Mekka für historische Autos. Während sich auf der Strecke die Formel-1-Boliden und Sportwagen der 70er messen, lockt das Fahrerlager mit vielfältigen Exponaten.
Zu den Höhepunkten des Wochenendes gehört das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GTs der Baujahre bis 1960/61 am Samstagabend: Von Veritas-Modellen aus den späten 40ern bis zum Porsche Carrera GTS Abarth von 1961 reicht das Feld, das im einstündigen Rennen in die Abenddämmerung hinein fährt. (rr)
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52. ADAC Reinoldusrennen - Sternstunde für Rowe-Racing
Während in vielen Bundesländern die Sommerferien bereits begonnen haben, können sich die Aktiven der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring noch keine Erholung gönnen. Bis in den August hinein werden drei Meisterschaftsläufe im Zwei-Wochen-Rhythmus gefahren. Den Auftakt bildet das 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, mit dem zugleich die erste Saisonhälfte beendet wurde.
Nachdem sich bisher BMW, zweimal Porsche und einmal Audi in die Siegerlisten eintragen konnten, war es dieses Mal ein Mercedes SLS AMG GT3, der die 4-Stunden-Renndistanz am schnellsten absolvierte. Für Rowe-Racing holten Alexander Roloff und Jan Seyffarth den ersten Saisonsieg. Bereits beim vierten Lauf des Jahres hatte das Team mit Position zwei das erste Podiumsresultat des Jahres feiern koennen und setzte nun den Aufwärtstrend fort. (rr)
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Mit dem Titel kürzester Viertürer Europas startete der Peugeot 104 im Jahre 1972 als kleinste Nummer im Peugeot Programm. Gerade einmal 3,58 Meter maß der Kleinwagen.
Zwei Jahre nach der Markteinführung der Limousine mit Kofferraumklappe im Pininfarina-Kleid folgte die große Heckklappe beim nochmals 22 Zentimeter kürzeren Peugeot 104 C. Das City-Coupé war als wendiger Dreitürer gezeichnet. Als dann auch noch der Viertürer mit weit aufschwingender fünfter Tür vorgestellt wurde, war die Familie komplett und wurde unter dem Löwen-Logo ein Millionenerfolg. Vom zeitlosen Peugeot 104 wurden in 16 Jahren Produktionszeit über 1,6 Millionen Einheiten verkauft. (rr)
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Festival of Speed - Formel-1-Avantgardisten
Auf lediglich zwei Kilometern und zwei Kurven tummelt sich jährlich ein faszinierendes Panoptikum historischer und aktueller Rennboliden. Hier ist nichts exotisch genug, um nicht frenetisch gefeiert zu werden: Dieses Jahr waren Dreiachs-Formel-1-Boliden dran und davon gibt es drei. Die Experimentalmaschinen March 761 "2-4-0" von 1976, Williams FW08C von 1983 sowie der im Rennen eingesetzte und recht erfolgreiche Tyrell P34 von 1976 warfen ein romantisches Licht auf die goldene Epoche, in denen die Konstrukteure ihren Fantasien freien Lauf lassen konnten.
Dazu passte gut, dass auch Lotus, die Firma des genialen Colin Chapman, den Headliner gab: Monocoque, innenliegende Bremsen, mittragender Motor, hintenliegende Kühler, Turbinenantriebe, "Ground-effect-cars", Doppelchassis und noch mehr zauberte der Hasardeur aus Hethel aus dem Hut. Es war oft ein Ritt auf der Rasierklinge: nicht selten hiess die Alternative Sieg oder Exitus. (rr)
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43. Adenauer Trophy - Spannender Alltag
In der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ist wieder der Alltag eingekehrt. Da die Läufe vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vielfach für die Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker genutzt werden, stehen dabei oftmals die Teams im Mittelpunkt des Interesses, die nur diese ersten Rennen als Testläufe bestreiten. Ihr wahres Gesicht zeigt die Langstreckenmeisterschaft dann erst nach dem 24-Stunden-Rennen, und das kann sich auch 2012 wieder sehen lassen. 171 Wagen nahmen den vierten Wertungslauf, die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, unter die Räder und begeisterten bei bestem Rennwetter die Fans entlang der Nordschleife. Nach dem Sieg im 24-Stunden-Rennen wird das Phoenix-Team mit den beiden Audi R8 LMS ultra auch alle weiteren Saisonläufe bestreiten. Als Fahrer sind weiterhin Marc Basseng und Frank Stippler sowie die Junioren Luca Ludwig und René Rast vorgesehen. (mb)
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Ab 2013 bietet die englische Traditionsmarke einen neuen Vanquish als Topmodell an. Erstmals gab es 2001 einen Sportwagen diesen Namens, der als exklusives Spitzenmodell in Handarbeit gefertigt wurde. Dessen Produktion endete 2007. Der neue wird von einem Sechsliter-V12-Aggregat angetrieben, das 573 PS leistet, die bei 6750 U/min anliegen. Das maximale Drehmoment beträgt nunmehr 620 Nm bei 5500 U/min. Die Fahrleistungen bewegen sich im klassenüblichen Fenster: 100 Stundenkilometer sind in 4,1 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt knapp unter der 300er-Marke. Die Gangwechsel erfolgen über eine Sechsgang-Automatik, die aber bald durch eine Achtgang-Box ersetzt werden soll.
Die Karosserie besteht - erstmals bei Aston Martin - aus Kohlefaser-Verbundstoff, und das Monocoque ist aus Aluminium gefertigt. Trotz mehr Komfort, Leistung und Sicherheit liegt das Gewicht bei guten 1739 Kilogramm, die Achslastverteilung liegt zudem nahe am optimalen 50-zu-50-Verhältnis. Auch ist der Motor deutlich tiefer als beim Vorgänger montiert - mit guten Effekten für den Schwerpunkt und den Fußgängerschutz. (rr)
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Seit 1955 baut Jean Rédélé, Renault Händler und Rallye-Pilot aus Dieppe an der französischen Kanalküste, Sportwagen auf Renault-Basis. Erstes Modell aus eigener Fertigung ist das kleine, leichte Sportcoupé A 106 auf Basis des Renault 4 CV, das zur Erinnerung an den Sieg Rédélés beim Coupe des Alpes 1954 den Markennamen Alpine erhält. 1958 kommt der Typ A 108 heraus, der als technische Basis Komponenten der Renault Dauphine benutzt. Eines Tages kam man in Frankreich auf die Idee, zwei liegende Männer m
it Kunststoff zu überziehen und auf Räder zu stellen , beschreibt der österreichische Journalist Herbert Völker die Natur der Alpine-Fahrzeuge. Perfekter Ausdruck dieser Philosophie ist die 1962 vorgestellte A 110 Berlinette "Tour de France".
Für die A 110 wird die Form des A 108 überarbeitet. Da der Kühler nun hinter dem Triebwerk sitzt, werden seitlichen Lufteinlässe überflüssig. Die Konturen bleiben jedoch als dekorative Sicken im Kunststoffkleid erhalten, aber seine Atemluft bezieht das Triebwerk nun über Ansaugöffnungen rechts und links neben der Motorhaube. Die neue Ziffernfolge steht für den Motor: die 956-Kubikzentimeter-Maschine des Renault 8, der im Juni 1962 sein Debüt feiert bietet dank seiner fünf- statt dreifach gelagerten Kurbelwelle noch bessere Tuning-Möglichkeiten als das Aggregat aus der Dauphine. (rr)
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Barock und füllig sind große Limousinen geworden und um das Hüftgold zu kaschieren spannen sich "Muskeln" um Radhäuser und über Motorhauben. Gleichfalls sind die Innenräume mit Schaltern, Monitoren und Assistenten übersät.
Bertones Jaguar-Studie B99 schraubt die Opulenz zurück: feine Linien, schmale Scheinwerfer und ebenso filigrane Türöffner sind mit nahezu japanischer Konzentration auf einen reduziert-sinnlich dahinfließenden Körper appliziert. Eine Chromumrandung um die seitliche Fensterfläche und die Chromleiste über dem Schweller vervollkommnen das Bild von zurückhaltender Eleganz.
Der ovale Kühlergrill und die kleine Skulptur eines springenden Jaguar auf der vorderen Haube zeigen, dass es hier um die britische Spielart von Noblesse geht. (rr)
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Das größte Oldtimer-Sommer-Meeting in der französischen Hauptstadt ist die "Traversée de Paris" am 29. Juli. Der Grundgedanke ist einfach: Man lade historische Fahrzeuge ein, egal aus welcher Epoche - Autos, Motorräder, Transporter, Busse oder Traktoren - und schicke sie vom Chateau de Vincennes quer durch die Stadt zum Bois de Boulogne. Angefahren werden der Place Daumesnil, Place de la Bastille, der Montmartre, Champs-Elysées, Place de l'Etoile, Place de la Concorde, Grand Palais sowie der Place des Invalides.
Alle Mitfahrer sind gebeten, sich in weißer Kleidung zu zeigen, die zum Alter des Fahrzeugs passt. Aber nicht nur Selbstfahrer sind eingeladen: alle, die ein Ticket ergattern können nehmen Platz in historischen Bussen. Und am Ende gibt es ein gigantisches Picknick. (rr)
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Am 14. April 1900 wurde die Weltausstellung in Paris eröffnet. Besonders ein elektrischer Wagen, der Lohner-Porsche, faszinierte die Besucher. Seine Vorderräder wurden von so genannten Radnabenmotoren angetrieben, die der damals 25jährige Ferdinand Porsche als Cheftechniker in der k.u.k.-Hofwagen-Fabrik Jakob Lohner & Co., Wien-Floridsdorf, entwickelt hatte.
"Die epochemachende Neuheit", hieß es in einem zeitgenössischen Fachblatt, "besteht in der gänzlichen Beseitigung aller Zwischengetriebe als Zahnräder, Riemen, Kette oder Differentiale, kurzgesagt in der Herstellung des allerersten bisher existierenden transmissionslosen Wagens." Tatsächlich kommt Porsches Radnabenmotor ohne Getriebe und Antriebswellen aus, weil das Rad als Rotor des Gleichstrom-Motors um den mit der Radaufhängung fest verbundenen Ständer läuft. Der Antrieb arbeitet daher ohne mechanische Reibungsverluste mit dem überragenden Wirkungsgrad von 83 Prozent. Rund 300 Fahrzeuge baute Lohner, was angesichts der Zeit eine respektable Produktion darstellte. (rr)
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Mit abgedunkelten Scheinwerfern und Heckleuchten sowie rot lackierten Bremssätteln zeigt sich der neue SLS AMG GT optisch eigenständig und hat auch bei der Leistung zugelegt. Sein 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mobilisiert 591 PS bei 6800/min, das maximale Drehmoment von 650 Newtonmeter wird bei 4750/min erreicht. Die gesteigerte Leistung wird durch motorseitige Maßnahmen zur Entdrosselung im Zusammenspiel mit einer Erhöhung des Spitzendrucks erzielt.
Das an der Hinterachse platzierte AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Sportgetriebe mit Doppelkupplung setzt die Antriebskraft - vor allem im manuellen Fahrprogramm - direkt und spontan um. Durch neu entwickelte Gangwechselfunktionen und eine spontanere Getriebeansteuerung konnte die Reaktionszeit deutlich verkürzt werden. Bei manueller Gangwahl über die Schaltpaddles am Lenkrad erfolgt die Umsetzung vom Schaltbefehl bis hin zum spürbaren Übersetzungswechsel deutlich schneller als bisher. So beschleunigt der SLS AMG GT jetzt von null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden und Tempo 200 liegt nach 11,2 Sekunden an. (rr)
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Concorso d'Eleganza Villa d'Este
Das war beim wichtigsten Schönheitswettbewerb in Europa kaum zu erwarten: der Preis für das beste unrestaurierte Nachkriegsauto ging an einen Porsche 917 in Gulf-Lackierung, seit 1973 in gleichem Besitz. Eine erstaunliche Entscheidung - denn die Form von Rennfahrzeuge ist rein erfolgsorientiert, die Farbgebung stammt oft vom Mechaniker und dient nur der klaren Identifizierung des Wagens unter Wettbewerbsbedingungen. Beim 17er haben zudem weitgehend aerodynamische Überlegungen zur Form geführt und diese hatten viele Väter in Deutschland und England. Hier hat die Jury zu einem großartigen Urteil gefunden, denn natürlich ist der Stuttgarter Le-Mans-Sieger ein einzigartiges ästhetisches Statement und eine wahre Ikon e. (rr)
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Nach dem Ableben des A610 Ende 1995 war die Sportwagenmarke - seit 1973 im Besitz von Renault - faktisch tot. Für Puristen zählen ohnehin nur A108 und A110, vielleicht noch der A310: allesamt leichte Kunststoff-Flundern, die mit geringem Leistungsgewicht auftrumpften und ob des Heckmotors für spektakuläre Drifts gut waren. Namentlich die Alpine A110 war eines der erfolgreichsten Rallye-Fahrzeuge überhaupt und konnte die spektakuläre Rallye Monte Carlo 1971 und 1973 gewinnen.
Zum Traditions-Grand-Prix in Monaco hat Renault anläßlich des fünfzigsten Geburtstags der Marke einen neuen Anlauf genommen und das Alpine A110-50 Concept aus der Taufe gehoben. Der Heckmotor war gestern, aber Leichtbau können die Franzosen immer noch. Nur 880 Kilogramm wiegt der Mittelmotorsportwagen ... (rr)
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Für Alfa Romeo hat Siegen auf der Italien-Rundfahrt Tradition. Mit insgesamt elf ersten Plätzen sind die Mailänder die erfolgreichste Marke in der Geschichte der historischen Mille Miglia. Heute ist die 1000-Meilen-Runde die wichtigste Oldtimer-Rallye und lockt jedes Jahr knapp 400 klassische Fahrzeuge aus aller Welt an.
Gewonnen hat dieses Jahr wieder ein Alfa. Die beiden Argentinier Claudio Scalise und Daniel Claramunt gewannen die im Gleichmäßigkeits-Modus ausgetragenen Veranstaltung auf einem Alfa Romeo 6C 1500 Grand Sport aus dem Jahr 1933 vor dem Seriensieger Giuliano Cané auf BMW 328. (rr)
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ADAC-24-Stundenrennen - Premierensieg für Audi
Die 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring war für den veranstaltenden ADAC wieder ein Motorsportereignis der Superlative. Das Organisationsteam um Rennleiter Walter Hornung bestand aus rund 2.000 Personen, alleine 1.200 Streckenposten waren an der Nordschleife im Einsatz. Ausgeschrieben war das Rennen für Tourenwagen und GT s, wobei in den großen Klassen die Chancengleichheit über die sogenannte Balance of Performance angestrebt wurde. Darin waren die leistungsrelevanten Eckdaten wie z. B. Mindestgewicht, Tankinhalt, Durchmesser des Air-Restrictors für jedes Fahrzeugmodell individuell definiert worden. Die deutschen Premium-Hersteller Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche waren mit Werks- oder werksnahen Kundenteams am Start, Aston Martin, Ford und Ferrari durften zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Die wohl spektakulärste Fahrerpaarung im Feld pilotierte den McLaren MP4 12C GT3 des Gemballa-Teams. Neben Sascha Bert und Hendrik Vieth griffen Formel-1-Pliot Nick Heidfeld und der dreifache DTM-Champion Klaus Ludwig ins Lenkrad. (mb)
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Im Februar 1982 führt Volvo den neuen 760 GLE ein. Mit seiner gediegenen Erscheinung, ausgestattet mit dem unverwechselbaren skandinavischen Design, fährt der Volvo 760 vom Start weg in der Erfolgsspur. Das Modell begründet nicht nur eine neue Technik-Epoche, sondern markiert einen Meilenstein in der mehr als 90-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Limousine bietet den Kunden Fahrspaß, hohen Fahrkomfort und eine stoische Alltagstauglichkeit. Zum Start besteht das Motorenprogramm aus drei Triebwerken: einem Vierzylinder-Turbobenziner, einem 2,8-Liter-Sechszylinderaggregat und einem Reihensechszylinder-Turbodiesel, der von VW für Volvo gebaut wird. Ausgestattet mit dem kräftigen Selbstzünder ist der Volvo 760 das schnellste Diesel-Fahrzeug zur damaligen Zeit. In Schweden liegt der Einstiegspreis des neuen Volvo 760 GLE unterhalb der psychologisch wichtigen Schallmauer von 100.000 schwedischen Kronen. Zu den Ausstattungoptionen gehören unter anderem ein Automatikgetriebe, eine Klimaanlage, ein Schiebedach und eine Servolenkung. (rr)
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Im Zuge der zunehmenden Unfallzahlen als Folge der Massenmotorisierung, die in den 1960er Jahren einsetzte, gründete die US-amerikanische Verkehrsbehörde 1968 ein Programm zur Entwicklung von Experimental-Sicherheits-Fahrzeugen. Die internationale "Technical Conference on the Enhanced Safety of Vehicles" (ESV Technische Konferenz für verbesserte Sicherheit von Fahrzeugen) definierte 1970 die ersten Anforderungen, die von ESF-Fahrzeugen erfüllt werden sollten. Die Amerikaner luden auch ausländische Staaten ein, sich an der Sicherheitsforschung zu beteiligen. Daraus entstand 1970 das bis heute aktive European Enhanced Vehicle Safety Commitee (EEVC Europäisches Komitee zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit). Mercedes-Benz nahm die Einladung aus den USA gerne an, denn man konnte zu dieser Zeit schon auf mehr als 20 Jahre kontinuierlicher Sicherheitsforschung zurückblicken. Bereits zehn Jahre zuvor war bei der Marke mit dem Stern die Sicherheitskarosserie mit Aufprallenergie verzehrenden Knautschzonen vorn und hinten und einer stabilen Fahrgastzelle dazwischen in Serie gegangen. Die im Rahmen des ESV-Programms gebauten mehr als 30 Versuchsfahrzeuge ebneten den Weg für eine Vielzahl von Innovationen, die zum Teil erst Jahre später in Serie gebaut werden konnten. (rr)
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Vom 918 Spyder steht jetzt der erste Prototyp auf der Straße. Seine Lackierung ist eine Reminiszenz an die Porsche 917 unter Salzburg-Bewerbung im Jahr 1970. Mit diesem beginnt die finale Abstimmung des Hybrid-Supersportwagens, dessen erste Serien-Exemplare Ende September 2013 produziert werden. Getestet wird aktuell die Zusammenarbeit der Antriebskomponenten. Die Kombination von Verbrennungsmotor und zwei unabhängigen E-Maschinen eine an der Vorderachse und eine im Triebstrang, die auf die Hinterräder wirkt stellt ganz neue Ansprüche an die Entwicklung der Betriebsstrategien. Diese, und die Entwicklung entsprechender Software, haben einen hohen Einfluss auf die angestrebte Kombination von niedrigstem Verbrauch und höchster Performance. (rr)
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Der bislang schnellste für den Straßenverkehr zugelassene Mini wird der "John Cooper Works GP" sein, der ab Ende des Jahres angeboten wird. Obwohl noch nichts über die konkreten Leistungsdaten gesagt ist, soll das auf 2000 Stück limitierte Modell die Nordschleife des Nürburgrings in 8:23 Minuten bezwingen. Das bedingt, dass die Leistung mindestens genauso hoch ist wie die des bislang angebotenen "GP"-Leistungskits, der für 136 PS pro Liter Hubraum gut ist. Technische Basis bleibt auch hier ein Twin-Scroll-Turbo-Triebwerk, mit hoher Durchzugskraft und Elastizität. 19 Sekunden Zeitgewinn stehen für den Neuen auf der Berg- und Talbahn in der Eifel zu Buche. Dieser geht im wesentlichen auf das Konto des neu entwickelten, einstellbaren Rennsportfahrwerks, das bei intensiven Testfahrten auf dem "Ring" abgestimmt wurde. (rr)
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Nichts ist begehrenswerter und auch wertvoller als ein hochwertiges Unikat. Und auch als Marketinginstrument lässt sich ein Einzelstück namentlich von einem Luxushersteller wie Lamborghini prächtig vermarkten. Es geht um den "Jota". Den gibt es genau einmal, soll aber nicht im Museum verschwinden, sondern an einen ausgesuchten Kunden gehen, der bereit ist, dafür 2,1 Millionen netto auf den Tisch zu legen. Dabei ist das Auto im Kern nur ein reduzierter Aventador: Hier ist alles weggelassen, was nicht der Fortbewegung dient. Dach, Fenster und Frontscheibe sind durch einen knappen Windabweiser ersetzt, ein zentraler Spiegel thront zentral wie ein Periskop über der sich auf den Boden kauernden Silhouette. Innen finden sich reichlich Karbonverkleidungen und die dünn gepolsterten Sitzen spannen sich über einen leichten Kohlenstoffrahmen. (rr)
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Abarth SE020 - Dreiliter-V8 für die Rundstrecke
Die Geschichte von Abarths Dreiliter-Prototypen beginnt 1968. In diesem Jahr wird der vorhandene Zweilitermotor auf 2968 Kubikzentimeter aufgebohrt und zum Einsatz gebracht. Der 3000 V8-Spider verfügt über eine Leistung von 350 PS und soll den Turiner Rennstall neu positionieren: so ist etwa die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans geplant. Obwohl gemeldet, tritt der SE013 aufgrund technischer Probleme und mangelnder Leistung nicht zum Rennen an. Der für die Rundstrecke entwickelte SE020 soll 1970 die Wende bringen: Abarth konstruiert ein schmaleres Rohrrahmen-Chassis mit flacher Frontscheibe, bei dem der Fahrer weiter vorne platziert ist. Der zentral montierte V8 leistet nun 365 PS. (rr)
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Wie soll ein Mittelklassefahrzeug im Jahr 2015 aussehen? Toyotas Studie NS4 gibt darauf eine Antwort und diese ist zunächst technisch, denn das verwendete Plug-in Hybridsystem unterscheidet sich deutlich von dem der Prius-Familie. Es ist kleiner und leichter, auch effizienter und hat bessere Beschleunigungswerte. Zudem kann der NS4 bei verringerter Ladezeit länger im rein elektrischen Modus fahren. Beim Design suchen die Japaner ebenfalls nach der künftigen Richtung, denn das Ziel ist, den Kunden emotional stärker zu binden. Die aerodynamisch ausgeformte Linie baut besonders niedrig, die Fahrgastzelle ist nach vorn geneigt. Der tiefliegende zweiteilige Kühlergrill wird durch eine Spoilerkante und flügelförmige Frontleuchten betont, die sich seitlich in den Karosserieflanken fortsetzen. (rr)
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54. ADAC ACAS H&R-Cup - Porsche gewinnt Generalprobe
Zwei Wochen nach ihrem ersten Saisonsieg konnten Marc Lieb und Jochen Krumbach im Manthey-Porsche auch die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für sich entscheiden. Der 54. ADAC ACAS H&R-Cup, der dritte Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft, wurde wie in den vergangenen Jahren von vielen Teams als letzte Vorbereitung auf den Jahreshöhepunkt genutzt. 201 Teams gingen an den Start und boten den Zuschauern eine tolle Show. Neben ehemaligen DTM-Stars wie Oliver Jarvis, Uwe Alzen, Alexander Margaritis oder Mathias Lauda waren auch sechs ehemalige Formel-1-Piloten am Start. Nicola Larini pilotierte den P4/5 Competizione, der auf Basis eines Ferraris 430 entstanden ist und dessen Linienführung dem legendären Ferrari 330 P4 nachempfunden ist. Der frühere Lotus-Pilot Pedro Lamy ist auf dem Nürburgring kein Unbekannter. Der vierfache Sieger des 24-Stunden-Rennens ging für das Team von Michael Bartels auf einem BMW Z4 ins Rennen. (mb)
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37. DMV 4-Stunden-Rennen - Wieder Wetterkapriolen
Fünf Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nutzten wieder zahlreiche Teams das 37. DMV 4-Stunden-Rennen, den zweiten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft, um sich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. So trat das Vita4One Racing Team des früheren Formel-1- und DTM-Piloten Michael Bartels mit einem BMW Z4 GT3 an, gefahren von Fahrer Marco Wittmann, Jens Klingmann, Ricardo van der Ende und Mathias Lauda. Neben der FIA GT1-Weltmeisterschaft will das Team 2012 die 24-Stunden-Rennen in Spa-Franchorchamps und auf dem Nürburgring bestreiten. Weitere Teams kamen aus dem Teilnehmerfeld der ADAC-GT-Masters-Serie. So gehen Johannes und Ferdinand Stuck 2012 dort mit einem Aston Martin an den Start, der nun auch in der Langstreckenmeisterschaft zum Einsatz kam. Neben den Söhnen von Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck griff Dennis Rostek ins Lenkrad des Boliden aus England. Vorbereitet wird der Aston Martin Vantage GT3 vom Team YoungDriver Aston Martin Racing. (mb)
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Mercedes A-Klasse - A wie Angriff
Mercedes-Benz hat die sportlichen BMW Einser und Audi A3 ins Visier genommen. Die Platzhirsche im Segment der kompakten Premium-Limousinen verkaufen sich ob ihres sportlichen Images prächtig. Deshalb ist jetzt auch bei der der neuen A-Klasse, die sich bis zu 18 Zentimeter tiefer als der Vorgänger auf die Straße duckt, Dynamik das bestimmende Thema. Das markante Two-Box-Design des kompakten Stuttgarters zeigt nun klar definierte Kanten und straff gespannte Oberflächen, die durch ausgeprägte Sicken zusätzlich betont werden. Durch ein intensives Wechselspiel zwischen konkaven und konvexen Flächen entsteht eine charakteristische Lichtwirkung besonders auf den Flanken - der A-Klasse sind kräftige Muskeln gewachsen. (rr)
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Die neue Fisker-Studie ist eine viertürige Luxus Sport-Limousine mit einem praktischen Innenraum. Als Antrieb dient - wie bei Fisker üblich - ein elektrischer Antrieb mit Reichweitenverlängerer in Form eines Verbrennungsmotors. Das Hybridfahrzeug erlaubt dem Fahrer, manuell oder automatisch zwischen Elektro- und Benzin-Fahrprogrammen zu wechseln, was die Lithium-Ionen-Batterien unterwegs in vollem Ladezustand hält. Der Vierzylinder-Benzinmotor fungiert lediglich als Generator und ist nicht mechanisch mit den Rädern verbunden, sondern produziert mit besonders hohem Wirkungsgrad elektrische Energie. Das künftige Serienfahrzeug wird an der Hinterachse angetrieben werden, eine Allrad-Version kommt als Option. (rr)
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59. ADAC Westfalenfahrt - Schubert gewinnt
Mit guten Nachrichten konnten die Organisatoren der Nürburgring Langstreckenmeisterschaft zum Saisonstart in der Eifel aufwarten. Ein im Winter mit der Nürburgring Automotive GmbH geschlossener neuer Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren gibt allen Teilnehmern der Meisterschaft Planungssicherheit. Das führte beim ersten Lauf zu einem durchaus beachtlichen Starterfeld, in dem auch in diesem Jahr Teams zu finden waren, die für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Erfahrungen sammeln wollten. Ex-DTM-Pilot Peter Dumbreck aus England ging zusammen mit Wolf Henzler auf einem GT3-Porsche von Falken-Motorsports an den Start, und das gleich von der Pole Position, die sich das Team mit einer Bestzeit von 8:20,891 Minuten sichern konnte. Nach einer starken Anfangsphase, in denen das Duo die Führung vor drei weiteren Porsche behaupten konnte, verhinderte ein Defekt an der Antriebswelle ein gutes Resultat. Am Ende wurde das Team mit fünf Runden Rückstand auf Position 139 gewertet. (rr)
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Mini steigt in das Geschäftsfeld der Camping-Ausrüster ein. Ein luxuriös ausgestatteter Wohnwagen mit zwei Schlafplätzen sowie ein Dach-Zelt in typischer John-Cooper-Works-Farbgebung laden zu spontanen Übernachtungen ein. Das Caravan-Modell Cowley bietet dafür zwei bequeme Schlafplätze, einen zweiflammigen Gaskocher, einen Wassertank samt Pumpe und Spülgelegenheit, ein Solar-Modul zum Aufladen des bordeigenen Akkus und einen 230-Volt-Stromanschluss zur Versorgung des Kühlschranks sowie der TV/DVD- und der HiFi-Stereo-Anlage. Für die Modelle, nicht mit einer Anhängevorrichtung versehen werden können, gibt es das Dach-Zelt Swindon mit einer für zwei Personen geeigneten Liegefläche. (rr)
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Der i8 Spyder ist eine Etappe zum serienreifen Coupé, dass 2014 in die Produktion gehen soll. Das sieht man an Details wie den aus Carbon gefertigten Flügeltüren - dem Material, aus dem auch das Serienfahrzeug bestehen soll. Auch dem Cockpit ist anzusehen, dass sich die Münchner schon intensive Gedanken über die endgültige Mensch-Maschine-Schnittstelle machen. Schalter und Knöpfe entsprechen in Anordnung und Ausführung schon weitgehend dem Serienlayout, wobei der Pilot Einfluß auf die Anmutung der rein digitalen und dreidimensional wirkenden Anzeigen hat: der Eco-Modus etwa zeigt sich in blauem Licht, der Sportmodus dagegen in typischem BMW-Orange. Wie das Coupé be steht auch der Roadster aus mehreren CFK-Schalen, die sich im Design spiegeln. Die so genannte "LifeDrive-Architektur" läßt Flächen und Linien überlappen und ineinandergreifen und bestimmt sowohl das Innen als auch das Außen von BMWs "grünen" Sportwagen. (rr)
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Die Preise für VWs Boxertransporter gehen durch die Decke. Für den Gegenwert eines perfekten frühen Samba kann man sich etwa zwei gute Ferrari Testarossa der Jahre 1984 bis 1996 leisten - immerhin Mittelmotorsportwagen mit V12-Motor und geadelt durch das "Cavallino Rampante". Der VW dagegen hat 23 Fenster, einen 1200-ccm-Vierzylinder-Boxer mit 34 PS und ist alles in allem ein nüchterner Geselle, dessen Schönheit sich erst im Vergleich mit der zeitgenössischen Plastikkultur enthüllt. Er verströmt jedoch intensiv den Geist von Woodstock und ist das Vehikel der kalifornischen Surferkultur - ein Sympathieträger mit ewig lächelndem Gesicht. Objektiv betrachtet ist der frugale Transporter, wenn auch robust und langlebig, sehr teuer. Der Geschmack von Freiheit, Ungebundenheit und einem Leben jenseits bürgerlicher Beschränktheit lässt jedoch manchen für die kleinen Fluchten tief in die Tasche greifen. (rr)
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Der Engländer Frank Costin war ein begabter Einzelgänger im Automobilbau. Zunächst bei der de Havilland Aircraft Company im Flugzeugbau beschäftigt, erkennt er schnell, dass sich das dort angesammelte Wissen über Aerodynamik und Leichtbau vortrefflich auf Rennfahrzeuge anwenden läßt. Vor allem Sperrholz hat es ihm, ob seiner Qualität von Stabilität und geringem Gewicht - angetan. 1967 gibt der Rennstall von Ron Harris einen Formel-2-Rennwagen in Auftrag. Costin entwickelt innerhalb von 127 Tagen ein Monocoque aus mit Metall verstärktem Sperrholz, das eine besonders strömungsgünstige Karosserie trägt. Dieses ist wie eine Sicherheitszelle konstruiert, an die die technischen Komponenten montiert sind. (rr)
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Krisengerede überall, nur auf der Oldtimermesse in Essen nicht: Ein sehr guter BMW 323i E23 für knappe 30.000 Euro, Käfer für zwölf oder ein BMW Z3 Roadster mit 600 Kilometer auf der Uhr für 25.000 Euro zeigten, wo die Preise hingehen. Wer nicht in Garagen-Gold investieren wollte, konnte entspannt durch die Automobilgeschichte schlendern und Spektakuläres entdecken. Von den insgesamt 86 Pegaso-Sportwagen etwa, die im Spanien der frühen 1950er Jahre entstanden, waren 21 da - und werden so schnell nicht mehr zusammenfinden. Porsche feierte den vierzigsten Geburtstag des Carrera RS mit vielen Derivaten des erfolgreichen Leichtgewichts, Audi feierte mit dem Sport quattro S1 den Sieg von Walter Röhrl beim Pikes Peak-Rennen vor 25 Jahren und BMW wollte den Markterfolg des neuen Mini Coupés mit kleinen englischen Flitzern aus der hohen Zeit der Kit Cars befördern. Für Mercedes-Benz dagegen stand alles im Zeichen der Ikone 300 SL, dei erstmals vor 60 Jahrern erstmals die Straße unter die Räder nahm. (rr)
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Etwas despektierlich hat ein englisches Automagazin den Bentley EXP 9F als "Range Rover von Bentley" bezeichnet und das ist nicht ganz falsch. Der Wagenkörper ist kastenförmig wuchtig und strahlt aus überdimensionierten barocken Scheinwerfern. Alles ist natürlich weit größer und extra monumental. Der mächtige Kühlergrill ist mit einem polierten Metall-Rautenmuster ausgelegt, die hinteren Radhäuser zeigen betonte Muskeln. Die Bereifung ist auf gewaltige 23-Zöller aufgezogen, die dicht mit strahlenförmigen Speichen belegt sind, und das Heck trägt rechteckige, breite Leuchten mit dem typischen Bentley-Oval im Innern. Auch auf einen Spoiler an der oberen Kante der Heckklappe muß man nicht verzichten. (rr)
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Der gedrungene Serien-Soul ist gemacht für die coole, urbane Jeunesse dorée. Motiv-Aufkleber und Farbakzente sind Abziehbilder für das Ich-Design des Fahrers: Glitter-Look für den Post-Abiturienten. Im kompakten Koreaner steckt aber mehr als Grafitti und Hip Hop, wie das kalifornische Designstudio mit der Studie Track'ster zeigt. Chefdesigner Tom Kearns hat aus dem Soul einen modernen Hot Rod gemacht. Das Fahrwerk liegt tief, die Kotflügel sind weit ausgestellt und er trägt ein tiefes, nach hinten abfallendes Dach. Farbakzente in Rot sowie die bullige Kühlermaske mit den großen Zusatzscheinwerfern strahlen eine wuchtige Agressivität aus. (rr)
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Die traditionsreiche "Carrozzeria Touring", berühmt vor allem durch ausgefeiltes aerodynamisches Design auf dem patentierten "Superleggera"-Rohrrahmen, feiert mit dem Disco Volante 2012 eine überlebensgroße Rennsport-Ikone. In den Ergebnislisten taucht der "Disco Volante" selten auf. Der größte Erfolg ist ein zweiter Platz bei der Mille Miglia im Jahr 1953. Das schmälert den Ruhm des extremen und schönen Italieners aber in keiner Weise. Zum sechz igsten Geburtstag des emblematischen Alfa zeigt Touring eine Neuinterpretation, die nicht so Radikal wie das Original ist. Aber es ist magisches Retrodesign, das nostalgisch und gleichzeitig modern wirkt. Ganz traditionell wird die betörend schöne Karosserie aus Alublechen gehämmert und gleichzeitig mit modenem Carbon verfeinert. (rr)
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Was kosten eigentlich Oldtimer? Die Antwort auf diese Frage gibt es ab sofort kostenlos. Mit ihrem neuen Online-Angebot machen die Marktbeobachter von classic-car-tax jetzt allen kostenpflichtigen Oldtimer-Preisführern, Marktspiegeln, Sonderheften und iPhone-Apps Konkurrenz. Die Oldie-Experten aus Castrop-Rauxel, seit über 25 Jahren europaweit in Sachen Marktpreise unterwegs, haben auf ihrer Homepage www.classic-car-tax.de mehr als 4000 aktuelle Werte von Old- und Youngtimern kostenlos online gestellt - exakt die Zahlen, mit denen auch ihre bundesweit über 230 Bewertungspartner Gutachten für Versicherungen und Gerichte erstellen. Einfach Baujahr, Marke und Modell eingeben, schon erscheint der Preis im Zustand "gepflegt" und "mäßig". Wer es noch genauer wissen will, kann sich ein pdf-Dokument mit Preisen für die in der Oldtimerszene üblichen Zustandsnoten 1 bis 5 zusenden lassen - ebenfalls kostenlos. (pt)
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Der Porsche- und de-Tomaso-Händler Charles Chanabé aus dem südwestfranzösischen Toulouse ist in den frühen 1970er Jahren Renndirektor der Piste in Albi und bei diversen Bergrennen. Sohn Jean arbeitet im väterlichen Unternehmen und teilt mit seinem alten Herrn die Begeisterung für den Rennsport. Ein Rennwagen muss her - und es soll nicht einer von der Stange sein, sondern eine Eigenentwicklung. Die erfolgreichen Vorbilder der Zeit heissen Porsche 917/10 sowie Ferrari 312 PB. An diesen nimmt Jean Chanabé formal Maß. Das Chassis aus geschweissten Rohren und verstärkt mit aufgenieteten Alu-Blechen erhält eine sauber durchgeformte kantige Karosserie im Stil der Vorbilder: Die tiefgezogene Front ist aerodynamisch nach dem Vorbild des CanAm-Porsche gestaltet, das glatte, ansteigende Heck ist mit zwei seitlichen Spoilerlippen bestückt. (rr)
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Der Rohbau des neuen SL 63 AMG besteht aus Vollaluminium, wodurch das Fahrzeuggewicht im Vergleich zum Vorgänger um 125 Kilogramm abgesenkt werden konnte. Damit steht einem Leergewicht von immerhin noch 1.845 Kilogramm ein Leistungsspektrum von 537 PS oder 564 PS gegenüber - in der Summe eine gute Basis für eine besondere Dynamik. In der Grundauslegung entwickelt der 5,5-Liter-V8-Biturbomotor 800 Newtonmeter Drehmoment, während die AMG-Performance-Version auf 900 Newtonmeter kommt. Das Ergebnis ist dementsprechend: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 4,3 respektive 4,2 Sekunden und Tempo 200 ist nach 12,9 oder 12,6 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist, wie bei der Marke üblich, auf 250 Stundenkilometer begrenzt. Dieses Limit läßt sich aber durch das Performance-Package aufheben, das dem Vorwärtsdrang erst bei 300 km/h einen Riegel vorschiebt. (rr)
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Der Fünftürer ist zum Zeitpunkt seiner Präsentation auf der Stockholm Motor Show am 17. Februar 1962 ein außergewöhnliches Automobil, das den Nerv der europäischen Autofahrer trifft. Mit seiner geteilten Hecktür und den großen Fenstern an den hinteren Türen entspricht der neue Amazon Kombi dem Stil der Zeit. Und er ist der sicherste Kombi seiner Zeit, denn er verfügt über eine Vielzahl unübertroffener Sicherheitsstandards. Der neue Volvo Amazon präsentiert sich als moderner Kombi, der besonders für Familien äußerst attraktiv ist. Doch auch Handwerker schätzen den Kombi, da er dank der zweigeteilten Heckklappe und dem leichten Zugang zum großzügigen Laderaum einfach zu be- und entladen ist. Der Last-Amazon entspricht der Limousine weitgehend in puncto Komfort und Fahrverhalten und da der Fünftürer auch nur geringfügig schwerer wist, erreicht er fast die Fahrleistungen der Limousine. Bei einem Fahrzeuggewicht von 1250 Kilogramm schafft er mit seinem 75-PS-Motor beachtliche 140 Stundenkilometer. (rr)
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Fiats kleiner Pickup Strada kann sich ab jetzt auch auf dem Boulevard blicken lassen. Der kleine Laster aus dem brasilianischen Betim bekommt in der Ausstattungsvariante "Adventure" nicht nur Kotflügelverbreiterungen, Front-Rammschutz, Trittstufen unter den Türen sowie Leichtmetallfelgen, sondern auch - falls gewünscht - eine Doppelkabine mit vier Sitzplätzen. Airbags für Fahrer und Beifahrer sind genauso selbstverständlich wie ein Antiblockiersystem und die Servolenkung. Zudem ist das Topmodell der Baureihe serienmäßig mit einer manuellen Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne, einem Heckfenster mit Schiebeöffnung, Zentralverriegelung, Multifunktionsdisplay und einer elektronischen Differenzialsperre ausgestattet. (rr)
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Der RS plus ist der Abgesang der aktuellen TT-Baureihe. Der Nachfolger steht bald in den Startlöchern, weshalb im Frühjahr nochmal eine Version mit deutlich mehr Leistung kommt: Deren Fünfzylinder-Turbo leistet 360 PS, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch abgeregelten 280 Stundenkilometern. Der 2,5 Liter große TFSI ist ein Turbo-Direkteinspritzer mit einem Drehmoment von 465 Newtonmetern. Die Kraftübertragung erfolgt entweder über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder die Siebengang-S tronic. Dieses Doppelkupplungsgetriebe hat eine Launch-Control, die die Beschleunigung bei stehendem Start optimiert - der Antrieb erfolgt mittels einem permanenten Allradantrieb mit Lamellenkupplung. (rr)
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Die 2012er Retromobile glänzte durch Vielfalt. Hersteller, Clubs und Museen zeigten Blüten der automobilen Entwicklung und es durften hier auch besonders schöne aus Frankreich sein. So zeigte das im kalifornischen Oxnard bei Los Angeles beheimatete "Mullin Automotive Museum" herausragende Beispiele französischer Ingenieurs- und Karosseriebaukunst. Seltene Bugatti, Hispano-Suiza, Delahaye, Voisin und Talbot-Lago sind die Glanzstücke der Sammlung. Von denen waren zehn Exemplare nach Paris gekommen, darunter Art-Deco-geprägte Avantgardisten wie ein Voisin Aérodyne von 1934 oder der Hispano-Suiza Type H6C "Xenia". (rr)
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Toyota / Yamaha : Fahrzeuge sollen künftig kommunizieren
Toyota und Yamaha arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen Generation von Fahrzeugen, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren können. Die Partner haben zwei Studien mit besonderem Blick auf japanische Bedingungen entwickelt: das kommunikationsfähige dreirädrige Pendler-Fahrzeug EC-Miu und das Elektro-Fahrrad Pas with . Auf drei Ziele richtet sich der Focus: In einem ersten Schritt wollen beide Partner eine flächendeckende Ladeinfrastruktur schaffen, die von Fahrzeugen beider Unternehmen genutzt werden kann. Hier wird auch das so genannte Toyota Smart Center integriert ein Managementsystem zur umfassenden Kontrolle des Energieverbrauchs und der Vernetzung von Standorten, Fahrzeugen, Energielieferanten und Fahrzeugbesitzern. Als zweites folgt dann die Etablierung neuer Verkehrsarten, die auch die Förderung von "Vehicle-Sharing"-Systemen einschließt. (rr)
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Chevrolet Code 130R + Tru 140S
Chevrolet ist das amerikanische Brot-und-Butter-Auto schlechthin, hat aber auch - etwa mit den Camaros - immer attraktive, viersitzige Coupés im Programm gehabt. Den gibt es mittlerweile wieder. Fünf Liter Hubraum sind jedoch nicht jedermanns Sache und billiger darfs auch gerne sein: deshalb hat die GM-Tochter zwei Konzept-Coupés auf die Räder gestellt, die preiswert und attraktiv sind. Der Code 130R mit Stufenheck ist ein schlicht gehaltenes Coupé mit Heckantrieb, bezahlbare Exotik verspricht das Konzept Tru 140S , ein viersitziges sportliches Coupé mit Frontantrieb. (rr)
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Der komplett neu entwickelte SL besinnt sich auf eine 60 Jahre alte Tradition. Das Buchstabenkürzel SL steht ursprünglich für "Superleicht". Während seit Zeiten der "Pagode" dieses Kürzel nur zur Benennung der Baureihe taugte, nimmt der Neue den Leichtbau ernster. Er ist fast vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Sein Leichtmetall-Rohbau wird verstärkt durch Magnesiumkomponenten und hochfeste Stahlrohre. Auch Teile der ungefederten Massen wie Achsschenkel und Federlenker der Vorderachse bestehen aus Aluminium, ebenso wie fast alle Radführungsteile der Hinterachse. (rr)
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Interclassics-Topmobiel Maastricht
Die Interclassics und Topmobiel in Maastricht verkürzt in Westdeutschland die lange Winterpause deutlich. Schon Mitte Januar gibt es einen guten Grund, das Auto für einen ersten Ausflug aus der Garage zu holen. Wenige Kilometer von der deutschen und holländischen Grenze lohnt der Blick über den Zaun immer wieder aufs Neue. Größe und Zuspruch der Messe sind an der Landesgröße ausgerichtet und damit auch für den Familienausflug geeignet, aber das Angebot unterscheidet sich deutlich von dem, was man auf deutschen Veranstaltungen jedweder Größe zu sehen bekommt. Auch wenn die Sonderschau 2012 mit Porsche ein Produkt des großen Nachbarn präsentierte, waren in den drei Hallen rechlich Expoten aus Übersee und Frankreich und Italien mit hoher Qualität und Seltenheit zu sehen (dr)
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Die offene Siebenliter-Corvette läutet das letzte Produktionsjahr der aktuellen C6-Baureihe ein, eine spezielle "Collector Edition" des Modells feiert gleichzeitig den 60sten Jahrestag von Amerikas Kultsportwagen. Schon 1966 rollt eine 427er vom Band, deren Spitzenmotorisierung 425 SAE-PS leistet und ein beeindruckendes Drehmoment von 624 Newtonmetern entwickelt. Die Trad itionslinie wird jetzt fortgesetzt durch einen offenen Klassiker, der die besten Eigenschaften der Z06- und ZR1-Modelle verbindet. Es ist schlicht das schnellste Corvette-Cabrio, das je gebaut wurde. Herzstück ist der LS7-Motor aus dem Z06 mit einer Nennleistung von 505 PS und einem Drehmoment von 637 Newtonmetern. Geschaltet wird die stärkste Serien-Corvette manuell mit einem Sechsganggetriebe. (rr)
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Der Zwei-plus-Zwei mit dem kryptischen Namen "LF-LC" ist im kalifornischen Lexus-Design-Studio in Newport Beach entstanden. Diesmal ist den Westcoast-Designern die Aufgabe zugefallen, Toyotas Premiummarke zu schärfen. Und das bedeutet hier amerikanisches Drama: Besonders der massive Kühlergrill, aluminiumgefasst, mit Rautengitter verkleidet und besonderer Betonung der Dreidimensionalität, sucht laut nach Aufmerksamkeit. Japanisch elegant dagegen das Spiel mit den gegenläufigen Bögen bei Scheinwerfern und Blinkern. In der Seitenansicht fließt der Wagenkörper in fast traditioneller Sportwagenmanier, durch einen großen Lufteinlass vor den Hinterrädern und die elegant geschwungenen Fensterlinien mit Struktur versehen. (rr)
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Porsche Boxster : Spasswert-Steigerung
Porsche hat sein Erfolgsmodell Boxster umfassend renoviert. Der offene Mittelmotorsportwagen wurde mit einer völlig neuen Leichtbau-Karosserie versehen. Zusammen mit dem tiefgreifend überarbeiteten Fahrwerk, deutlich niedrigerem Gewicht, dem längeren Radstand sowie einer breiteren Spur soll die ohnehin schon beeindruckende Fahrdynamik auf eine neue Ebene gehoben werden. Eine verbesserte Zielgenauigkeit verspricht eine neue elektromechanische Servolenkung. Während das Stuttgarter Einstiegsmodell in den Fahrleistungen zulegt, verspricht Porsche Zurückhaltung beim Treibstoffkonsum: Insgesamt soll die Ersparnis bei etwa 15 Prozent liegen und je nach Modell begnügt sich der Roadster mit weniger als acht Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Das grundlegend überarbeitete Design mit kürzeren Überhängen, größeren Rädern, nach vorn versetzter Frontscheibe und einer flacherer Silhouette illustriert die gesteigerte Leistungsfähigkeit. (rr)
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Der jetzt für den US-Markt präsentierte neue Fusion liefert, - mit etwa 80 Prozent Gleichteilen -, die Basis für die nächste Mondeo-Generation. Erstmals wird Ford auf dieser Plattform ein breites Angebot modernen Antriebslkonzepte anbieten. Neben Benziner-Motorisierungen wird es auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antriebe geben, die die Limousine zu einem besonders sparsamen Angebot im Segment machen sollen. Beim Ford Fusion Hybrid kommen neu entwickelte Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz, die weniger wiegen und mehr leisten. So kann jetzt im reinen Elektrobetrieb mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern gefahren werden. Und nochmals verbesserte Effizienz soll der Ford Fusion Energi bieten. Durch seinen Plug-in-Hybrid-Antrieb soll sich der Verbrauch auf unter vier Liter drücken lassen. (rr)
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Der "for-us"-Pick-up ist die Microausgabe des amerikanischen Autos schlechthin und damit auch ein kulturelles Statement. Gegen die gewaltig dimensionierten Laster vom Schlage eines Ford F-150 setzt Smart ein Auto mit Platz für Zwei, urbanem Zuschnitt, geringer Verkehrsfläche und wenig Emissionen. Der kleine Laster nutzt den Elektroantrieb des smart fortwo electric drive, der im Frühjahr 2012 auf den Markt kommt. Den Antrieb besorgen hier wie da ein 55-Kilowatt-Permanentmagnetmotor und eine Lithium-Ionen-Batterie, die eine Kapazität von 17,6 Kilowattstunden besitzt. Das Drehmoment liegt bei 130 Newtonmetern, die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 120 Stundenkilometer. (rr)
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Fiskers "Surf" nimmt die Tradition edler und kompakter Kombis auf, der "Shooting Brakes". Von denen gibt es nur wenige, namentlich von Aston Martin und auch Jaguar sowie, - noch viel seltener -, als einzelgefertigte Ferrari. Heute ist der einzig glaubhafte Vertreter dieser Gattung der aktuelle Ferrari FF, auch wenn das Marketing von VW und anderen etwas anderes glauben machen möchten. Die kleine amerikanische Marke kann, was Exklusivität und Preisgestaltung angeht durchaus mit den Vollblütern mithalten. Nur dem Design fehlt es etwas an der noblen Nonchalance der Traditionsmarken. (rr)
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Ferrari will ab 1968 in die Formel II. Das geht natürlich nur mit einem eigenen Motor - der kann aber nur eingesetzt werden, wenn er in einer Serie von mindesten 500 Exemplaren pro Jahr gebaut wird. Zudem zeigt der wirtschaftliche und sportliche Erfolg von Porsches 904 in den internationalen Zweiliter-Klassen, dass ein Rennwagen in kleinen Serien produziert und lukrativ verkauft werden kann. Deshalb kündigt Enzo Ferrari im Herbst 1964 an, dass für das Jahr 1965 ein Dino 1,6-Liter-Sport-Prototyp geplant ist, der die technische Basis für einen Ferrari Formel II nach dem ab 1967 gültigen Reglement bilden soll. (rr)
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Die britische Sportwagenmanufaktur Donald Healey Motor Company wird 1945 vom Ingenieur und Rallyefahrer Donald Mitchell Healey gegründet, und ab 1949 wird der Silverstone gebaut, der nach der englischen Rennstrecke in Northamptonshire benannt ist. Dieser ist ein leichter offener Zweisitzer, der sowohl für den Alltagsbetrieb wie auch für die damals populär werdenden Clubrennen benutzt werden kann. Er hat ein nur 59 Kilogramm schweres Chassis, vordere Einzelradaufhängung und eine modifizierte Riley-Hinterachse. Ebenfalls von Riley kommt der 2,4-Liter-Vierzylinder mit Doppelnockenwellen und Doppelvergaser und 104 PS Leistung.
Das Design ist erfolgreich und zieht die Aufmerksamkeit des amerikanischen Rennfahrers Briggs Cunningham auf sich, der sich von Healey einen Silverstone mit Cadillac-Motor wünscht. Donald Healey ist interessiert und reist mit der "Queen Elizabeth" in die USA, um mit der GM-Division über die Lieferung von Motoren zu verhandeln. Auf dem Schiff trifft er den Amerikaner George Mason, Präsident der Nash Kelvinator Corporation, der ihn nach Detroit einlädt. Mason gibt ihm zu verstehen, dass er für den Fall, dass Cadillac eine Lieferung ablehnt, einspringen will. Das Treffen mit dem Caddy-Chef Ed Cole verläuft ergebnislos und Mason macht ein gutes Angebot: Motoren und Getriebe will er liefern, und darüber hinaus ist er bereit, die Produktion auf Basis des Silverstone zu finanzieren. (rr)
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Land Rover : Alu und gute Ideen rosten nicht
Sie können mindestens 25.000 Euro auf den Tisch legen, dann erhalten Sie einen Land Rover, der freilich seit einigen Jahren etwas markig als Defender daherkommt. Mit schlappen 9000 Euro sind Sie dabei, wenn es der Lada Niva tut. In beiden Fällen erhalten Sie ein Auto, wie es heute so sonst nicht mehr fabrikneu zu bekommen ist. Der Russe ist ein kaum gewendeter Sowjet mit apartem italienischen Muttermal und mindestens genauso eigenwillig wie der Brite. Gestandene Kerle sind sie alle beide. Im Falle des kantigen Klassikers von der Insel aber gibt's für den stolzen Mehrpreis satte 60 Jahre Automobilgeschichte dazu. Die Ikone wäre wirklich fast pensionsreif. Fast.
Es war im zweiten Nachkriegsjahr, da wühlten sich die ersten Landstreicher blattgefedert und mit fast betulichen Motoren durch das, was das Wetter auf den britischen Inseln aus Landschaft zu machen imstande ist: gelegentlich glitschiges Terrain. Wer weiß, an was die unverwüstlichen britischen Trial-Fahrer Freude haben, ahnt, was sich vornimmt, wer dem Landwirt von den Inseln ein brauchbares Alltagsauto bieten möchte. Kontinentaleuropäern sei die gute alte Fernsehserie "Der Doktor und das liebe Vieh" anempfohlen freilich weniger die Passagen, in denen Tristan und Siegfried per Morris zum Patienten tuckern, als vielmehr jene, in denen es gummigestiefelt forsch durch den Schlick in Richtung Kolik oder Kälbergeburt geht. (jn)
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Mercedes Touren- und Rallywagen
Nach dem Rückzug von Mercedes-Benz aus der Formel 1 und der Sportwagen-Weltmeisterschaft zum Ende der Saison 1955 bekommen die Rallyes ab 1956 neue Aufmerksamkeit. Vor allem von Privatteams setzen die Fahrzeuge mit dem Stern ein. Zuständig für die Rallye-Einsätze ist der ehemalige Grand-Prix-Pilot Karl Kling als Mercedes-Benz Sportdirektor in der Nachfolge des legendären Alfred Neubauer.
In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren sind es vor allem der Sportwagen 300 SL sowie die Sechszylinder-Limousinen 220 SE und 300 SE, die auf den Straßen und Schotterpisten der Welt von sich reden machen: Geprägt werden diese Jahre unter anderem von dem Team Walter Schock/Rolf Moll. Dem Duo, das für den Motorsportclub Stuttgart startet, bietet Mercedes-Benz eine umfangreiche Unter stützung durch Fahrzeuge und Service an. (pt)
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Der Porsche Typ 64, auch als Volkswagen Typ 60 K10 bezeichnet, wurde vom Ingenieurbüro Porsche auf der Basis des Vorserien-Volkswagen VW38 als Sromliniencoupé für das 1938 geplante Langstreckenrennen Berlin-Rom entwickelt. Diese Fernfahrt sollte die Freundschaft der faschistischen Regime in Deutschland und Italien feiern, wurde aber vermutlich wegen der Sudetenkrise abgesagt und auf September 1939 verlegt.
Viele Autohersteller wie die Auto Union, BMW, Lancia und Volkswagen konstruierten für das Rennen Rennsportversionen von Serienfahrzeugen mit Stromlinienkarosserien, da ihre Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit und Verbrauch besonders auf langen Autobahnetappen unter Beweis stellen sollten. (rr)
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Mitte der 1950er Jahre entwickelt der in Ägypten ansässige britische Rennfahrer Raymond Flowers ein Konzept für ein kleines Auto, dass er im Nahen Osten bauen will und das den Namen "Rameses" tragen soll. Also sucht er den Kontakt zu etablierten Herstellern zwecks gemeinsamer Produktion, hat zunächst aber wenig Erfolg. Lawrence Robson, dem Chef von Meadows gefällt die Idee und er gibt grünes Licht für das Projekt.
Das neue Auto soll "Frisky" heißen, und obwohl Raymond Flowers einen ersten Entwurf hat, wird dieser nicht genutzt. Stattdessen werden zwei ehemalige Mitarbeiter der Sportwagen-Manufaktur Keift angeheuert: Gordon Bedson wird Export Sales Manager und entwirft einen ersten Prototyp mit dem Spitznamen "The Bug". Keith Peckmore soll das Prototyp-Chassis bauen. (rr)
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