ADAC-24-Stundenrennen Premierensieg für Audi
Die 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring war für den veranstaltenden ADAC wieder ein Motorsportereignis der Superlative. Das Organisationsteam um Rennleiter Walter Hornung bestand aus rund 2.000 Personen, alleine 1.200 Streckenposten waren an der Nordschleife im Einsatz. Ausgeschrieben war das Rennen für Tourenwagen und GT s, wobei in den großen Klassen die Chancengleichheit über die sogenannte Balance of Performance angestrebt wurde. Darin waren die leistungsrelevanten Eckdaten wie z. B. Mindestgewicht, Tankinhalt, Durchmesser des Air-Restrictors für jedes Fahrzeugmodell individuell definiert worden. Die deutschen Premium-Hersteller Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche waren mit Werks- oder werksnahen Kundenteams am Start, Aston Martin, Ford und Ferrari durften zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Die wohl spektakulärste Fahrerpaarung im Feld pilotierte den McLaren MP4 12C GT3 des Gemballa-Teams. Neben Sascha Bert und Hendrik Vieth griffen Formel-1-Pliot Nick Heidfeld und der dreifache DTM-Champion Klaus Ludwig ins Lenkrad. (rr)
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Im Februar 1982 führt Volvo den neuen 760 GLE ein. Mit seiner gediegenen Erscheinung, ausgestattet mit dem unverwechselbaren skandinavischen Design, fährt der Volvo 760 vom Start weg in der Erfolgsspur. Das Modell begründet nicht nur eine neue Technik-Epoche, sondern markiert einen Meilenstein in der mehr als 90-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Limousine bietet den Kunden Fahrspaß, hohen Fahrkomfort und eine stoische Alltagstauglichkeit. Zum Start besteht das Motorenprogramm aus drei Triebwerken: einem Vierzylinder-Turbobenziner, einem 2,8-Liter-Sechszylinderaggregat und einem Reihensechszylinder-Turbodiesel, der von VW für Volvo gebaut wird. Ausgestattet mit dem kräftigen Selbstzünder ist der Volvo 760 das schnellste Diesel-Fahrzeug zur damaligen Zeit. In Schweden liegt der Einstiegspreis des neuen Volvo 760 GLE unterhalb der psychologisch wichtigen Schallmauer von 100.000 schwedischen Kronen. Zu den Ausstattungoptionen gehören unter anderem ein Automatikgetriebe, eine Klimaanlage, ein Schiebedach und eine Servolenkung. (rr)
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Im Zuge der zunehmenden Unfallzahlen als Folge der Massenmotorisierung, die in den 1960er Jahren einsetzte, gründete die US-amerikanische Verkehrsbehörde 1968 ein Programm zur Entwicklung von Experimental-Sicherheits-Fahrzeugen. Die internationale "Technical Conference on the Enhanced Safety of Vehicles" (ESV Technische Konferenz für verbesserte Sicherheit von Fahrzeugen) definierte 1970 die ersten Anforderungen, die von ESF-Fahrzeugen erfüllt werden sollten. Die Amerikaner luden auch ausländische Staaten ein, sich an der Sicherheitsforschung zu beteiligen. Daraus entstand 1970 das bis heute aktive European Enhanced Vehicle Safety Commitee (EEVC Europäisches Komitee zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit). Mercedes-Benz nahm die Einladung aus den USA gerne an, denn man konnte zu dieser Zeit schon auf mehr als 20 Jahre kontinuierlicher Sicherheitsforschung zurückblicken. Bereits zehn Jahre zuvor war bei der Marke mit dem Stern die Sicherheitskarosserie mit Aufprallenergie verzehrenden Knautschzonen vorn und hinten und einer stabilen Fahrgastzelle dazwischen in Serie gegangen. Die im Rahmen des ESV-Programms gebauten mehr als 30 Versuchsfahrzeuge ebneten den Weg für eine Vielzahl von Innovationen, die zum Teil erst Jahre später in Serie gebaut werden konnten. (rr)
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Vom 918 Spyder steht jetzt der erste Prototyp auf der Straße. Seine Lackierung ist eine Reminiszenz an die Porsche 917 unter Salzburg-Bewerbung im Jahr 1970. Mit diesem beginnt die finale Abstimmung des Hybrid-Supersportwagens, dessen erste Serien-Exemplare Ende September 2013 produziert werden. Getestet wird aktuell die Zusammenarbeit der Antriebskomponenten. Die Kombination von Verbrennungsmotor und zwei unabhängigen E-Maschinen eine an der Vorderachse und eine im Triebstrang, die auf die Hinterräder wirkt stellt ganz neue Ansprüche an die Entwicklung der Betriebsstrategien. Diese, und die Entwicklung entsprechender Software, haben einen hohen Einfluss auf die angestrebte Kombination von niedrigstem Verbrauch und höchster Performance. (rr)
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Der bislang schnellste für den Straßenverkehr zugelassene Mini wird der "John Cooper Works GP" sein, der ab Ende des Jahres angeboten wird. Obwohl noch nichts über die konkreten Leistungsdaten gesagt ist, soll das auf 2000 Stück limitierte Modell die Nordschleife des Nürburgrings in 8:23 Minuten bezwingen. Das bedingt, dass die Leistung mindestens genauso hoch ist wie die des bislang angebotenen "GP"-Leistungskits, der für 136 PS pro Liter Hubraum gut ist. Technische Basis bleibt auch hier ein Twin-Scroll-Turbo-Triebwerk, mit hoher Durchzugskraft und Elastizität. 19 Sekunden Zeitgewinn stehen für den Neuen auf der Berg- und Talbahn in der Eifel zu Buche. Dieser geht im wesentlichen auf das Konto des neu entwickelten, einstellbaren Rennsportfahrwerks, das bei intensiven Testfahrten auf dem "Ring" abgestimmt wurde. (rr)
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Nichts ist begehrenswerter und auch wertvoller als ein hochwertiges Unikat. Und auch als Marketinginstrument lässt sich ein Einzelstück namentlich von einem Luxushersteller wie Lamborghini prächtig vermarkten. Es geht um den "Jota". Den gibt es genau einmal, soll aber nicht im Museum verschwinden, sondern an einen ausgesuchten Kunden gehen, der bereit ist, dafür 2,1 Millionen netto auf den Tisch zu legen. Dabei ist das Auto im Kern nur ein reduzierter Aventador: Hier ist alles weggelassen, was nicht der Fortbewegung dient. Dach, Fenster und Frontscheibe sind durch einen knappen Windabweiser ersetzt, ein zentraler Spiegel thront zentral wie ein Periskop über der sich auf den Boden kauernden Silhouette. Innen finden sich reichlich Karbonverkleidungen und die dünn gepolsterten Sitzen spannen sich über einen leichten Kohlenstoffrahmen. (rr)
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Abarth SE020 - Dreiliter-V8 für die Rundstrecke
Die Geschichte von Abarths Dreiliter-Prototypen beginnt 1968. In diesem Jahr wird der vorhandene Zweilitermotor auf 2968 Kubikzentimeter aufgebohrt und zum Einsatz gebracht. Der 3000 V8-Spider verfügt über eine Leistung von 350 PS und soll den Turiner Rennstall neu positionieren: so ist etwa die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans geplant. Obwohl gemeldet, tritt der SE013 aufgrund technischer Probleme und mangelnder Leistung nicht zum Rennen an. Der für die Rundstrecke entwickelte SE020 soll 1970 die Wende bringen: Abarth konstruiert ein schmaleres Rohrrahmen-Chassis mit flacher Frontscheibe, bei dem der Fahrer weiter vorne platziert ist. Der zentral montierte V8 leistet nun 365 PS. (rr)
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Wie soll ein Mittelklassefahrzeug im Jahr 2015 aussehen? Toyotas Studie NS4 gibt darauf eine Antwort und diese ist zunächst technisch, denn das verwendete Plug-in Hybridsystem unterscheidet sich deutlich von dem der Prius-Familie. Es ist kleiner und leichter, auch effizienter und hat bessere Beschleunigungswerte. Zudem kann der NS4 bei verringerter Ladezeit länger im rein elektrischen Modus fahren. Beim Design suchen die Japaner ebenfalls nach der künftigen Richtung, denn das Ziel ist, den Kunden emotional stärker zu binden. Die aerodynamisch ausgeformte Linie baut besonders niedrig, die Fahrgastzelle ist nach vorn geneigt. Der tiefliegende zweiteilige Kühlergrill wird durch eine Spoilerkante und flügelförmige Frontleuchten betont, die sich seitlich in den Karosserieflanken fortsetzen. (rr)
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54. ADAC ACAS H&R-Cup - Porsche gewinnt Generalprobe
Zwei Wochen nach ihrem ersten Saisonsieg konnten Marc Lieb und Jochen Krumbach im Manthey-Porsche auch die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für sich entscheiden. Der 54. ADAC ACAS H&R-Cup, der dritte Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft, wurde wie in den vergangenen Jahren von vielen Teams als letzte Vorbereitung auf den Jahreshöhepunkt genutzt. 201 Teams gingen an den Start und boten den Zuschauern eine tolle Show. Neben ehemaligen DTM-Stars wie Oliver Jarvis, Uwe Alzen, Alexander Margaritis oder Mathias Lauda waren auch sechs ehemalige Formel-1-Piloten am Start. Nicola Larini pilotierte den P4/5 Competizione, der auf Basis eines Ferraris 430 entstanden ist und dessen Linienführung dem legendären Ferrari 330 P4 nachempfunden ist. Der frühere Lotus-Pilot Pedro Lamy ist auf dem Nürburgring kein Unbekannter. Der vierfache Sieger des 24-Stunden-Rennens ging für das Team von Michael Bartels auf einem BMW Z4 ins Rennen. (mb)
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37. DMV 4-Stunden-Rennen - Wieder Wetterkapriolen
Fünf Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nutzten wieder zahlreiche Teams das 37. DMV 4-Stunden-Rennen, den zweiten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft, um sich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. So trat das Vita4One Racing Team des früheren Formel-1- und DTM-Piloten Michael Bartels mit einem BMW Z4 GT3 an, gefahren von Fahrer Marco Wittmann, Jens Klingmann, Ricardo van der Ende und Mathias Lauda. Neben der FIA GT1-Weltmeisterschaft will das Team 2012 die 24-Stunden-Rennen in Spa-Franchorchamps und auf dem Nürburgring bestreiten. Weitere Teams kamen aus dem Teilnehmerfeld der ADAC-GT-Masters-Serie. So gehen Johannes und Ferdinand Stuck 2012 dort mit einem Aston Martin an den Start, der nun auch in der Langstreckenmeisterschaft zum Einsatz kam. Neben den Söhnen von Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck griff Dennis Rostek ins Lenkrad des Boliden aus England. Vorbereitet wird der Aston Martin Vantage GT3 vom Team YoungDriver Aston Martin Racing. (mb)
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Mercedes A-Klasse - A wie Angriff
Mercedes-Benz hat die sportlichen BMW Einser und Audi A3 ins Visier genommen. Die Platzhirsche im Segment der kompakten Premium-Limousinen verkaufen sich ob ihres sportlichen Images prächtig. Deshalb ist jetzt auch bei der der neuen A-Klasse, die sich bis zu 18 Zentimeter tiefer als der Vorgänger auf die Straße duckt, Dynamik das bestimmende Thema. Das markante Two-Box-Design des kompakten Stuttgarters zeigt nun klar definierte Kanten und straff gespannte Oberflächen, die durch ausgeprägte Sicken zusätzlich betont werden. Durch ein intensives Wechselspiel zwischen konkaven und konvexen Flächen entsteht eine charakteristische Lichtwirkung besonders auf den Flanken - der A-Klasse sind kräftige Muskeln gewachsen. (rr)
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Die neue Fisker-Studie ist eine viertürige Luxus Sport-Limousine mit einem praktischen Innenraum. Als Antrieb dient - wie bei Fisker üblich - ein elektrischer Antrieb mit Reichweitenverlängerer in Form eines Verbrennungsmotors. Das Hybridfahrzeug erlaubt dem Fahrer, manuell oder automatisch zwischen Elektro- und Benzin-Fahrprogrammen zu wechseln, was die Lithium-Ionen-Batterien unterwegs in vollem Ladezustand hält. Der Vierzylinder-Benzinmotor fungiert lediglich als Generator und ist nicht mechanisch mit den Rädern verbunden, sondern produziert mit besonders hohem Wirkungsgrad elektrische Energie. Das künftige Serienfahrzeug wird an der Hinterachse angetrieben werden, eine Allrad-Version kommt als Option. (rr)
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59. ADAC Westfalenfahrt - Schubert gewinnt
Mit guten Nachrichten konnten die Organisatoren der Nürburgring Langstreckenmeisterschaft zum Saisonstart in der Eifel aufwarten. Ein im Winter mit der Nürburgring Automotive GmbH geschlossener neuer Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren gibt allen Teilnehmern der Meisterschaft Planungssicherheit. Das führte beim ersten Lauf zu einem durchaus beachtlichen Starterfeld, in dem auch in diesem Jahr Teams zu finden waren, die für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Erfahrungen sammeln wollten. Ex-DTM-Pilot Peter Dumbreck aus England ging zusammen mit Wolf Henzler auf einem GT3-Porsche von Falken-Motorsports an den Start, und das gleich von der Pole Position, die sich das Team mit einer Bestzeit von 8:20,891 Minuten sichern konnte. Nach einer starken Anfangsphase, in denen das Duo die Führung vor drei weiteren Porsche behaupten konnte, verhinderte ein Defekt an der Antriebswelle ein gutes Resultat. Am Ende wurde das Team mit fünf Runden Rückstand auf Position 139 gewertet. (rr)
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Mini steigt in das Geschäftsfeld der Camping-Ausrüster ein. Ein luxuriös ausgestatteter Wohnwagen mit zwei Schlafplätzen sowie ein Dach-Zelt in typischer John-Cooper-Works-Farbgebung laden zu spontanen Übernachtungen ein. Das Caravan-Modell Cowley bietet dafür zwei bequeme Schlafplätze, einen zweiflammigen Gaskocher, einen Wassertank samt Pumpe und Spülgelegenheit, ein Solar-Modul zum Aufladen des bordeigenen Akkus und einen 230-Volt-Stromanschluss zur Versorgung des Kühlschranks sowie der TV/DVD- und der HiFi-Stereo-Anlage. Für die Modelle, nicht mit einer Anhängevorrichtung versehen werden können, gibt es das Dach-Zelt Swindon mit einer für zwei Personen geeigneten Liegefläche. (rr)
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Der i8 Spyder ist eine Etappe zum serienreifen Coupé, dass 2014 in die Produktion gehen soll. Das sieht man an Details wie den aus Carbon gefertigten Flügeltüren - dem Material, aus dem auch das Serienfahrzeug bestehen soll. Auch dem Cockpit ist anzusehen, dass sich die Münchner schon intensive Gedanken über die endgültige Mensch-Maschine-Schnittstelle machen. Schalter und Knöpfe entsprechen in Anordnung und Ausführung schon weitgehend dem Serienlayout, wobei der Pilot Einfluß auf die Anmutung der rein digitalen und dreidimensional wirkenden Anzeigen hat: der Eco-Modus etwa zeigt sich in blauem Licht, der Sportmodus dagegen in typischem BMW-Orange. Wie das Coupé besteht auch der Roadster aus mehreren CFK-Schalen, die sich im Design spiegeln. Die so genannte "LifeDrive-Architektur" läßt Flächen und Linien überlappen und ineinandergreifen und bestimmt sowohl das Innen als auch das Außen von BMWs "grünen" Sportwagen. (rr)
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Die Preise für VWs Boxertransporter gehen durch die Decke. Für den Gegenwert eines perfekten frühen Samba kann man sich etwa zwei gute Ferrari Testarossa der Jahre 1984 bis 1996 leisten - immerhin Mittelmotorsportwagen mit V12-Motor und geadelt durch das "Cavallino Rampante". Der VW dagegen hat 23 Fenster, einen 1200-ccm-Vierzylinder-Boxer mit 34 PS und ist alles in allem ein nüchterner Geselle, dessen Schönheit sich erst im Vergleich mit der zeitgenössischen Plastikkultur enthüllt. Er verströmt jedoch intensiv den Geist von Woodstock und ist das Vehikel der kalifornischen Surferkultur - ein Sympathieträger mit ewig lächelndem Gesicht. Objektiv betrachtet ist der frugale Transporter, wenn auch robust und langlebig, sehr teuer. Der Geschmack von Freiheit, Ungebundenheit und einem Leben jenseits bürgerlicher Beschränktheit lässt jedoch manchen für die kleinen Fluchten tief in die Tasche greifen. (rr)
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Der Engländer Frank Costin war ein begabter Einzelgänger im Automobilbau. Zunächst bei der de Havilland Aircraft Company im Flugzeugbau beschäftigt, erkennt er schnell, dass sich das dort angesammelte Wissen über Aerodynamik und Leichtbau vortrefflich auf Rennfahrzeuge anwenden läßt. Vor allem Sperrholz hat es ihm, ob seiner Qualität von Stabilität und geringem Gewicht - angetan. 1967 gibt der Rennstall von Ron Harris einen Formel-2-Rennwagen in Auftrag. Costin entwickelt innerhalb von 127 Tagen ein Monocoque aus mit Metall verstärktem Sperrholz, das eine besonders strömungsgünstige Karosserie trägt. Dieses ist wie eine Sicherheitszelle konstruiert, an die die technischen Komponenten montiert sind. (rr)
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Krisengerede überall, nur auf der Oldtimermesse in Essen nicht: Ein sehr guter BMW 323i E23 für knappe 30.000 Euro, Käfer für zwölf oder ein BMW Z3 Roadster mit 600 Kilometer auf der Uhr für 25.000 Euro zeigten, wo die Preise hingehen. Wer nicht in Garagen-Gold investieren wollte, konnte entspannt durch die Automobilgeschichte schlendern und Spektakuläres entdecken. Von den insgesamt 86 Pegaso-Sportwagen etwa, die im Spanien der frühen 1950er Jahre entstanden, waren 21 da - und werden so schnell nicht mehr zusammenfinden. Porsche feierte den vierzigsten Geburtstag des Carrera RS mit vielen Derivaten des erfolgreichen Leichtgewichts, Audi feierte mit dem Sport quattro S1 den Sieg von Walter Röhrl beim Pikes Peak-Rennen vor 25 Jahren und BMW wollte den Markterfolg des neuen Mini Coupés mit kleinen englischen Flitzern aus der hohen Zeit der Kit Cars befördern. Für Mercedes-Benz dagegen stand alles im Zeichen der Ikone 300 SL, dei erstmals vor 60 Jahrern erstmals die Straße unter die Räder nahm. (rr)
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Etwas despektierlich hat ein englisches Automagazin den Bentley EXP 9F als "Range Rover von Bentley" bezeichnet und das ist nicht ganz falsch. Der Wagenkörper ist kastenförmig wuchtig und strahlt aus überdimensionierten barocken Scheinwerfern. Alles ist natürlich weit größer und extra monumental. Der mächtige Kühlergrill ist mit einem polierten Metall-Rautenmuster ausgelegt, die hinteren Radhäuser zeigen betonte Muskeln. Die Bereifung ist auf gewaltige 23-Zöller aufgezogen, die dicht mit strahlenförmigen Speichen belegt sind, und das Heck trägt rechteckige, breite Leuchten mit dem typischen Bentley-Oval im Innern. Auch auf einen Spoiler an der oberen Kante der Heckklappe muß man nicht verzichten. (rr)
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Der gedrungene Serien-Soul ist gemacht für die coole, urbane Jeunesse dorée. Motiv-Aufkleber und Farbakzente sind Abziehbilder für das Ich-Design des Fahrers: Glitter-Look für den Post-Abiturienten. Im kompakten Koreaner steckt aber mehr als Grafitti und Hip Hop, wie das kalifornische Designstudio mit der Studie Track'ster zeigt. Chefdesigner Tom Kearns hat aus dem Soul einen modernen Hot Rod gemacht. Das Fahrwerk liegt tief, die Kotflügel sind weit ausgestellt und er trägt ein tiefes, nach hinten abfallendes Dach. Farbakzente in Rot sowie die bullige Kühlermaske mit den großen Zusatzscheinwerfern strahlen eine wuchtige Agressivität aus. (rr)
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Die traditionsreiche "Carrozzeria Touring", berühmt vor allem durch ausgefeiltes aerodynamisches Design auf dem patentierten "Superleggera"-Rohrrahmen, feiert mit dem Disco Volante 2012 eine überlebensgroße Rennsport-Ikone. In den Ergebnislisten taucht der "Disco Volante" selten auf. Der größte Erfolg ist ein zweiter Platz bei der Mille Miglia im Jahr 1953. Das schmälert den Ruhm des extremen und schönen Italieners aber in keiner Weise. Zum sechzigsten Geburtstag des emblematischen Alfa zeigt Touring eine Neuinterpretation, die nicht so Radikal wie das Original ist. Aber es ist magisches Retrodesign, das nostalgisch und gleichzeitig modern wirkt. Ganz traditionell wird die betörend schöne Karosserie aus Alublechen gehämmert und gleichzeitig mit modenem Carbon verfeinert. (rr)
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Was kosten eigentlich Oldtimer? Die Antwort auf diese Frage gibt es ab sofort kostenlos. Mit ihrem neuen Online-Angebot machen die Marktbeobachter von classic-car-tax jetzt allen kostenpflichtigen Oldtimer-Preisführern, Marktspiegeln, Sonderheften und iPhone-Apps Konkurrenz. Die Oldie-Experten aus Castrop-Rauxel, seit über 25 Jahren europaweit in Sachen Marktpreise unterwegs, haben auf ihrer Homepage www.classic-car-tax.de mehr als 4000 aktuelle Werte von Old- und Youngtimern kostenlos online gestellt - exakt die Zahlen, mit denen auch ihre bundesweit über 230 Bewertungspartner Gutachten für Versicherungen und Gerichte erstellen. Einfach Baujahr, Marke und Modell eingeben, schon erscheint der Preis im Zustand "gepflegt" und "mäßig". Wer es noch genauer wissen will, kann sich ein pdf-Dokument mit Preisen für die in der Oldtimerszene üblichen Zustandsnoten 1 bis 5 zusenden lassen - ebenfalls kostenlos. (pt)
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Der Porsche- und de-Tomaso-Händler Charles Chanabé aus dem südwestfranzösischen Toulouse ist in den frühen 1970er Jahren Renndirektor der Piste in Albi und bei diversen Bergrennen. Sohn Jean arbeitet im väterlichen Unternehmen und teilt mit seinem alten Herrn die Begeisterung für den Rennsport. Ein Rennwagen muss her - und es soll nicht einer von der Stange sein, sondern eine Eigenentwicklung. Die erfolgreichen Vorbilder der Zeit heissen Porsche 917/10 sowie Ferrari 312 PB. An diesen nimmt Je an Chanabé formal Maß. Das Chassis aus geschweissten Rohren und verstärkt mit aufgenieteten Alu-Blechen erhält eine sauber durchgeformte kantige Karosserie im Stil der Vorbilder: Die tiefgezogene Front ist aerodynamisch nach dem Vorbild des CanAm-Porsche gestaltet, das glatte, ansteigende Heck ist mit zwei seitlichen Spoilerlippen bestückt. (rr)
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Der Rohbau des neuen SL 63 AMG besteht aus Vollaluminium, wodurch das Fahrzeuggewicht im Vergleich zum Vorgänger um 125 Kilogramm abgesenkt werden konnte. Damit steht einem Leergewicht von immerhin noch 1.845 Kilogramm ein Leistungsspektrum von 537 PS oder 564 PS gegenüber - in der Summe eine gute Basis für eine besondere Dynamik. In der Grundauslegung entwickelt der 5,5-Liter-V8-Biturbomotor 800 Newtonmeter Drehmoment, während die AMG-Performance-Version auf 900 Newtonmeter kommt. Das Ergebnis ist dementsprechend: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 4,3 respektive 4,2 Sekunden und Tempo 200 ist nach 12,9 oder 12,6 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist, wie bei der Marke üblich, auf 250 Stundenkilometer begrenzt. Dieses Limit läßt sich aber durch das Performance-Package aufheben, das dem Vorwärtsdrang erst bei 300 km/h einen Riegel vorschiebt. (rr)
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Der Fünftürer ist zum Zeitpunkt seiner Präsentation auf der Stockholm Motor Show am 17. Februar 1962 ein außergewöhnliches Automobil, das den Nerv der europäischen Autofahrer trifft. Mit seiner geteilten Hecktür und den großen Fenstern an den hinteren Türen entspricht der neue Amazon Kombi dem Stil der Zeit. Und er ist der sicherste Kombi seiner Zeit, denn er verfügt über eine Vielzahl unübertroffener Sicherheitsstandards. Der neue Volvo Amazon präsentiert sich als moderner Kombi, der besonders für Familien äußerst attraktiv ist. Doch auch Handwerker schätzen den Kombi, da er dank der zweigeteilten Heckklappe und dem leichten Zugang zum großzügigen Laderaum einfach zu be- und entladen ist. Der Last-Amazon entspricht der Limousine weitgehend in puncto Komfort und Fahrverhalten und da der Fünftürer auch nur geringfügig schwerer wist, erreicht er fast die Fahrleistungen der Limousine. Bei einem Fahrzeuggewicht von 1250 Kilogramm schafft er mit seinem 75-PS-Motor beachtliche 140 Stundenkilometer. (rr)
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Fiats kleiner Pickup Strada kann sich ab jetzt auch auf dem Boulevard blicken lassen. Der kleine Laster aus dem brasilianischen Betim bekommt in der Ausstattungsvariante "Adventure" nicht nur Kotflügelverbreiterungen, Front-Rammschutz, Trittstufen unter den Türen sowie Leichtmetallfelgen, sondern auch - falls gewünscht - eine Doppelkabine mit vier Sitzplätzen. Airbags für Fahrer und Beifahrer sind genauso selbstverständlich wie ein Antiblockiersystem und die Servolenkung. Zudem ist das Topmodell der Baureihe serienmäßig mit einer manuellen Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne, einem Heckfenster mit Schiebeöffnung, Zentralverriegelung, Multifunktionsdisplay und einer elektronischen Differenzialsperre ausgestattet. (rr)
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Der RS plus ist der Abgesang der aktuellen TT-Baureihe. Der Nachfolger steht bald in den Startlöchern, weshalb im Frühjahr nochmal eine Version mit deutlich mehr Leistung kommt: Deren Fünfzylinder-Turbo leistet 360 PS, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch abgeregelten 280 Stundenkilometern. Der 2,5 Liter große TFSI ist ein Turbo-Direkteinspritzer mit einem Drehmoment von 465 Newtonmetern. Die Kraftübertragung erfolgt entweder über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder die Siebengang-S tronic. Dieses Doppelkupplungsgetriebe hat eine Launch-Control, die die Beschleunigung bei stehendem Start optimiert - der Antrieb erfolgt mittels einem permanenten Allradantrieb mit Lamellenkupplung. (rr)
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Die 2012er Retromobile glänzte durch Vielfalt. Hersteller, Clubs und Museen zeigten Blüten der automobilen Entwicklung und es durften hier auch besonders schöne aus Frankreich sein. So zeigte das im kalifornischen Oxnard bei Los Angeles beheimatete "Mullin Automotive Museum" herausragende Beispiele französischer Ingenieurs- und Karosseriebaukunst. Seltene Bugatti, Hispano-Suiza, Delahaye, Voisin und Talbot-Lago sind die Glanzstücke der Sammlung. Von denen waren zehn Exemplare nach Paris gekommen, darunter Art-Deco-geprägte Avantgardisten wie ein Voisin Aérodyne von 1934 oder der Hispano-Suiza Type H6C "Xenia". (rr)
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Toyota / Yamaha : Fahrzeuge sollen künftig kommunizieren
Toyota und Yamaha arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen Generation von Fahrzeugen, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren können. Die Partner haben zwei Studien mit besonderem Blick auf japanische Bedingungen entwickelt: das kommunikationsfähige dreirädrige Pendler-Fahrzeug EC-Miu und das Elektro-Fahrrad Pas with . Auf drei Ziele richtet sich der Focus: In einem ersten Schritt wollen beide Partner eine flächendeckende Ladeinfrastruktur schaffen, die von Fahrzeugen beider Unternehmen genutzt werden kann. Hier wird auch das so genannte Toyota Smart Center integriert ein Managementsystem zur umfassenden Kontrolle des Energieverbrauchs und der Vernetzung von Standorten, Fahrzeugen, Energielieferanten und Fahrzeugbesitzern. Als zweites folgt dann die Etablierung neuer Verkehrsarten, die auch die Förderung von "Vehicle-Sharing"-Systemen einschließt. (rr)
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Chevrolet Code 130R + Tru 140S
Chevrolet ist das amerikanische Brot-und-Butter-Auto schlechthin, hat aber auch - etwa mit den Camaros - immer attraktive, viersitzige Coupés im Programm gehabt. Den gibt es mittlerweile wieder. Fünf Liter Hubraum sind jedoch nicht jedermanns Sache und billiger darfs auch gerne sein: deshalb hat die GM-Tochter zwei Konzept-Coupés auf die Räder gestellt, die preiswert und attraktiv sind. Der Code 130R mit Stufenheck ist ein schlicht gehaltenes Coupé mit Heckantrieb, bezahlbare Exotik verspricht das Konzept Tru 140S , ein viersitziges sportliches Coupé mit Frontantrieb. (rr)
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Der komplett neu entwickelte SL besinnt sich auf eine 60 Jahre alte Tradition. Das Buchstabenkürzel SL steht ursprünglich für "Superleicht". Während seit Zeiten der "Pagode" dieses Kürzel nur zur Benennung der Baureihe taugte, nimmt der Neue den Leichtbau ernster. Er ist fast vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Sein Leichtmetall-Rohbau wird verstärkt durch Magnesiumkomponenten und hochfeste Stahlrohre. Auch Teile der ungefederten Massen wie Achsschenkel und Federlenker der Vorderachse bestehen aus Aluminium, ebenso wie fast alle Radführungsteile der Hinterachse. (rr)
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Interclassics-Topmobiel Maastricht
Die Interclassics und Topmobiel in Maastricht verkürzt in Westdeutschland die lange Winterpause deutlich. Schon Mitte Januar gibt es einen guten Grund, das Auto für einen ersten Ausflug aus der Garage zu holen. Wenige Kilometer von der deutschen und holländischen Grenze lohnt der Blick über den Zaun immer wieder aufs Neue. Größe und Zuspruch der Messe sind an der Landesgröße ausgerichtet und damit auch für den Familienausflug geeignet, aber das Angebot unterscheidet sich deutlich von dem, was man auf deutschen Veranstaltungen jedweder Größe zu sehen bekommt. Auch wenn die Sonderschau 2012 mit Porsche ein Produkt des großen Nachbarn präsentierte, waren in den drei Hallen rechlich Expoten aus Übersee und Frankreich und Italien mit hoher Qualität und Seltenheit zu sehen (dr)
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Die offene Siebenliter-Corvette läutet das letzte Produktionsjahr der aktuellen C6-Baureihe ein, eine spezielle "Collector Edition" des Modells feiert gleichzeitig den 60sten Jahrestag von Amerikas Kultsportwagen. Schon 1966 rollt eine 427er vom Band, deren Spitzenmotorisierung 425 SAE-PS leistet und ein beeindruckendes Drehmoment von 624 Newtonmetern entwickelt. Die Traditionslinie wird jetzt fortgesetzt durch einen offenen Klassiker, der die besten Eigenschaften der Z06- und ZR1-Modelle verbindet. Es ist schlicht das schnellste Corvette-Cabrio, das je gebaut wurde. Herzstück ist der LS7-Motor aus dem Z06 mit einer Nennleistung von 505 PS und einem Drehmoment von 637 Newtonmetern. Geschaltet wird die stärkste Serien-Corvette manuell mit einem Sechsganggetriebe. (rr)
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Der Zwei-plus-Zwei mit dem kryptischen Namen "LF-LC" ist im kalifornischen Lexus-Design-Studio in Newport Beach entstanden. Diesmal ist den Westcoast-Designern die Aufgabe zugefallen, Toyotas Premiummarke zu schärfen. Und das bedeutet hier amerikanisches Drama: Besonders der massive Kühlergrill, aluminiumgefasst, mit Rautengitter verkleidet und besonderer Betonung der Dreidimensionalität, sucht laut nach Aufmerksamkeit. Japanisch elegant dagegen das Spiel mit den gegenläufigen Bögen bei Scheinwerfern und Blinkern. In der Seitenansicht fließt der Wagenkörper in fast traditioneller Sportwagenmanier, durch einen großen Lufteinlass vor den Hinterrädern und die elegant geschwungenen Fensterlinien mit Struktur versehen. (rr)
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Porsche Boxster : Spasswert-Steigerung
Porsche hat sein Erfolgsmodell Boxster umfassend renoviert. Der offene Mittelmotorsportwagen wurde mit einer völlig neuen Leichtbau-Karosserie versehen. Zusammen mit dem tiefgreifend überarbeiteten Fahrwerk, deutlich niedrigerem Gewicht, dem längeren Radstand sowie einer breiteren Spur soll die ohnehin schon beeindruckende Fahrdynamik auf eine neue Ebene gehoben werden. Eine verbesserte Zielgenauigkeit verspricht eine neue elektromechanische Servolenkung. Während das Stuttgarter Einstiegsmodell in den Fahrleistungen zulegt, verspricht Porsche Zurückhaltung beim Treibstoffkonsum: Insgesamt soll die Ersparnis bei etwa 15 Prozent liegen und je nach Modell begnügt sich der Roadster mit weniger als ac ht Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Das grundlegend überarbeitete Design mit kürzeren Überhängen, größeren Rädern, nach vorn versetzter Frontscheibe und einer flacherer Silhouette illustriert die gesteigerte Leistungsfähigkeit. (rr)
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Der jetzt für den US-Markt präsentierte neue Fusion liefert, - mit etwa 80 Prozent Gleichteilen -, die Basis für die nächste Mondeo-Generation. Erstmals wird Ford auf dieser Plattform ein breites Angebot modernen Antriebslkonzepte anbieten. Neben Benziner-Motorisierungen wird es auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antriebe geben, die die Limousine zu einem besonders sparsamen Angebot im Segment machen sollen. Beim Ford Fusion Hybrid kommen neu entwickelte Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz, die weniger wiegen und mehr leisten. So kann jetzt im reinen Elektrobetrieb mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern gefahren werden. Und nochmals verbesserte Effizienz soll der Ford Fusion Energi bieten. Durch seinen Plug-in-Hybrid-Antrieb soll sich der Verbrauch auf unter vier Liter drücken lassen. (rr)
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Der "for-us"-Pick-up ist die Microausgabe des amerikanischen Autos schlechthin und damit auch ein kulturelles Statement. Gegen die gewaltig dimensionierten Laster vom Schlage eines Ford F-150 setzt Smart ein Auto mit Platz für Zwei, urbanem Zuschnitt, geringer Verkehrsfläche und wenig Emissionen. Der kleine Laster nutzt den Elektroantrieb des smart fortwo electric drive, der im Frühjahr 2012 auf den Markt kommt. Den Antrieb besorgen hier wie da ein 55-Kilowatt-Permanentmagnetmotor und eine Lithium-Ionen-Batterie, die eine Kapazität von 17,6 Kilowattstunden besitzt. Das Drehmoment liegt bei 130 Newtonmetern, die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 120 Stundenkilometer. (rr)
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Fiskers "Surf" nimmt die Tradition edler und kompakter Kombis auf, der "Shooting Brakes". Von denen gibt es nur wenige, namentlich von Aston Martin und auch Jaguar sowie, - noch viel seltener -, als einzelgefertigte Ferrari. Heute ist der einzig glaubhafte Vertreter dieser Gattung der aktuelle Ferrari FF, auch wenn das Marketing von VW und anderen etwas anderes glauben machen möchten. Die kleine amerikanische Marke kann, was Exklusivität und Preisgestaltung angeht durchaus mit den Vollblütern mithalten. Nur dem Design fehlt es etwas an der noblen Nonchalance der Traditionsmarken. (rr)
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Ferrari will ab 1968 in die Formel II. Das geht natürlich nur mit einem eigenen Motor - der kann aber nur eingesetzt werden, wenn er in einer Serie von mindesten 500 Exemplaren pro Jahr gebaut wird. Zudem zeigt der wirtschaftliche und sportliche Erfolg von Porsches 904 in den internationalen Zweiliter-Klassen, dass ein Rennwagen in kleinen Serien produziert und lukrativ verkauft werden kann. Deshalb kündigt Enzo Ferrari im Herbst 1964 an, dass für das Jahr 1965 ein Dino 1,6-Liter-Sport-Prototyp geplant ist, der die technische Basis für einen Ferrari Formel II nach dem ab 1967 gültigen Reglement bilden soll. (rr)
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Die britische Sportwagenmanufaktur Donald Healey Motor Company wird 1945 vom Ingenieur und Rallyefahrer Donald Mitchell Healey gegründet, und ab 1949 wird der Silverstone gebaut, der nach der englischen Rennstrecke in Northamptonshire benannt ist. Dieser ist ein leichter offener Zweisitzer, der sowohl für den Alltagsbetrieb wie auch für die damals populär werdenden Clubrennen benutzt werden kann. Er hat ein nur 59 Kilogramm schweres Chassis, vordere Einzelradaufhängung und eine modifizierte Riley-Hinterachse. Ebenfalls von Riley kommt der 2,4-Liter-Vierzylinder mit Doppelnockenwellen und Doppelvergaser und 104 PS Leistung.
Das Design ist erfolgreich und zieht die Aufmerksamkeit des amerikanischen Rennfahrers Briggs Cunningham auf sich, der sich von Healey einen Silverstone mit Cadillac-Motor wünscht. Donald Healey ist interessiert und reist mit der "Queen Elizabeth" in die USA, um mit der GM-Division über die Lieferung von Motoren zu verhandeln. Auf dem Schiff trifft er den Amerikaner George Mason, Präsident der Nash Kelvinator Corporation, der ihn nach Detroit einlädt. Mason gibt ihm zu verstehen, dass er für den Fall, dass Cadillac eine Lieferung ablehnt, einspringen will. Das Treffen mit dem Caddy-Chef Ed Cole verläuft ergebnislos und Mason macht ein gutes Angebot: Motoren und Getriebe will er liefern, und darüber hinaus ist er bereit, die Produktion auf Basis des Silverstone zu finanzieren. (rr)
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Land Rover : Alu und gute Ideen rosten nicht
Sie können mindestens 25.000 Euro auf den Tisch legen, dann erhalten Sie einen Land Rover, der freilich seit einigen Jahren etwas markig als Defender daherkommt. Mit schlappen 9000 Euro sind Sie dabei, wenn es der Lada Niva tut. In beiden Fällen erhalten Sie ein Auto, wie es heute so sonst nicht mehr fabrikneu zu bekommen ist. Der Russe ist ein kaum gewendeter Sowjet mit apartem italienischen Muttermal und mindestens genauso eigenwillig wie der Brite. Gestandene Kerle sind sie a
lle beide. Im Falle des kantigen Klassikers von der Insel aber gibt's für den stolzen Mehrpreis satte 60 Jahre Automobilgeschichte dazu. Die Ikone wäre wirklich fast pensionsreif. Fast.
Es war im zweiten Nachkriegsjahr, da wühlten sich die ersten Landstreicher blattgefedert und mit fast betulichen Motoren durch das, was das Wetter auf den britischen Inseln aus Landschaft zu machen imstande ist: gelegentlich glitschiges Terrain. Wer weiß, an was die unverwüstlichen britischen Trial-Fahrer Freude haben, ahnt, was sich vornimmt, wer dem Landwirt von den Inseln ein brauchbares Alltagsauto bieten möchte. Kontinentaleuropäern sei die gute alte Fernsehserie "Der Doktor und das liebe Vieh" anempfohlen freilich weniger die Passagen, in denen Tristan und Siegfried per Morris zum Patienten tuckern, als vielmehr jene, in denen es gummigestiefelt forsch durch den Schlick in Richtung Kolik oder Kälbergeburt geht. (jn)
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Mercedes Touren- und Rallywagen
Nach dem Rückzug von Mercedes-Benz aus der Formel 1 und der Sportwagen-Weltmeisterschaft zum Ende der Saison 1955 bekommen die Rallyes ab 1956 neue Aufmerksamkeit. Vor allem von Privatteams setzen die Fahrzeuge mit dem Stern ein. Zuständig für die Rallye-Einsätze ist der ehemalige Grand-Prix-Pilot Karl Kling als Mercedes-Benz Sportdirektor in der Nachfolge des legendären Alfred Neubauer.
In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren sind es vor allem der Sportwagen 300 SL sowie die Sechszylinder-Limousinen 220 SE und 300 SE, die auf den Straßen und Schotterpisten der Welt von sich reden machen: Geprägt werden diese Jahre unter anderem von dem Team Walter Schock/Rolf Moll. Dem Duo, das für den Motorsportclub Stuttgart startet, bietet Mercedes-Benz eine umfangreiche Unter stützung durch Fahrzeuge und Service an. (pt)
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Der Porsche Typ 64, auch als Volkswagen Typ 60 K10 bezeichnet, wurde vom Ingenieurbüro Porsche auf der Basis des Vorserien-Volkswagen VW38 als Sromliniencoupé für das 1938 geplante Langstreckenrennen Berlin-Rom entwickelt. Diese Fernfahrt sollte die Freundschaft der faschistischen Regime in Deutschland und Italien feiern, wurde aber vermutlich wegen der Sudetenkrise abgesagt und auf September 1939 verlegt.
Viele Autohersteller wie die Auto Union, BMW, Lancia und Volkswagen konstruierten für das Rennen Rennsportversionen von Serienfahrzeugen mit Stromlinienkarosserien, da ihre Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit und Verbrauch besonders auf langen Autobahnetappen unter Beweis stellen sollten. (rr)
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Mitte der 1950er Jahre entwickelt der in Ägypten ansässige britische Rennfahrer Raymond Flowers ein Konzept für ein kleines Auto, dass er im Nahen Osten bauen will und das den Namen "Rameses" tragen soll. Also sucht er den Kontakt zu etablierten Herstellern zwecks gemeinsamer Produktion, hat zunächst aber wenig Erfolg. Lawrence Robson, dem Chef von Meadows gefällt die Idee und er gibt grünes Licht für das Projekt.
Das neue Auto soll "Frisky" heißen, und obwohl Raymond Flowers einen ersten Entwurf hat, wird dieser nicht genutzt. Stattdessen werden zwei ehemalige Mitarbeiter der Sportwagen-Manufaktur Keift angeheuert: Gordon Bedson wird Export Sales Manager und entwirft einen ersten Prototyp mit dem Spitznamen "The Bug". Keith Peckmore soll das Prototyp-Chassis bauen. (rr)
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