
1983 stellte Audi den Sport quattro auf der IAA in Frankfurt vor. Entwickelt für den Rallyesport, wurden von Ende 1984 bis zum Sommer 1985 etwa 220 Einheiten für die Homologation in der Gruppe B produziert. 20 Exemplaren davon wurde besondere Aufmerksamkeit zuteil: Nach den FIA-Regeln für Evolutionsversionen wurden dem dann 530 PS starken Kurzen, der mit einem Doppelkupplungsgetriebe von Porsche in 2,6 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer beschleunigte, noch mehr Flügel und Spoiler angeschraubt. Sein Rallyedebüt fand Anfang Juli 1985 in den USA statt, wo Hannu Mikkola ganz oben auf dem Treppchen stand. Der einzige Sieg in einem Weltmeisterschaftlauf geht auf das Konto von Walter Röhrl, der die Rallye SanRemo 1985 gewann. (rr)
Mercedes-Benz ESF (Neu)
Im Zuge der zunehmenden Unfallzahlen als Folge der Massenmotorisierung, die in den 1960er Jahren einsetzte, gründete die US-amerikanische Verkehrsbehörde 1968 ein Programm zur Entwicklung von Experimental-Sicherheits-Fahrzeugen. Die internationale "Technical Conference on the Enhanced Safety of Vehicles" (ESV Technische Konferenz für verbesserte Sicherheit von Fahrzeugen) definierte 1970 die ersten Anforderungen, die von ESF-Fahrzeugen erfüllt werden sollten. Die Amerikaner luden auch ausländische Staaten ein, sich an der Sicherheitsforschung zu beteiligen. Daraus entstand 1970 das bis heute aktive European Enhanced Vehicle Safety Commitee (EEVC Europäisches Komitee zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit). Mercedes-Benz nahm die Einladung aus den USA gerne an, denn man konnte zu dieser Zeit schon auf mehr als 20 Jahre kontinuierlicher Sicherheitsforschung zurückblicken. Bereits zehn Jahre zuvor war bei der Marke mit dem Stern die Sicherheitskarosserie mit Aufprallenergie verzehrenden Knautschzonen vorn und hinten und einer stabilen Fahrgastzelle dazwischen in Serie gegangen. Die im Rahmen des ESV-Programms gebauten mehr als 30 Versuchsfahrzeuge ebneten den Weg für eine Vielzahl von Innovationen, die zum Teil erst Jahre später in Serie gebaut werden konnten. (rr)
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Opel Astra OPC: Drehmomentstark
Der Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzer des Astra OPC besteht aus Vollaluminium, leistet in der Spitze 280 PS und entwickelt 200 Nm pro Liter. Dabei steht das maximale Drehmoment nahezu linear von 2450 U/min bis knapp 5000 U/min bereit. Um dieses Leistungsniveau zu erreichen wurde ein komplett neues Ansaugsystem entwickelt, dass den Turbolader mit der größtmöglichen Menge an Frischluft versorgt, während gleichzeitig die Konstruktion verstärkt wurde, um dem höheren Ladedruck stand zu halten. Gleichzeitig wurde die Haltbarkeit des Laders verbessert. Der maximale Ladedruck beträgt nun 1,5 bar und der Druckaufbau beginnt bereits bei rund 1400 Motorumdrehungen - entsprechend verzögerungsfrei lassen sich Gaspedalbewegungen in Vortrieb umsetzen. Der Astra OPC ist serienmäßig mit einem Start-Stop-System ausgestattet, weist einen CO2-Ausstoß von 189 g/km auf und verbraucht 8,1 Liter auf 100 Kilometer. Dennoch absolviert das neue Coupé den Sprint von null auf 100 km/h in exakt sechs Sekunden. Damit der Neue auch gut klingt, wurde auch in den Sound investiert: Neben einem dumpf und kernig klingenden Außengeräusch sollen sich die OPC-Fahrer an die Jet-ähnliche Geräuschkulisse der Vorgängermodelle beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich erinnert fühlen. (rr)
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Vom 918 Spyder steht jetzt der erste Prototyp auf der Straße. Seine Lackierung ist eine Reminiszenz an die Porsche 917 unter Salzburg-Bewerbung im Jahr 1970. Mit diesem beginnt die finale Abstimmung des Hybrid-Supersportwagens, dessen erste Serien-Exemplare Ende September 2013 produziert werden. Getestet wird aktuell die Zusammenarbeit der Antriebskomponenten. Die Kombination von Verbrennungsmotor und zwei unabhängigen E-Maschinen eine an der Vorderachse und eine im Triebstrang, die auf die Hinterräder wirkt stellt ganz neue Ansprüche an die Entwicklung der Betriebsstrategien. Diese, und die Entwicklung entsprechender Software, haben einen hohen Einfluss auf die angestrebte Kombination von niedrigstem Verbrauch und höchster Performance. (rr)
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Der bislang schnellste für den Straßenverkehr zugelassene Mini wird der "John Cooper Works GP" sein, der ab Ende des Jahres angeboten wird. Obwohl noch nichts über die konkreten Leistungsdaten gesagt ist, soll das auf 2000 Stück limitierte Modell die Nordschleife des Nürburgrings in 8:23 Minuten bezwingen. Das bedingt, dass die Leistung mindestens genauso hoch ist wie die des bislang angebotenen "GP"-Leistungskits, der für 136 PS pro Liter Hubraum gut ist. Technische Basis bleibt auch hier ein Twin-Scroll-Turbo-Triebwerk, mit hoher Durchzugskraft und Elastizität. 19 Sekunden Zeitgewinn stehen für den Neuen auf der Berg- und Talbahn in der Eifel zu Buche. Dieser geht im wesentlichen auf das Konto des neu entwickelten, einstellbaren Rennsportfahrwerks, das bei intensiven Testfahrten auf dem "Ring" abgestimmt wurde. (rr)
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Nichts ist begehrenswerter und auch wertvoller als ein hochwertiges Unikat. Und auch als Marketinginstrument lässt sich ein Einzelstück namentlich von einem Luxushersteller wie Lamborghini prächtig vermarkten. Es geht um den "Jota". Den gibt es genau einmal, soll aber nicht im Museum verschwinden, sondern an einen ausgesuchten Kunden gehen, der bereit ist, dafür 2,1 Millionen netto auf den Tisch zu legen. Dabei ist das Auto im Kern nur ein reduzierter Aventador: Hier ist alles weggelassen, was nicht der Fortbewegung dient. Dach, Fenster und Frontscheibe sind durch einen knappen Windabweiser ersetzt, ein zentraler Spiegel thront zentral wie ein Periskop über der sich auf den Boden kauernden Silhouette. Innen finden sich reichlich Karbonverkleidungen und die dünn gepolsterten Sitzen spannen sich über einen leichten Kohlenstoffrahmen. (rr)
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Volvo Bilo
Viele gelungene Spezialkarosserien entstanden auf Volvos PV655-Chassis. Das auffälligste davon hatten die Schweden beim Stockholmer Karosseriebauer Nordbergs bestellt. Es war stark vom in Architektur und Design angesagten "fu nktionalen Stil" inspiriert und erhielt den Beinamen Venus Bilo. Der Bilo war tatsächlich Volvos erstes "Concept Car". Das Einzelstück, das die Reaktionen der Käufer auf moderne Innovationen testen sollte, kann als Vorläufer des PV36 angesehen werden, der kaum zwei Jahre später vorgestellt wurde. Dank seiner breiten Karosserie ohne Trittbretter besaß der "Venus Bilo" einen besonders großzügigen Innenraum. Das Fahrzeug selbst existiert nicht mehr, ein Modell jedoch ist heute im Stockholmer Technik-Museum zu besichtigen. (rr)
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Peugeot 208 R2
Der 208 R2 von Peugeot Sport ist ein komplett neues Rallye-Fahrzeug, das an die Erfolge der Vorgänger 205, 206 und 207 anknüpfen soll. Premiere ist bei der Rallye Korsika vom 10. bis zum 12. Mai, wo er als Vorausfahrzeug zum Einsatz kommt. Die Rallyeversion des kompakten Peugeot 208 gibt einen Ausblick auf das nach dem FIA-R5-Reglement aufgebaute Wettbewerbs-Modell, das im Herbst präsentiert wird. Auch wird es eine Version für die Rundstrecke geben. Mit seiner von der Tradition inspirierten Lackierung nimmt der 208 R2 Bezug auf seine Vorgänger im Rallye-Sport. Dank seines günstigen Preises und seiner Leistungsfähigkeit ist der R2 ein ideales Fahrzeug für Einsteiger in den Rallye-Sport. Bei der Entwicklung wurde viel Wert auf die Zuverlässigkeit gelegt, insbesondere was die Kraftübertragung, die Elektrik und die Elektronik angeht. Außerdem lässt sich der 208 R2 dank der Verwendung vieler identischer Teile unkompliziert von einer Asphalt- in eine Schotterversion umbauen. Der kompakte Peugeot wird als Asphalt- oder Schottervariante ab November 2012 im Sport Racing Shop der ostfranzösischen Marke erhältlich sein. Der Preis als Kit-Version beträgt netto 37.500 Euro inklusive eines kompletten Motors. Die komplett aufgebaute Version des neuen Rallye-Löwen kostet 57.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. (rr)
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Abarth SE020 - Dreiliter-V8 für die Rundstrecke
Die Geschichte von Abarths Dreiliter-Prototypen beginnt 1968. In diesem Jahr wird der vorhandene Zweilitermotor auf 2968 Kubikzentimeter aufgebohrt und zum Einsatz gebracht. Der 3000 V8-Spider verfügt über eine Leistung von 350 PS und soll den Turiner Rennstall neu positionieren: so ist etwa die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans geplant. Obwohl gemeldet, tritt der SE013 aufgrund technischer Probleme und mangelnder Leistung nicht zum Rennen an. Der für die Rundstrecke entwickelte SE020 soll 1970 die Wende bringen: Abarth konstruiert ein schmaleres Rohrrahmen-Chassis mit flacher Frontscheibe, bei dem der Fahrer weiter vorne platziert ist. Der zentral montierte V8 leistet nun 365 PS. (rr)
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Nissan Juke-R
Der Juke-R wird in einer streng limitierten Auflage produziert. Aufgrund der Resonanz, die der Baby-Crossover mit dem Hochleistungsantrieb seit seiner ersten Vorstellung im Januar 2012 in Dubai erhält, hat sich Nissan dazu entschlossen, künftig eine limitierte Auflage auf Bestellung zu fertigen. Ursprünglich sollte das Fahrzeug ein Einzelstück bleiben, jetzt sind die Auftragsbücher für den rasenden Kompakten vier Wochen lang offen. Bislang liegen bereits drei verbindliche Ordern vor - zwei davon kommen aus Dubai. In den kommenden Wochen wird die japanische Renault-Tochter weitere Aufträge entgegennehmen, ehe die Produktion beginnt. Die ersten drei Fahrzeuge werden im Spätsommer ausgeliefert. Der potente Winzling profitiert dabei auch vom modifizierten Antrieb und Chassis des auf 550 PS erstarkten Nissan Supersportwagens GT-R im Modelljahr 2012. Das erste Konzept basierte noch auf dem GT-R des Modelljahres 2010. (rr)
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Kia K9
Ende 2012 wollen die Koreaner ihr Flagschiff international auf den Markt bringen. Die von Peter Schreyer gezeichnete und an den Hinterrädern angetrieben Limousine soll mit den europäischen Premiummarken in einer Liga spielen. Der Motor ist ein 3,8-Liter großer V6-Benziner mit variabler Ventilsteuerung (CVVT) und variablem Ansaugsystem. Die Leistung liegt bei 290 PS. Ab 2013 ist für den großen Kia zudem ein neuer Benzindirekteinspritzer erhältlich. Dieser hat ebenfalls 3,8 Liter Hubraum, leistet aber dann 334 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über einen Acht-Stufen-Automaten. Der K9 ist luftgefedert, das Fahrwerk weist die Programme Eco, Normal, Sport und Schnee auf. Zur Sicherheitsausstattung gehören adaptive LED-Scheinwerfer, eine Spurhalte-Assistent, ein Totwinkel-Radar sowie ein kamerabasiertes Parksystem. Dazu kommen ein Head-up-Display, ein zwölf Zoll großer LCD-Bildschirm vorn, zwei Neun-Zoll-Monitore hinten, ein Soundsystem von Harman mit 17 Lautsprechern, ein Abstandstempomat und weitere Komfortmerkmale. Ein Verkauf in Deutschland ist zur Zeit nicht vorgesehen. (rr)
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