Auch in Rom ist der Fiat 500 Im Jahr 2012 noch nicht ausgestorben, auch wenn die Neuauflage und der Smart das Bild der Kleinwagen in der ewigen Stadt bestimmen. Wobei der Smart im direkten Vergleich zwar zwei Sitze weniger hat, aber trotzdem massiger und unförmig wirkt. Foto: 2012, Rom, Dieter Roßbach (dr)
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Die GM-Marke Buick ist 110 Jahre alt: 1903 beginnt David Dunbar Buick, Erfinder und Unternehmer, erste Experimente mit Automobilen. Am 19. Mai 1903 wird die Buick Motor Company eingetragen und schon 1904 kommt das erste Wagen, das "Model B" auf den Markt. Im gleichen Jahr übernimmt William Durant, der 1908 General Motors gründen wird, die Firma.
Im weltgrößten Automobilkonzern bekommt Buick die Rolle zugeteilt, den Kunden, bei denen das Budget nicht für die Luxusmarke Cadillac reicht, ein hochwertiges und luxuriöses Angebot zu machen. Man sieht sich also, nach heutigem Sprachgebrauch, als "Premium"-Marke. Und diese Aufgabe erfüllt Buick bis in die 1970er Jahre mit großem Bravour. (rr)
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Sportwagen hat es im Peugeot-Programm seit den Modellen, die der Pariser Händler Darl'mat bis 1953 auf Basis des 203 baute, nicht mehr gegeben. Entsprechend unbelastet konnten die Entwickler und Designer an das Projekt RCZ herangehen. Obwohl der Wagen nach drei Produktionsjahren wirklich nicht gealtert ist, wurde das Coupé für die zweite Lebenshälfte nun überarbeitet. (dr)
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Günter Molter Juan Manuel Fangio
Günther Molter hat eine besondere Beziehung zu Manuel Fango. Als ehemaliger Pressechef der Daimler-Benz AG durfte er die Erfolge im Jahre 1955 selbst miterleben, ein erstes Buch über den argentinischen Rennfahrer veröffentlicht er noch im gleichen Jahr, ein weiteres folgt Mitte der sechziger Jahre. Aufbauend auf diese Quellen und ergänzt mit reichlich bisher unveröffentlichten Bildern liegt nun eine Neufassung vor, die man mit Freude liest. Dankenswerterweise hat Molter, unterstützt von Frank Wiesner, darauf verzichtet, die alten Texte aus den Fünfzigern an moderne Standards anzupassen. Das ergibt eine außergewöhnliche und wohltuend schöne Beschreibung des Motorsports dieser Jahre. Man liest es mit Faszination, Amüsement und Freude. Dazu ist das Bildmaterial außergewöhnlich. Das Buch ist jedem dringend zu empfehlen, der sich für Motorsportgeschichte interessiert.
Günter Molter
Juan Manuel Fangio - Argentinischer Rennfahrer und Weltmeister
270 Seiten, 25x32cm, Pappband, über 400 Fotos
Motorbuch, Stuttgart 2011
Preis: 49,90 Euro (dr)
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Ulrich Schwab MV Agusta: Quattro Cilindri
MV Augustas Geschichte und Modellpalette sind überschaubar und die großen Motorsport-Erfolge liegen Jahrzehnte zurück. Trotzdem steht die Marke immer noch für Exklusivität und der Neuanfang vor einigen Jahren fügt sich nahtlos ins das Bild. Ulrich Schwab nimmt sich der Historie an und erzählt kompetent von 75 WM-Titeln, von den großen Vierzylindern und dem Rest, mit reichlich historischem Bildmaterial ergänzt. Der Autor besaß selbst einige der Motorräder aus Cascina Costa di Verghera - eigene Fotos und Erfahrungen tragen wesentlich zur Qualität des Buchs bei. Hier schreibt ein Insider. Die Qualität der Bilder ist dem Alter geschuldet - nicht immer in perfekter Reproduktion, dafür aber voller Flair und Atmosphäre. Nicht nur für MV Agusta-Liebhaber und -Besitzer ist dieses Buch eine echte Empfehlung.
Ulrich Schwab
MV Agusta: Quattro Cilindri
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten, 265 x 230 mm, 5 sw-Abbildungen, 115 Farbabbildungen
Verlag: Motorbuch
1. Auflage (26. September 2012)
ISBN-13: 978-3613034785
Preis 29,90 Euro (dr)
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Audis Entwicklungsziel für den TT ultra waren ein intelligenter Materialmix und minimales Gewicht für ein Maximum an Sportlichkeit. Dafür haben die Ingolstädter alle Komponenten des kompakten Coupés untersucht und 300 verzichtbare Kilos gefunden. Allein 43 Kilogramm wurden beim tragenden Aluminium-"Space Frame" eingespart und die Verwendung von karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) im Hinterwagen, im Mitteltunnel, in den B-Säulen und im Dach sorgen für weiteren Gewichtsverlust. CFK findet sich auch in den Türverkleidungen, in der Mittelkonsole und in der Querverstrebung, die die Rücksitzbank ersetzt. Weitere 22 Kilo bringen die Schalensitze aus dem Audi R8 G Magnesium im Boden und als Scharnierverstärkung sorgen für weitere Erleichterung.
Auch die Technik wurde kritisch betrachtet. Die Bremse an der Vorderachse etwa besteht aus Keramikscheiben mit einem Aluminium-Festsattel, die Abgasanlage ist aus Titan und auch die Felgen tragen 20 Kilogramm zur Gewichtsreduktion bei. Ihre Speichen sind aus hochfestem Aluminium und direkt mit dem CFK-Laufrad verschraubt. (rr)
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Toyota ME.WE
ME.We steht für "Ich und Wir" und bedeutet "perfekt für mich und gut für andere". Im "Le Rendez-Vous Toyota" in Paris stellen die Japaner das Konzept mit den Radnaben-Elektromotoren vor. Auf dem Aluminium-Rohrrahmen des 750 Kilogramm leichten Wagen können verschiedene Karosserieformen wie etwa ein Cabrio, ein Offroader oder etwa ein Pickup montiert werden. Nur 14 Kilogramm wiegt der Aufbau, der aus besonders leichten Polypropylen besteht und zu 100 Prozent wiederverwertet werden kann.
Genauso flexibel wie die Hülle ist auch das Interieur. Die Sitze etwa können für ein Picknik herausgenommen werden und alle Scheiben einschließlich der Windschutzscheibe lassen sich öffnen. Gepäck kann auf dem Dach oder im ausstellbaren Heck transportiert werden. (rr)
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Twizy Renault Sport F1 < /span>
Comics gehören zur französischen Kultur, auch welche mit wilden, irren Autos. Wild und irre ist auch der Formel-1-Twizy mit Formel-1-Technik im allerunmöglichsten Package. Natürlich nicht mit Achtzylinder-Verbrennungsmotor sondern mit dem KERS-Hybridsystem für den elektrischen Leistungszuschlag, bestehend aus einer Motor-Generator-Einheit, einer Lithium-Ionen-Batterie für schnelle Lade- und Entladezyklen sowie einer Steuereinheit.
Das macht starke 100 PS für den kleinen Elektroflitzer. Da beim Bremsen nicht genug Bewegungsenergie anfällt, um die KERS-Batterie aufzuladen, wird durch einen Energiegewinnungsmodus die mechanische Antriebsenergie in elektrische Leistung verwandelt. Ein per Knopfdruck aktivierbarer Boost-Modus kehrt diesen Prozess um und mobilisiert 14 Sekunden lang bis zu 82 PS. Diese Extra-Kraft bringt den 564 Kilogramm leichten KERS-Twizy auf Beschleunigungswerte wie beim Mégane R.S. Resultat: einhundert Stundenkilometer in sechs Sekunden. (rr)
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Für das Bergrennen am Pikes Peak in den USA ist Peugeot mit dem 208 T16 Pikes Peak technisch in die Vollen gegangen, denn das Reglement befreit Techniker und Ingenieuren von lästigen Restriktionen. Beim Bergrennen im US-Bundesstaat Colorado können in der Unlimited Class , in der Peugeot den Einsatzwagen des neunmaligen Rallyeweltmeisters Sèbastien Loeb meldet, nahezu alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Entscheidendes Kriterium für den Erfolg ist die Art, wie die Motorleistung generiert wird. Da der Start auf 2865 Metern Höhe liegt und das Ziel auf 4301 Meter, leiden vor allem Saugmotoren aufgrund des abnehmenden Sauerstoffgehalts unter deutlichem Leistungsverlust. Und dieser ist mit bis zu einem Prozent je 100 Metern Höhe erklecklich. Peugeot setzt deshalb auf Zwangsbeatmung durch Turbolader. Zwei davon setzten einen 3,2-Liter-V6 unter Druck und erzeugen 875 PS. (rr)
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Mitte der 1960er Jahre will BMW in den Formelsport. Experimente mit Rennmotoren auf Serienblöcken zeigen wenig befriedigende Ergebnisse. Hilfe verspricht der Ingenieur Ludwig Apfelbeck: Er schlägt die Konstruktion eines komplett neuen Vierventil-Kopfes vor. Der Österreicher hat 1935 ein Patent auf einen Vierventiler erhalten, bei dem sich Ein- und Auslassventile kreuzweise gegenüber liegen und bei dem größere Ventilquerschnitte, eine gleichmäßigere Kühlung und ein bis zu 40 Prozent höherer Luftdurchsatz entsprechend mehr Leistung bringen.
280 PS bei 9500 U/min stemmt der Motor auf die Kurbelwelle, und das ist mutmaßlich mehr Kraft, als Porsche mit dem zeitgenössischen Achtzylinder-Zweiliter, einer Weiterentwicklung des 1,5-Liter-Grand-Prix-Motors, mobilisiert. (rr)
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Kompakter Nissan-Sportwagen
Nachdem Toyota mit dem GT86 und Subaru mit dem BRZ Sportwagen von echtem Schrot und Korn zu sozialverträglichen Preisen anbieten, rührt sich auch was beim japanischen Konkurrenten Nissan. Vize-Präsident Andy Palmer liess verlauten, dass man sich durchaus einen Sportwagen in der Tradition von 180 S und 200 SX durchaus vorstellen könne.
Konkret geht es um ein Modell, dass auf der Elektro-Studie "Esflow" von 2011 aufbaut und unterhalb des 370Z angesiedelt ist. Als Antrieb könnte eine Hybrideinheit dienen, eine seriennahe Studie soll auf dem 2013er Tokioter Autosalon gezeigt werden (rr)
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