
Fast so wie beim letzten großen Rennen 1971, den 1000km von Paris: Grand Prix de 'Age d'Or 2004. Renaults, Simcas und ein Mini Clubman säumen im Innenraum die westliche Steilkurve des Ovals. Selbst die Farbe der Nummernschilder ist zeitgerecht. (dr)
Fiat 500L (Neu)
Der 500L ("L" für large) ergänzt die erfolgreiche Kleinwagen-Baureihe der Turiner um ein Raumkonzept. Mit dem Innenraum eines MPV und der Anmutung eines kleinen SUV sowie der Übersichtlichkeit und Ökonomie eines Kleinwagens überschreitet der neue Abkömmling von Fiats Erfolgsmodell die Grenzen der Segmente. Der Fünfsitzer ist 4,14 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,66 Meter hoch. Damit versteht sich der 500L als die logische Wiederbelebung des 600 Multipla aus den 1950er Jahren, den das italienische Unternehmen nicht zu Unrecht als Stammvater aller kompakten Großraumlimousinen sieht. Als Antrieb stehen ein TwinAir- sowie ein 1.4-Liter-Benzinmotor zur Auswahl, zudem gibt es einen 1.3 MultiJet-II-Turbodiesel. Der Fiat 500L wird im serbischen Fiat Werk in Kragujevac produziert, die europäische Markteinführung ist für das letzte Quartal 2012 geplant. (rr)
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Audi Hybrid-Prototyp
In der neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) setzt das Audi Sport Team Joest pro Rennen zwei Fahrzeuge ein. Bei ausgewählten Wettbewerben, etwa bei den zwölf Stunden von Sebring in den USA und bei der Le-Mans-Generalprobe in Spa-Francorchamps gehen vier Prototypen an den Start. Beim Sechs-Stunden-Rennen in den belgischen Ardennen kommt dann erstmals ein neu entwickelter Hybrid-Antrieb zum Einsatz, der parallel zu den konventionellen Rennmotoren eingesetzt wird. Beim französischen Langstrecken-Klassiker am 16. und 17. Juni 2012 treten die Ingolstädter mit den Startnummern "1" und "2" (Hybrid-Antrieb) sowie "3" und "4" an. Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: "Die ersten Testergebnisse sind vielversprechend, und wir sind schon sehr gespannt, wie sich diese neue Technologie in Kombination mit unserem ultra-Leichtbau auf der Rennstrecke in Le Mans bewähren wird ... Deshalb freuen wir uns sehr, dass das ACO und FIA unsere Nennungen akzeptiert haben und wir zur Jubiläumsausgabe des Le-Mans-Rennens mit vier Fahrzeugen an den Start gehen können." Präsentiert wird der neue Audi-Sportprototyp mit Hybrid-Antrieb Ende Februar. (rr)
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BMW Active Hybrid 5
Der neue Active Hybrid 5 kombiniert einen Twinpower-Turbo Benzin-Reihensechszylinder mit einem Elektroantrieb sowie mit einem Acht-Gang-Automatikgetriebe, wobei die Leistung des Antriebs insgesamt bei 340 PS liegt. Rein elektrisch kann bis zu 60 Stundenkilometer schnell gefahren werden. Die Beschleunigung von Null auf 100 Kilometer erfolgt in 5,9 Sekunden, der durchschnittliche Kraftstoffkonsum nach Europäischer Norm liegt zwischen 6,4 und 7,0 Liter auf 100 Kilometer, und der CO2-Ausstoß liegt zwischen 149 bis 163 g/km. Während der Benziner aus dem 535i stammt und 306 PS leistet, steuert der Elektromotor nochmals 55 PS bei. Dessen Stromversorgung, eine Lithiumionen-Batterie, ist im Kofferraum untergebracht. Speziell entwickelt ist das Energiemanagement, das eine Fülle an Funktionen für einen effizienten Betrieb bietet. So kann etwa der Benziner im Schubbetrieb von bis zu 160 Stundenkilometern abgeschaltet und komplett entkoppelt werden. Dann setzt das so genannte "Segeln" ein, das die dann aktuell vorhandene Bewegungsenergie zur Vorwärtsbewegung nutzt. (rr)
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Chevrolet Code 130R + Tru 140S
Chevrolet ist das amerikanische Brot-und-Butter-Auto schlechthin, hat aber auch - etwa mit den Camaros - immer attraktive, viersitzige Coupés im Programm gehabt. Den gibt es mittlerweile wieder. Fünf Liter Hubraum sind jedoch nicht jedermanns Sache und billiger darfs auch gerne sein: deshalb hat die GM-Tochter zwei Konzept-Coupés auf die Räder gestellt, die preiswert und attraktiv sind. Der Code 130R mit Stufenheck ist ein schlicht gehaltenes Coupé mit Heckantrieb, bezahlbare Exotik verspricht das Konzept Tru 140S , ein viersitziges sportliches Coupé mit Frontantrieb. (rr)
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Toyota TS030 Hybrid
Der japanische Konzern nimmt 2012 mit dem Hybridrennwagen TS030 an der neuen Langstreckenweltmeisterschaft für Prototypen und Sportwagen teil. Der erste Testlauf des Coupés nach LMP 1-Spezifikation findet auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet statt. Der Renn-Hybridantrieb besteht aus einem komplett neu entworfenen 3,4-Liter-V8-Benzin-Saugmotor, der mit einem Kondensator-bestückten Hybridsystem zur Energiespeicherung gekoppelt ist. Dieses liefert zusätzliche Leistung für das Herausbeschleunigen aus Kurven und für Überholmanöver. Zudem wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen, mit der der TS030 Hybrid rein elektrisch fahren kann. Aktuell befinden sich zwei zwei Systeme in der Erprobung: eines treibt die Vorderräder an, das andere wirkt auf die Hinterräder. Das Reglement sieht vor, dass Hybridsysteme zwischen zwei Bremszonen jeweils maximal 500 kJ Energie zurückgewinnen können und mit dieser Energie über Elektromotoren zwei Räder antreiben dürfen. Welche Variante die bessere ist, wird aktuell auf der Rennstrecke ermittelt. Das Toyota-Werksteam aus Köln startet erstmals am 5. Mai beim 6-Stunden-Rennen in Spa, danach stehen die 24 Stunden von Le Mans vom 16. bis zum 17. Juni auf dem Programm. Als Fahrer wurden Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima verpflichtet, mit weiteren Piloten laufen Verhandlungen. (rr)
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Der komplett neu entwickelte SL besinnt sich auf eine 60 Jahre alte Tradition. Das Buchstabenkürzel SL steht ursprünglich für "Superleicht". Während seit Zeiten der "Pagode" dieses Kürzel nur zur Benennung der Baureihe taugte, nimmt der Neue den Leichtbau ernster. Er ist fast vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Sein Leichtmetall-Rohbau wird verstärkt durch Magnesiumkomponenten und hochfeste Stahlrohre. Auch Teile der ungefederten Massen wie Achsschenkel und Federlenker der Vorderachse bestehen aus Aluminium, ebenso wie fast alle Radführungsteile der Hinterachse. (rr)
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Peugeot 908 ausgemustert
Nach 14 Siegen in den letzten 16 Rennen, einem Doppel-Triumph beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Jahr 2009 und zwei aufeinanderfolgenden Titelgewinnen im Intercontinental Le Mans Cup in den Jahren 2010 und 2011 gibt Peugeot sein Sportwagen-Programm mit dem 908 auf. Trotz fortgeschrittener Weiterentwicklung des LMP1 für die neue Langstreckenweltmeisterschaft und den Klassiker an der Sarthe fiel die negative Entscheidung kurzfristig. Ein Einsatz durch private Teams dürfte an den Kosten für den Hightech-Zweisitzer scheitern, auch ist die Meldefrist für die 24 Stunden von Le Mans 2012 längst abgelaufen. Problematisch ist auch die Situation der arbeitslos gewordenen Fahrer, da die meisten erfolgversprechenden Cockpits bereits vergeben sind. Als Grund für die Entscheidung führen die Franzosen die wirtschaftlich schwierigen Bedingungen in Europa an sowie die Markteinführung einer Reihe von neuen Serienmodellen. 208, 3008 HYbrid4, 508 RXH, 508 HYbrid4 und 4008 genießen absolute Priorität. Allen betroffenen Mitarbeitern in der Rennsportabteilung bietet Peugeot neue Arbeitsplätze beziehungsweise andere Perspektiven innerhalb des Konzerns an. (rr)
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Interclassics-Topmobiel Maastricht
Die Interclassics und Topmobiel in Maastricht verkürzt in Westdeutschland die lange Winterpause deutlich. Schon Mitte Januar gibt es einen guten Grund, das Auto für einen ersten Ausflug aus der Garage zu holen. Wenige Kilometer von der deutschen und holländischen Grenze lohnt der Blick über den Zaun immer wieder aufs Neue. Größe und Zuspruch der Messe sind an der Landesgröße ausgerichtet und damit auch für den Familienausflug geeignet, aber das Angebot unterscheidet sich deutlich von dem, was man auf deutschen Veranstaltungen jedweder Größe zu sehen bekommt. Auch wenn die Sonderschau 2012 mit Porsche ein Produkt des großen Nachbarn präsentierte, waren in den drei Hallen rechlich Expoten aus Übersee und Frankreich und Italien mit hoher Qualität und Seltenheit zu sehen (dr)
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Uwe Mahla, Jürgen Lewandowski - Jochen Neerpasch, Denker und Lenker des Motorsports
Der ehemalige Porsche-Werkspilot Jochen Neerpasch ist nicht nur ein hoch talentierten Rennfahrer, sondern auch ein Rennsport-Manager mit dem Gefühl für die richtigen Entscheidungen. Autor Jürgen Lewandowski beschreibt wichtige Stationen des Ex-Ford- und BMW-Rennleiters und lässt ihn an den entscheidenden Passagen immer wieder selbst zu Wort kommt. Nicht zuletzt Fotos aus Neerpaschs umfangreichem Archiv machen diese gründlich recherchierte Biografie zu einem Glanzstück im Bücherschrank.
Uwe Mahla, Jürgen Lewandowski
Jochen Neerpasch Denker und Lenker des Motorsports
ca. 144 Seiten, 40 Farbfotos,
54 S/W Fotos, 11 S/W Abbildungen, Format 21,5 x 28,5 cm,
Delius Klasing Verlag.
ISBN 978-3-7688-3359-2
29,90 Euro (rr)
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Cadillac ATS
Die kompakte Performance-Limousine ist Amerikas Antwort auf die deutsche Premiummittelklasse aus Bayern und Baden-Württemberg. Um auf diese starke Konkurrenz aufzuschließen, wurde der neue kleine Cadillac auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmt. Der Hecktriebler, optional auch mit Allradantrieb zu haben, weist ein nahezu ausgeglichenes Gewichtsverhältnis von 50:50 auf. Optisch zeigt die Limousine mit dem 2775 Millimeter langen Radstand kurze Überhänge, und sie wiegt nur 1542 Kilogramm. Das ist konsequentem Leichtbau geschuldet: So ist etwa die Motorhaube aus Aluminium gefertigt, und die Motorträger bestehen aus einer Magnesiumlegierung. Die Version für die europäischen Märkte wird von einem Zweiliter-Turbo mit 273 PS angetrieben, der 90 Prozent seines maximalen Drehmoments von 353 Newtonmetern zwischen 1500 und 5800 Umdrehungen bereitstellt. Die Gänge können mit der Hand oder mit einer Automatik gewechselt werden. Die Echtzeit-Dämpfung (Magnetic Ride Control) des Sport-Chassis kann vom Fahrer konfiguriert werden. Der Innenraum ist auf den Piloten zugeschnitten. Unter anderem sind Sportsitze mit elektrisch einstellbaren Polstern eine Option für das mit Echtholz, Metall und Kohlefaser veredelte Passagierabteil. Ein CUE (Cadillac User Experience) genanntes System verbindet Unterhaltungs- und Informationsmedien von bis zu zehn bluetoothfähigen mobilen Endgeräten, Geräte mit USB-Anschluss, SD-Karten und einen MP3-Player mit dem Fahrzeug, die Sprachsteuerung kommt mit vier Tasten aus. Das zentrale Bauteil des Bedienungspaneels ist ein nahtlos in den Instrumententräger integrierter 8-Zoll-Touchscreen. (rr)
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