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Lexus CT 200h: Premium-Hybrid für's C-Segment Lexus hat Courage. Während VW oder Ford ihre Position in der wichtigen Kompaktklasse mit braven Belanglosigkeiten á la Golf oder neuem Focus verteidigen, bringen die Japaner mit dem CT 200h einen Herausforderer auf den Markt, der vieles anders macht, als im C-Segment üblich. Schon auf der IAA 2009 hatte man mit der Studie LF-Ch den Schleier über Lexus' Kompakten ein wenig gelüftet, in Genf nun wurde das Tuch ganz entfernt und das Ergebnis sieht gut aus. Auf der Drehscheibe stand ein Auto, dass deutlich eigenständiger aussieht als die Konkurrenz und natürlich einen Hybridantrieb hat.
Honda EV-N: Smartes Konzept Gemäß der Maxime "Man Maximum, Machine Minimum" versucht man bei Honda, das Volumen der mechanischen Teile zu reduzieren, um den Raum im Fahrzeug so groß wie möglich zu halten. Das gilt auch und besonders bei Kleinwagen. Das gelang schon bei der Ikone N 360 aus den 1960er Jahren und gilt auch für den batteriebetriebenen EV-N.
Porsche 918 Spyder: Reine Leistung Die Nummer 918 setzt Emotionen frei: Erinnerungen an die legendären Rennwagen 908 und 917 werden wach. Dabei ist der neue Hybridsportwagen 918 so ganz anders - nicht in der Leistung, sondern vom Antrieb. Der Prototyp kombiniert Rennsport-Hightech und Elektromobilität in einem neuartigen Paket: Einerseits emittiert er nur 70 Gramm CO2 pro Kilometer bei drei Litern Verbrauch auf 100 Kilometer, andererseits absolviert er eine Beschleunigung von knapp unter 3,2 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer, läuft über 320 km/h und erzielt auf der Nordschleife des Nürburgrings eine Rundenzeit von weniger als 7:30 Minuten.
Mercedes-Benz SLS AMG: Sicherheit für die Formel 1 Wenn die neue Formel-1-Saison in Manama/Bahrain (12.-14. März 2010) startet, geht das leistungsstärkste Formel-1-Safety-Car aller Zeiten an den Start. Der Flügeltürer löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 im Einsatz war. Zum Einsatz kommt der Mercedes-Sportwagen ab März 2010 immer dann, wenn gefährliche Situationen wie Unfälle oder schlechtes Wetter einen normalen Rennablauf gefährden.
Fiat Doblo: Mehr Schönheit, mehr Nutzen Praktisch muß nicht häßlich sein. Die zweite Generation des Doblo - mit mehr Raum und Funktionalität - ist sehr ansehnlich geworden. Elegante Frontleuchten und lackierte Stoßfänger, eine subtil ansteigende Seitenlinie, die Heckklappe mit der großen schwarzen Blende. Die Designer des Turiner Konzerns haben sich alle Mühe gegeben, den praktischen Transporter zum PKW zu machen. Das gilt auch für den Innenraum: Hochwertige Materialien, schöne Farbkombinationen und bequeme Sitze bieten eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre.
Citroën DS3: Götterkind Das Kürzel "DS" steht bei Citroën für Besonderes: wie die Göttin der sechziger Jahre ist auch der aktuelle DS3 eine eigenwillige Persönlichkeit. Vor allem dann, wenn der Besitzer Mut und Stil hat und sich seinen eigenen kleinen Luxusfranzosen zusammenstellt. Denn Karosserie, Dach, Außenspiegel-Verkleidungen und Felgen können in unterschiedlichen Farben kombiniert werden.
Porsche Cayenne: Mehr Öko, mehr Schwung Porsche zeigt Anfang März auf dem Automobil-Salon in Genf die neu entwickelte Generation des Cayenne. Höhepunkt des Generationswechsels ist die Weltpremiere des Cayenne S Hybrid mit dem technisch anspruchsvollen Parallel-Vollhybrid-Antrieb und einem mittleren Verbrauch von 8,2 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von nur 193 g/km entspricht. Der Cayenne S Hybrid verbindet damit auf der Basis eines Sechszylinders die Leistung eines Achtzylinders mit deutlich geringerem Verbrauch.
Mercedes F 800 Style: Stilvoll-sportlich mit alternativen Antrieben Mit dem Forschungsfahrzeug F 800 Style gibt Mercedes-Benz einen Ausblick auf die Zukunft der großen Limousinen aus Stuttgart. Von technischer Seite ist besonders interessant, dass der Fünfsitzer auf einer neu entwickelten Multiantriebsplattform basiert. Diese ist sowohl für einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle, mit rund 600 Kilometern Reichweite, als auch für einen Plug-in-Hybriden mit einer Gesamtreichweite von rund 700 Kilometern, der bis zu 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann, geeignet.
Opel Flextreme GT/E: Blitz-Coupé Viertürige Coupés sind die Autos der Stunde. Mercedes hat es, BMW hat es und natürlich auch Volkswagen. Opel zeigt Anfang März in Genf eine Studie, die - zukunftsorientiert - mit einem Elektroantrieb und einem "Range Extender", sprich Verbrennungsmotor, bestückt ist und mehr als 200 Km/h schnell sein soll. Mit der Kombination aus kleinem Benziner, Elektromotoren und Lithium-Ionen-Batterie-Block, der sich unter dem Rücksitz im Fahrzeugboden befindet, ist es möglich, die begrenzte Reichweite eines reinen Batterie-Antriebs auszudehnen.
Bentley Supersports Convertible: Blasen und Blasen lassen Der Continental-Supersports Cabrio ist der schnellste und stärkste offene Bentley, der je gebaut wurde. Von Null auf 100 spurtet das Cabrio auf der Basis des Continental Supersports Coupé in knapp vier Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei atemberaubenden 325 Kilometern je Stunde. Die Inspiration für die "Supersport"-Reihe liefert der Bentley Supersports von 1925, eine Vollblut-Version des legendären Bentley 3-Liter, der zu Zeiten, in denen gestandene Autos mit 15 PS unterwegs waren, stolze 85 Pferde mobilisierte und eine Spitze von sagenhaften 160 Stundenkilometern lief. Ähnlich verhält es sich mit Bentleys neuem Top-Cabrio, auch wenn die Verhältnisse heutzutage ganz andere sind. 630 PS bei 6000 U/min und 800 Nm Drehmoment bei 2000-4500 U/min entwickelt der W12-Twin-Turbo - mehr als genug für ein dramatisches und brutales Offenfahrerlebnis.
911 GT3 R Hybrid: Weltpremiere in Genf 110 Jahre nach dem Lohner Porsche Semper Vivus mit Radnabenelektromotoren setzt die Stuttgarter Firma wieder auf elektronische Antriebskomponenten und baut ein Hybridsystem in einen seriennahen GT-Rennsportler ein. Am 4. März auf dem Genfer Salon feiert der Porsche 911 GT3 R mit seinem innovativen Hybridantrieb am Lac Leman Weltpremiere. Das neuartige Hybridsystem wurde für den Einsatz im Rennwagen entwickelt und unterscheidet sich im Aufbau und in den Komponenten deutlich von konventionellen Hybridsystemen.
Retromobile 2010: Zeit zum Feiern An der Retromobile ist die Krise nicht spurlos vorüber gegangen: Viele Händler wie Mirbach und Thiesen, die sonst die Pariser Plattform mit ausgesuchten Oldtimern bespielen blieben dieses Jahr den Hallen an der Porte de Versailles fern. Bonhams inszenierte zwar die jährliche Auktion, konnte aber nicht mit den spektakulären Angeboten der letzten Jahre aufwarten. Lücken gab es jedoch keine, denn es wurden zahlreiche Jubiläen gefeiert: Peugeot ist 200 Jahre alt und Citroen GS sowie der exzentische SM begingen gemeinsam ihren 40. Geburtstag. Besonders apart zelebrierte Mazda den neunzigsten mit einem wundervollen Mazda 360 Coupé von 1962 und dem eganten Cosmo von 1967, dem ersten Serien-Zweischeibenwankel weltweit.
Renault Wind: Blasebalg 2004 steht auf dem Renault-Stand in Genf ein puristischer Roadster: Der 3,83 Meter lange Sportwagen überzeugt mit scharf geschnittenen Linien und fließenden Rundungen. Nun feiert die Serienversion Premiere, die, formal weniger leicht, dafür aber rundum alltagstauglich sein will. Am 2. März zeigt die französische Firma den "Wind" auf dem Genfer Automobilsalon. Der 3,83 lange Zweisitzer will Offenfahrer einerseits mit einem Dach, dass sich in nur zwölf Sekunden öffnet überzeugen und andererseits mit praktischen Talenten, die den Zweisitzer alltagstauglich machen.
Blitzen Benz: Die magischen 200 Am 8. November 1909 durchbricht ein Benz 200 PS als erstes Automobil überhaupt die 200-km/h-Marke. Insgesamt stellt Victor Hémery mit dem Blitzen-Benz genannten Rennwagen auf der Betonbahn in Brooklands/Großbritannien fünf Weltrekorde auf: Mit fliegendem Start erreicht er über eine halbe Meile eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 205,666 km/h und über einen Kilometer von 202,648 km/h.
BMW Fünfer: Technik von Heute, Design von Gestern Die sechste Generation der BMW-Limousine bietet viel von dem, was man heute von einer Premium-Limousine der oberen Mittelklasse erwarten kann: Dynamik, ein sportliches und komfortables Fahrwerk, Komfort und Antriebstechnik vom Feinsten. Von der Linienführung her ist der Fünfer jedoch eine absolute Enttäuschung. Vorbei die Zeit, wo das Münchener Design mutig und avantgardistisch war: Trotz der teilweise polarisierenden Diskussion über die Grafik des Vorläufers war dieser ein wirtschaftlicher Erfolg. Und - auch nicht wenig - brachte diese Form und Spitzentechnik zur Deckung. Wie mutlos ist dagegen der Neue. Mehr oder weniger variiert die Limousine das optische Repertoire des verhuschten Dreier-Coupés, und seitdem ist nichts wirklich Herausragendes in München gezeichnet worden: Ein behäbiger Siebener, ein weichgespülter Z4. Schade, dass die herausragende Technik der Bayern keine Entsprechung im Design findet - sie hätte es verdient.
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