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Alfa Romeo 1.4 TB 16V QV: Schnell und grün 135 PS waren einmal gut genug für einen Porsche 911t oder einen BMW 2002 tii, aber heute ist das nur guter Durchschnitt unter den leistungsstarken Kleinwagen. Natürlich ist man damit nicht untermotorisiert, aber mehr Leistung ist, auch im Blick auf die steigenden Gewichte, gerne gesehen. Für Marken wie Alfa Romeo, die einen treuen Kundenstamm haben, der sich auch über hundertjährige Geschichte als erfolgreicher Motorsportler definiert, kann Selbstbeschränkung also nicht die Leitlinie der Modellpolitik sein. Nachdem die Konkurrenz von Mini bis VW schon lange zügig der 200-PS-Marke entgegenrüstet, legt der Mailänder Hersteller nun die 170 PS starke Quadrifoglio-Verde-Variante nach und verkürzt zumindest den Abstand zum Wettbewerb.
Citroën Nemo: Kleine Fläche, große Vielfalt Citroën hat mit dem kleinen Transporter Nemo die ideale Ausgangsbasis für ein extra-kompaktes Familienmobil im Programm. Kaum ein anderes Fahrzeug bietet auf so geringer Grundfläche so viel Raum. Auf knapp vier Metern Länge ist Platz für vier Erwachsene, und die haben auch auf den Rücksitzen - dem hohen Dach sei Dank - viel Platz nach oben. Der Zustieg zur zweiten Reihe, die übrigens erstaunlich viel Fußraum bietet, erfolgt bequem über zwei Schiebetüren. Der Gepäckraum fasst rund 330 Liter und lässt sich durch den Ausbau der asymmetrisch klappbaren Rückbank sowie durch Nutzung des umklappbaren Beifahrersitzes bis auf 2,8 Kubikmeter vergrößern.
Suzuki Alto Automatik: besser manuell Er war einer der Stars der Abwrackprämie, aber auch nach dem Ende der staatlichen Verkaufsförderung bleibt der Suzuki Alto ein interessantes Angebot in der Klasse der 10.000-Euro-Autos. Die Außenlänge von 3600mm positionieren den in Indien gebauten Fünftürer deutlich unter seine Geschwister Splash und Swift, aber der Radstand von 2360mm sorgt für überraschend viel Platz im Passagierabteil - immerhin gilt der Alto in Indien als vollwertiges Familienauto.
Volvo XC60: Sichere Sänfte Volvos schickes Kompakt-SUV ist komfortabel und vielseitig. Zudem überzeugt es mit seiner volvotypisch umfangreichen Sicherheitsausstattung, die als Innovation ein zukunftsweisendes lasergesteuertes Crash-Vermeidungs-System aufweist. Bei diesem tastet ein Laser in der Frontscheibe permanent den Nahbereich bis zehn Meter nach größeren Hindernissen ab.
Skoda Superb: Große Tradition Schon in den 1930er und 40er Jahren hieß eine Skoda-Limousine "Superb". Die tschechische VW-Tochter ist traditionsbewusst: Mit Einführung ihres Mittelklasse-Modells im Jahr 2001 wurde dieser Name weiterverwendet. 2008 folgte die zweite Generation. Das Erscheinungsbild des aktuellen "Superb" hat sich mit dem Modellwechsel zwar verändert, die Grundkonzeption aber blieb erhalten: VW-Antriebstechnik, optimale Raumausnutzung, angenehmer Reisekomfort, fast unschlagbares Preis-/Leistu ngsverhältnis.
Chevrolet Cruze: Fit für Europa Der Chevrolet Cruze ist ein echtes Weltauto. Auf die Plattform des neuen Opel Astra hat die koreanische General-Motors-Tochter eine selbstbewußte Stufenheck-Karosserie gestellt, die großzügig wirkt und eine Menge Platz bietet. Diese Form ist im C-Segment in Deutschland nicht besonders populär, weshalb der Viertürer seinen Markt wohl eher in den USA, Asien und Osteuropa finden wird. Das ist bedauerlich, denn der Cruze kann mit vielen Talenten glänzen.
Alfa Mito 1.4 TB 16V MultiAir: Luftdoping Der kompakte Alfa, der die Formen seines Supersport-Bruders 8C Competizione in vielerlei Hinsicht so keck thematisiert, soll natürlich sportlich sein. Hier hilft der ursprünglich aus dem Ferrari F430 stammende "DNA"-Schalter ("D" steht für Dynamic, "N" für Normal und "A" für Allwetter), der die Motorcharakteristik und Fahreigenschaften deutlich unterscheidbar macht und seit neuestem eine "MultiAir" genannte Motoren-Technologie, die freudvolle Leistungsabgabe mit der Notwendigkeit des Treibstoffsparens verbindet.
Citroën C3 Picasso: verlockendes Angebot Der C3 Picasso ist anders als seine biederen Mini-Van-Konkurrenten: Eine bullige Front, polarisierendes Design, poppige Farben, die große Panoramascheibe sowie ein Maximum an Raum und Variabilität machen den kleinen Citroën zum verlockenden Angebot für den ökonomisch denkenden Nonkonformisten mit Platzbedarf.
Fiat 500 C: Immer Sommer Italienisches Flair, südlichen Charme und ein demokratisches Vergnügen am schönen, eleganten Fahren bietet der offene 500er im Übermaß. Was bedeutet, dass es nicht mehr bedarf als intelligenter Design-Zitate, einer geschmackvollen Einrichtung und der zeitgemäßen Wiederbelebung des klassischen Rolldachs, um wieder einmal der Stimmung von Fellinis "La dolce Vita" nachspüren zu können.
Toyota iQ 1.0 VVT-i Multidrive: Bento für Vier Der Markt für kleine Fahrzeuge wächst, und er wird breiter. Heute lassen sich in dieser Klasse nicht nur einfach ausgestattete Billigfahrzeuge verkaufen, auch für Autos in höheren Preisregionen ist reichlich Platz, solange sich der Fahrer mit ihnen gut angezogen fühlt. Ein Alleinstellungsmerkmal hilft dabei besonders. Toyotas iQ folgt genau diesem Schema. Obwohl das kürzeste Auto im Angebot, wird der Dreimeter-Wagen deutlich teurer angeboten als der Aygo - Premuim statt Platz. Und das Alleinstellungsmerkmal des kleinen Toyota sind die vier Sitzplätze, die den iQ vom Smart absetzen.
Suzuki Grand Vitara: Komfort auf der Strasse, Können im Gelände Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im so genannten Minicar-Segment und zwölftgrößter Automobilhersteller. Zum Produktsortiment gehören neben den Sports Utility Vehicles, den Kleinwagen und einem Urban-Cross-Car auch die Offroader. Von denen sorgte der Vitara bereits 1988 für Schlagzeilen, als er das SUV-Marktsegment revolutionierte. Inzwischen genießen die Grand Vitara-Nachfolgemodelle längst den Ruf, waschechte und vielseitige (Familien-) Offroader zu sein.
Seat Ibiza: Kleiner, schöner Spanier Vor 25 Jahren, im Juli 1984, begann die Auslieferung des ersten Seat Ibiza in Spanien. Der Kompaktwagen, heute Bestseller der spanischen VW-Tochtergesellschaft, ist inzwischen in der vierten Generation auf unseren Straßen zu sehen. Das neueste Modell basiert auf der technischen Plattform des diesjährigen VW Polo. Mit dem aktuellen Ibiza will Seat zweifellos mehr Marktanteile (bisher 1,6 Prozent) erzielen. Das sportliche Design des Wagens spricht an: Konkave, konvexe Flächen, und nicht zuletzt die schwungvolle Linienführung über den hinteren Kotflügeln lassen den Spanier athletisch erscheinen.
Citroën C-Crosser: Allrad-Premiere Mit dem C-Crosser steigt Citroën relativ spät in die Oberklasse der SUV ein. Kräftig unterstützt durch den Fernen Osten, denn die Produktion des ersten Allrad-getriebenen Autos des französischen Traditionsunternehmens erledigt Mitsubishi. Somit ist die Verwandtschaft zu dessen Outlander der zweiten Generation unverkennbar.
Mercedes-Benz S400 Hybrid: Nachzügler mit Weltpremiere Aufatmen bei Mercedes: Endlich ist der Hybrid serienreif, der Technologie- und Marketingvorsprung des großen japanischen Konkurrenten ist aufgeholt. Mit dem neuen S400 Hybrid, der gleichzeitig mit einer sanften Überarbeitung der gesamten Modellreihe in Serie geht, versucht Mercedes-Benz nicht, im Sinne eines "Wir auch" die bekannten Konzepte zu kopieren, sondern kommt mit einer neuen Batterietechnik, integriert in ein bemerkenswert kompaktes Gesamtpaket.
Alfa Romeo Brera 1.8 TBi: Kunst aus Mailand Der Brera ist eine Skulptur, ein wahrer Klassiker von Morgen. Vom italienischen Star-Couturier Giugaro stammt die Form, ursprünglich eine Studie aus dem Jahr 2002, und ihm ist es gelungen, das Traumgebilde in ein stimmiges Serienfahrzeug zu verwandeln. Benannt nach dem Mailänder Museum im barocken Palazzo Brera ist der 2+2 seit 2005 beim italienischen Traditionshersteller im Programm und hat mit seinem Gesicht der Marke den Stempel aufgedrückt. Die V-förmig konturierte Motorhaube mit den schlitzförmigen Scheinwerfern ist Vorbild für die ganze 159er-Familie, die rassige Seitenlinie und die prägnante Bootsform des bulligen Hecks machen den Brera zum Individuum.
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