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Die sächsische Heimat der Auto Union, Zwickau, wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der sowjetischen Armee besetzt, die Auto Union aufgelöst, die Fabriken stillgelegt. In diesem Zusammenhang fanden die russischen Besatzer die Auto Union Silberpfeile in der oberirdischen Halle eines Bergwerks. Die Wagen wurden als Reparationsleistung in die ehemalige UdSSR abtransportiert, wo sich in dem Riesenreich die Spuren verloren. <br><br> Ende der 1970er Jahre machte sich der amerikanische Sammler Paul Karassik auf die Suche nach den Überbleibseln. Mehr als zehn Jahre benötigte er, die Reste von zwei zerlegten Auto Union-Rennwagen in Russland und in der Ukraine ausfindig zu machen und mit viel Verhandlungsgeschick zu erwerben. <br><br> Nachdem im Juli 1998 ein 1938er Rennwagen aus dem Besitz Karassiks in Ingolstädter Besitz überging, konnte jetzt der Doppelkompressor Typ D aus der Sammlung des Amerikaners erworben werden. Damit besitzt Audi nun alle drei Auto Union-Rennwagen, die aus der ehemaligen UdSSR zurückkamen.
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August Horch Museum Die Keimzelle
Am 10. September 2004 zieht die "Dokumentation zur Geschichte des Automobilbaus in Zwickau" in die älteste Audi-Fabrik: In der sogenannten Audi Keimzelle, wo August Horch 1910 die Audi Automobilwerke GmbH in der ehemaligen Walther-Rathenau-Straße, heute Audistraße, in Zwickau ins Handelsregister eingetragen hat. Vor exakt 100 Jahren hatte August Horch hier mit dem Automobilbau begonnen.
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Retromobile 2007 Leistungsschau
Bei der 32. Ausgabe der Retromobile auf dem Messegelände an der Porte de Versaille in Paris wurde abermals an verschiedene Jubiläen erinnert. Gefeiert wurde etwa die 75. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. Da dieses Jahr Peugeot mit dem Rennsportprototypen 908 HDi FAP an die Sarthe zurückkehrt, griff man in Sochaux in den Fundus: Neben dem Sieger der Jahre 1992 und 1993, dem Typ 905, zeigten die Franzosen auch den interessanten CD Peugeot aus dem Jahr 1967 mit 1148ccm-Vierzylinder-Motor, eine erwachsene Version des CD Panhard von 1964. Dazu gab es illustre Begleitung in Form eines Darlmat-Roadsters oder eines Barquette 203 "Cales" aus dem Jahr 1954, dessen Geschichte und Herkunft im Dunkeln liegt.
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Das Rahmenprogramm für die nächste Retromobile, die vom 16. bis zum 25. Februar 2007 an der Porte de Versailles in Paris stattfinden wird, steht fest. Nick Mason, passionierter Autosammler und - ältere Semester werden sich erinnern - Trommler bei Pink Floyd, wird zwölf Fahrzeuge aus seinem exzellenten Fundus in einer Sonderausstellung zeigen. Die Auswahl reicht von einem Panhard Rennwagen aus dem Jahr 1901 über einen Aston Martin Ulster (1935) bis zum Supersportwagen McLaren F1 von 1995.
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Festival of Speed 100 Jahre Grand Prix, 100 Jahre Targa Florio
Rund 150.000 Besucher fanden sich bei typisch englischem Sommerwetter zum Festival of Speed beim Earl of March ein. Mehr würden der Veranstaltung schaden, hatte seine Lordschaft befunden und die Anzahl der Karten, die wieder nur im Vorverkauf zu bekommen waren, entsprechend begrenzt. Trotzdem herrschte noch genug Andrang. Drei besondere Leitthemen prägten die 2006er Ausgabe: 100 Jahre Grand -Prix-Geschichte, 100 Jahre Targa Florio und 40 Jahre CanAm. Jedes dieser Themen hätte genug Potential, um alleine eine Veranstaltung zu füllen, entsprechend hoch waren die Erwartungen.
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Hamburger Stadtpark Revival Stil, Spaß und Silberpfeile
Am 3. und 4. September fand in Hamburg das Stadtpark-Revival statt. Mehr als 15000 Besucher sahen rund 250 historische Renner in Aktion. Im vierten Jahr hat sich das Rennen als in Norddeutschland einzigartige feste Institution etabliert. "Der bläst einem die Ohren frei!", staunt ein begeisterter Zuschauer, als der Auto Union Typ C die Start- und Zielgerade entlangdonnert. Schalldämmung spielte noch keine Rolle, als Mercedes-Benz und der Audi-Vorgänger ihre Silberpfeile gegeneinander ins Rennen schickten. Und man wusste noch nicht, dass eine ausgeklügelte Auspuffanlange die Leistung des Motors weiter erhöhen würde. So schon bringt der 6-Liter-16-Zylinder-Bolide 520 PS auf die Straße: Bei einem im Baujahr 1936 nahezu unvorstellbaren Drehmoment von 850 Newtonmetern.
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Wanderer Stromlinie Spezial Aufbau Ost
Drei Wanderer Stromlinie Spezial Fahrzeuge der Auto Union AG, die 1938 und 1939 an der 4700 Kilometer langen Fernfahrt Lüttich-Rom-Lüttich teilnahmen und im zweiten Jahr den Coupe des Constructeurs die Mannschaftswertung gewannen, erstrahlen 65 Jahre danach in neuem Glanz. Die damals verkauften und mittlerweile verschollenen Autos wurden im Auftrag der Audi AG von der Werner Zinke GmbH, einem der führenden europäischen Restaurationsunternehmen, im sächsischen Zwönitz neu aufgebaut.
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Ennstal-Classic 2003 155 Autos, 52 Marken, 14 Nationen
Zwischen dem 23. und 26. Juli, einen Monat früher als bisher, steigt die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Rallye für klassische Automobile. Ältestes Auto ist ein 7.2 Liter Rolls Royce Silver Ghost, Baujahr 1914, den Joe Willenpart aus den USA einfliegen lässt. Dieses Auto wurde zu Anfang des letzten Jahrhunderts von Rolls-Royce für die Österreichische Alpenfahrt entwickelt und am Katschberg getestet. So kann man fast schon von einer historischen Wiederbegegnung sprechen.
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Kurzmeldungen

Audi in Goodwood
Die Ingolstädter bringen nicht nur den aktuellen Le Mans-Sieger, der den französischen Klassiker erstmals mit Diesel-Kraftstoff gewann, zum Festival of Speed nach Goodwood, sondern auch zwei legendäre Silberpfeile aus den Dreißiger Jahren. Neben dem Typ C mit seinem spektakulären Sechzehnzylinder ist auch der Auto Union Typ D von 1939 zu sehen, den Audi Tradition derzeit in England aufbauen lässt. Dieses Fahrzeug ist die Weiterentwicklung des 1938er Modells, als das Reglement die Größe des Motors auf drei Liter Hubraum beschränkte und die Auto Union Ingenieure daraufhin den Typ D mit einem 12 Zylinder Motor entwickelten. 420 PS leistete dieses Kompressor-Aggregat. Während der Saison 1939 wurde der Rennwagen durch einen Doppelkompressor auf 480 PS aufgepäppelt, was auch Veränderungen an der Karosserie notwendig machte. Ebenfalls an den Start geht der Audi 200 quattro, mit dem Audi gleich beim Debüt in den USA 1988 die TransAm-Serie gewann.
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Auto Union Typ C in Hamburg
1939 pilotierte die Rennfahrerlegende Georg "Schorsch" Meier einen Auto Union Typ D bei einer Demofahrt durch Hamburg. Nach 66 Jahren kehrt ein Auto Union Silberpfeil in den Norden zurück. Am 3./4. September 2005 wird der Typ C mit einem 16-Zylindermotor und 520 PS bei 5000 U/min auf dem Stadtkurs des historischen Motorsportfestivals einige Runden drehen. Beim Hamburger Stadtpark-Revival finden Demo-Rennläufe und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf einem 1,7 Kilometer langen abgesperrtem Stadtpark-Rundkurs statt. Neben dem sächsischen Silberpfeil, der vom aktuellen Audi DTM-Piloten Frank Stippler gelenkt wird, präsentiert Audi Tradition den Wanderer Stromlinie Spezial Sportwagen von 1939. Auch zwei Rennmotorräder aus der Historischen Sammlung, die DKW RM 350 ccm, gefahren von Georg Münch und die NSU Rennfox 125 ccm, mit der Werner Haas 1953 Weltmeister wurde, sind im Einsatz. Die Rennwagen und Rennmotorräder der Audi Tradition starten am Samstag und Sonntag in einem Sonderlauf.
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Auto Union Schnell-Laster-Treffen
Dutzende von Adjektiven werden auf dieser Welt gebraucht, um Autos zu beschreiben. Ihnen Emotion, vielleicht sogar eine Seele zu geben. Schnittig. Spritzig?! Mag alles stimmen. Aber "traurig". Kann ein Auto traurig sein? Sieht man dem DKW Schnell-Laster "ins Gesicht", dann ja. Die beiden Scheinwerfer, welche sich die Konstrukteure 1949 für das erste Automobil der Auto Union ausdachten, verleihen dem F 89 L eine Seele. Eine, die man einfach gern haben muss. Genau diese Damen und Herren finden vom 3. bis 5. Juni in Ingolstadt und Neuburg/Donau zum Internationalen DKW-Schnell-Laster-Treffen zusammen. 60 000 dieser Fahrzeuge wurden im aufkeimenden deutschen Wirtschaftswunder bis 1962 gebaut. Über 30 werden in Ingolstadt erwartet, wo sich die Teilnehmer am Freitag, 3. Juni, um 12 Uhr auf der Audi Piazza im Audi Forum Ingolstadt treffen. Am Samstag, 4. Juni, präsentieren sich die Fahrzeuge und ihre in zeitgemäßer Kleidung befindlichen Chauffeure ab 8.45 Uhr auf dem Paradeplatz. Um 13.15 Uhr fährt die DKW-Schnell-Laster-Kolonne über Nassenfels nach Neuburg/Donau, wo sich die Fahrzeuge nochmals um 14.30 auf dem Karlsplatz versammeln werden. Um 17 Uhr geht es dann auf die Rückfahrt nach Ingolstadt.
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