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RetroClassics 2011 Schwäbische Leistungsschau
Die elfte Ausgabe der RetroClassics startete gleich mit einer positiven Nachricht: Die Messe war ausgebucht, alle Hallen waren voll belegt. Bis auf Mercedes und Porsche, für die die Messe ja ein Heimspiel ist, ließen sich andere Hersteller allerdings durch Händler und Markenclubs vertreten. Das alleine ist sicher nicht der Grund, warum Mercedes dominiert, das nahe Werk fördert viele lokale Clubs, dazu sorgten die schwäbischen Spezialbetriebe für alte Mercedes-Fahrzeuge für ein Überangebot der Stuttgarter Marke.
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August Horch Museum Die Keimzelle
Am 10. September 2004 zieht die "Dokumentation zur Geschichte des Automobilbaus in Zwickau" in die älteste Audi-Fabrik: In der sogenannten Audi Keimzelle, wo August Horch 1910 die Audi Automobilwerke GmbH in der ehemaligen Walther-Rathenau-Straße, heute Audistraße, in Zwickau ins Handelsregister eingetragen hat. Vor exakt 100 Jahren hatte August Horch hier mit dem Automobilbau begonnen.
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Mille Miglia 2007 80 Jahre Faszination
Zwei Jubiläen in einem Jahr, denn 80 Jahre Mille Miglia bedeuten auch 25 Jahre Mille Miglia Storica. Ab 1927 bis 1957 wurde mit Ausnahme der Kriegsjahre auf wechselnden Strecken das härteste Rennen seiner Zeit ausgetragen. Von Brescia nach Rom und zurück führte die 1600 Kilometer lange Schleife über Ferrara, Assisi, San Marino, Siena, Florenz, Bologna, Modena und Cremona. Eine Herausforderung an die besten Piloten der Zeit und Stoff für ungezählte Legenden. Seit der Wiederbelebung im Jahr 1982 geht es jedoch gelassener zu.
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Schloss Dyck Classic Days Klein-Britannien
In England haben Veranstaltungen mit klassischen Fahrzeugen in stilvollem Ambiente Tradition und großen Zuspruch. Nun hat dieser Trend auch Deutschland erreicht. Ein Schloß, ein großer Garten, lustvoll drapierte Oldtimer und eine abgesperrte Strecke, damit die Autos auch Fahrzeuge sein dürfen, das sind die Grundbausteine, aus denen die Classic Days in Schloss Dyck bei Neuss geformt wurden.
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Mille Miglia 2006 Nostalgie pur
Nachdem der berühmte 300 SLR mit der Nummer 722, Gewinner der schnellsten Mille Miglia aller Zeiten, nun im neuen DaimlerChrysler-Museum steht, brachten die Schwaben dieses Jahr den Zweitplatzierten des 1955er Rennens nach Brescia. Juan Manuel Fangio steuerte den Mercedes 300 SLR mit der Nummer 658 in einem bravourösen Alleingang ins Ziel. Ex-Grand Prix-Pilot Jochen Mass hatte wider die Ehre und das Vergnügen, den faszinierenden Roadster nach Rom und zurück zu steuern.
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Techno Classica 2005 Lecker Essen
Die 17. Techno Classica, die vom 7. bis zum 10. April in Essen stattfand, wurde vor allem von den Firmenständen und Clubs der großen Hersteller geprägt. Schließlich waren einige Jubiläen zu begehen, die nach einer ausführlichen Präsentation verlangten. Auf deutscher Seite waren 50 Jahre BMW 507, 50 Jahre Isetta, 50 Jahre Karmann Ghia und 25 Jahre Quattro zu bejubeln, während Citroën den Fünfzigsten der legendären Deésse ausgiebig feierten. Mehr als 2000 klassische Fahrzeuge im Angebot sowie Ersatzteile und Automobilia für jedes Interessengebiet bildeten das Spalier für die Jubilare.
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Saab 92.001 Abteilung "Tragflächen"
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es im Mai 1945 erste Überlegungen bei dem 1937 gegründeten schwedischen Unternehmen, zu diversifizieren und neben dem Bau von Kampfflugzeugen noch ein zweites Standbein zu etablieren. Als die Svenska Aeroplan Aktiebolaget vor fast 60 Jahren ihr erstes Strassenfahrzeug vorstellte, kam es vielen vor wie ein Objekt aus einer anderen Welt.
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Vor 65 Jahren Der größte Sieg des Ewald Kluge
Die Isle of Man, das härteste Motorradrennen der Welt, 1907 das erste Mal gestartet. 30 Jahre gewannen dort nur Engländer auf einheimischen Maschinen – des untrainierbaren Kurses und der unberechenbaren Wetterkapriolen wegen. Dort zu gewinnen, galt für alle Piloten wie Fabrikate als das höchste aller Ziele. Vor 65 Jahren gelang dies dem ersten Deutschen: Ewald Kluge.
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Ennstal-Classic 2003 155 Autos, 52 Marken, 14 Nationen
Zwischen dem 23. und 26. Juli, einen Monat früher als bisher, steigt die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Rallye für klassische Automobile. Ältestes Auto ist ein 7.2 Liter Rolls Royce Silver Ghost, Baujahr 1914, den Joe Willenpart aus den USA einfliegen lässt. Dieses Auto wurde zu Anfang des letzten Jahrhunderts von Rolls-Royce für die Österreichische Alpenfahrt entwickelt und am Katschberg getestet. So kann man fast schon von einer historischen Wiederbegegnung sprechen.
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Die Jahreszeit lockt nur wenige Besucher in die Eifel. So bleibt die Eifel-Klassik in erster Linie eine Veranstaltung für die Teilnehmer. Der besondere Reiz der Veranstaltung liegt in der Fülle ehemaliger Alltagsdahrzeuge.
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2000km durch Deutschland Vielfalt vor Masse
Mit einem Familienfest im Mönchengladbach starteten wieder die "2000km durch Deutschland" mit Fahrzeugen quer durch die Epochen, vom Kleinstfahrzeug bis zum Luxuswagen.
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Kurzmeldungen

DKW Monza: 50. Geburtstag
Nach den Seriensiegen der DKW 3=6 Sonderklasse im europäischen Tourenwagen- und Rallyesport in den Jahren 1954 und 1955 begannen zwei Rennfahrer eine sportliche Karosserie für das erfolgreiche Modell zu entwickeln. Günther Ahrens und Albrecht W. Mantzel entwarfen auf Basis des 3=6 ein Rekordfahrzeug mit einer bei Dannenhauer & Stauss in Stuttgart angefertigten, extrem leichten Kunststoffkarosserie. Vorgestellt wurde der erste Prototyp des DKW Monza 1955 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt, nach den Weltrekordfahrten 1956 begann der Verkauf. Überraschenderweise gingen viele der in Kleinserie hergestellten Wagen in die USA, wo das leichte Sport Coupé mit der neuartigen Kunststoffkarosserie viele Liebhaber fand. Trotz bescheidener 44 PS brachte es der Dreizylinder-Reihen-Zweitakter auf beachtliche 140 Stundenkilometer. 10.500 Mark kostete das gute Stück 1956. In diesem Jahr stellte der DKW Monza in der Klasse bis 1100 ccm die neuen Weltbestmarken über 4000 Meilen, 5000 Meilen und 10 000 Kilometer sowie über die Zeitdistanzen von 48 und 72 Stunden auf. Dass es bei den 230 ausgelieferten Stück bleiben sollte, liegt an der Tatsache, dass die Auto Union GmbH damals schon ein neues heißes Eisen im Sportwagen-Feuer hatte: Den Auto Union 1000 Sp, der 1957 kommen sollte.
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Horch Museum erweitert
89 000 Besucher allein in den ersten zehn Monaten - das August Horch Museum in Zwickau hat sich zur größten Tourismus-Attraktion der Stadt entwickelt! Zur ältesten Audi Fabrik, wo die Geschichte des Automobilbaus in Zwickau dokumentiert wird, reisen mittlerweile Gäste aus der ganzen Welt. Jetzt wurde die Ausstellung um nochmals 500 Quadratmeter erweitert. Die Fassaden der betroffenen Gebäudeteile konnten bereits 2004 durch Zuschüsse des Landes Sachsen und der Bundesrepublik Deutschland fertig gestellt werden. Der Innenausbau wurde im Frühjahr in Angriff genommen. Mit nun 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche kann man den Besuchern noch mehr bieten. Die Erweiterung erstreckt sich auf zwei Bereiche: Im ehemaligen Kontorgebäude und in der Villa des Unternehmensgründers August Horch, wo eine Wohnsituation aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nachgestellt wird. Im Kontorgebäude ist in erster Linie die Technik der Automobilproduktion in Zwickau dargestellt. Zu sehen sind eine mechanische Fertigung mit Transmissionsantrieb, ein historischer Motor auf dem Prüfstand, Karosseriebau, Arbeitsbedingungen und einiges mehr. Die Exponate hierfür wurden aus den Industriemuseen Chemnitz und Zwickau zur Verfügung gestellt. In einem Rundkino laufen historische Filmausschnitte über den Automobilbau bei Audi, Horch und DKW. Natürlich werden im Erweiterungsbau des August Horch Museums auch historische Fahrzeuge stehen - und das in einer ganz besonderen Situation. Vor einem nachempfundenen Grand Hotel Eingang fahren die damaligen Luxusfahrzeuge Horch 750 und Horch 480 vor. Ein Schnittmodell eines Audi Typ M von 1925 veranschaulicht obendrein die sehr fortschrittliche Technik dieses Fahrzeuges. Die Eröffnung der Museumserweiterung findet am 28. September 2005 statt.
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Auto Union Typ C in Hamburg
1939 pilotierte die Rennfahrerlegende Georg "Schorsch" Meier einen Auto Union Typ D bei einer Demofahrt durch Hamburg. Nach 66 Jahren kehrt ein Auto Union Silberpfeil in den Norden zurück. Am 3./4. September 2005 wird der Typ C mit einem 16-Zylindermotor und 520 PS bei 5000 U/min auf dem Stadtkurs des historischen Motorsportfestivals einige Runden drehen. Beim Hamburger Stadtpark-Revival finden Demo-Rennläufe und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf einem 1,7 Kilometer langen abgesperrtem Stadtpark-Rundkurs statt. Neben dem sächsischen Silberpfeil, der vom aktuellen Audi DTM-Piloten Frank Stippler gelenkt wird, präsentiert Audi Tradition den Wanderer Stromlinie Spezial Sportwagen von 1939. Auch zwei Rennmotorräder aus der Historischen Sammlung, die DKW RM 350 ccm, gefahren von Georg Münch und die NSU Rennfox 125 ccm, mit der Werner Haas 1953 Weltmeister wurde, sind im Einsatz. Die Rennwagen und Rennmotorräder der Audi Tradition starten am Samstag und Sonntag in einem Sonderlauf.
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Auto Union Schnell-Laster-Treffen
Dutzende von Adjektiven werden auf dieser Welt gebraucht, um Autos zu beschreiben. Ihnen Emotion, vielleicht sogar eine Seele zu geben. Schnittig. Spritzig?! Mag alles stimmen. Aber "traurig". Kann ein Auto traurig sein? Sieht man dem DKW Schnell-Laster "ins Gesicht", dann ja. Die beiden Scheinwerfer, welche sich die Konstrukteure 1949 für das erste Automobil der Auto Union ausdachten, verleihen dem F 89 L eine Seele. Eine, die man einfach gern haben muss. Genau diese Damen und Herren finden vom 3. bis 5. Juni in Ingolstadt und Neuburg/Donau zum Internationalen DKW-Schnell-Laster-Treffen zusammen. 60 000 dieser Fahrzeuge wurden im aufkeimenden deutschen Wirtschaftswunder bis 1962 gebaut. Über 30 werden in Ingolstadt erwartet, wo sich die Teilnehmer am Freitag, 3. Juni, um 12 Uhr auf der Audi Piazza im Audi Forum Ingolstadt treffen. Am Samstag, 4. Juni, präsentieren sich die Fahrzeuge und ihre in zeitgemäßer Kleidung befindlichen Chauffeure ab 8.45 Uhr auf dem Paradeplatz. Um 13.15 Uhr fährt die DKW-Schnell-Laster-Kolonne über Nassenfels nach Neuburg/Donau, wo sich die Fahrzeuge nochmals um 14.30 auf dem Karlsplatz versammeln werden. Um 17 Uhr geht es dann auf die Rückfahrt nach Ingolstadt.
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