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Morgan 4/4 Sport Leicht bekleidet
Charles Morgan ist stolz: stolz auf den neuen 4/4 Sport. Der ist 800 Kilo leicht und 111 PS stark. Das macht 7,2 Kilo pro PS. Der kleine Morgan spurtet in weniger als 8 Sekunden auf Tempo 100 und bläst dabei lediglich 140 g/km CO2 in die Luft. Was wie die Summe aus allerneuesten Technologien ausschaut, ist in Wahrheit alt. Seit 1936 - also schon 75 Jahre - hat das englische Traditionsunternehmen den 4/4 im Programm, aber auch nach dieser langen Zeit ist Raum für Optimierungen. Das meint beim "Sport" vor allem eins: weglassen.
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Zum erstenmal in der über hundertjährigen Firmengeschichte präsentieren die Traditionalisten von Morgan ein Konzeptfahrzeug. Formal an das Coupé Aeromax angelehnt, ist der Spaceframe des LifeCar mit einem Brennstoffzellenantrieb versehen, der für durchaus sportwagentypische Fahrleistungen sorgen soll. Hilfreich ist, dass das Drehmoment von Elektromotoren unerreicht ist. Um hohe Dauergeschwindigkeiten zu realisieren, hat man am Gewicht und an der Aerodynamik gefeilt. Trotzdem reckt sich eine traditionelle Morgan-Kühlermaske in den Wind.
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Festival of Speed 2007 Viel Vergnügen
Ferrari feiert den 60sten und Goodwood gab Toyota die Ehre. Statt in den konfektionierten Jubelchor für die einheitsroten Pininfarina-Uniformen einzustimmen - die Zeiten von Vignale, Boano oder Scaglietti sind schließlich schon lange Vergangenheit - würdigte man beim diesjährigen Festival of Speed die fünfzigjährige Renngeschichte des japanischen Konzerns. Und da gibt es einiges zu entdecken: Abseits des zur Zeit erfolglosen Formel 1-Engagements etwa die Rallye-Celicas, die Anfang der Neunziger Jahre den Titel holten, der bullige Toyota 7 für das japanische CanAm-Pendant Ende der Sechziger oder der Toyota-Eagle Mk II, mit dem Juan Manuel Fangio II die US-amerikanische IMSA-Serie 1992/93 überlegen gewann.
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Morgan AeroMax Geschlossene Gesellschaft
Elektronische Bremsunterstützung, Tempomat, Reifendruckkontrolle, ABS und Airbags sowie ein 4,8-Liter-V8 von BMW. Dazu ein paar Angaben über niedrige Kohlendioxydwerte und neudeutsches Geraune über Elektronik, die als Großer Bruder sowohl über den Motor als auch über alles mögliche elektrisch Betriebene wacht. Das soll ein Morgan sein? Wenn jemand etwas so Legendäres wie die knochentrockenen Bandscheibenkiller aus Malvern Link schon partout modernisieren will, dann mag er es in Gottes Namen tun - Hauptsache, er verpackt es wenigstens angemessen.
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Auch wenn er als Ausdruck eines innovativen, dynamischen Spaßkonzepts angekündigt wird sieht der Peugeot 20Cup eher wie ein rasendes Ersatzteil aus: Eine überproportional große Fronthaube, gekoppelt mit einem riesigen Lufteinlass, steht in einem tragischen Verhältnis zu den zwei kleinen Überollbügeln, die die Schulterlinie des Gefährts überragen. Die Seitenansicht ist nicht besser: Vorne wirkt der 20Cup mit seiner riesigen Frontpartie wie eine flachgelegte Version eines Serien-206, während hinten lediglich die Schwinge des Hinterrads zu sehen ist.
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Ennstal-Classic 2003 155 Autos, 52 Marken, 14 Nationen
Zwischen dem 23. und 26. Juli, einen Monat früher als bisher, steigt die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Rallye für klassische Automobile. Ältestes Auto ist ein 7.2 Liter Rolls Royce Silver Ghost, Baujahr 1914, den Joe Willenpart aus den USA einfliegen lässt. Dieses Auto wurde zu Anfang des letzten Jahrhunderts von Rolls-Royce für die Österreichische Alpenfahrt entwickelt und am Katschberg getestet. So kann man fast schon von einer historischen Wiederbegegnung sprechen.
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Grand Prix de l'Age d'Or Nicht alle waren blau
Der Grand Prix de l'Age d'Or bildet das Gegenstück zum deutschen Oldtimer-Grand Prix, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Nicht die Rennen stehen im Mittelpunkt, sondern das Treffen der franzöischen Oldtimer-Enthusiasten mit ihren Fahrzeugen.
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Kurzmeldungen

Neuer Morgan Threewheeler
Der legendäre Threewheeler feiert Wiederauferstehung: Das 2011er Dreirad kombiniert moderne Technologie mit klassischem Design. Den Antrieb besorgt ein 1,8-Liter Harley-Davidson-V2, der mit einem Mazda-Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Das Chassis ist ein klassischer Rohrrahmen, der mit zwei Überrollbügeln zum Schutz der Passagiere ausgestattet ist, die Karosserie besteht aus Aluminium. Als Wetterschutz fungiert eine aerodynamisch geformte Kuppel. Das lederverkleidete Cockpit nimmt Anleihen beim Flugzeugdesign und soll so dem Piloten ein Gefühl "vom Fliegen" vermitteln. 500 Kilogramm wiegt der Threewheeler, und der amerikanische Zweizylinder leistet 100 PS, was für eine beachtliche Beschleunigung in 4,5 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer reicht und für eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 185 km/h gut ist. Die Zulassung erfolgt als Motorrad.
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Morgan Supersports Junior
Zur 100-Jahr-Feier erweitert Morgan die Modellpalette um ein ganz spezielles Angebot. Parallel zur normalen Produktion wird der Supersports Junior als limitierte Auflage ins Programm genommen und spricht eine ganz besondere Käufergruppe an. Der Junior ist eine Kopie des Threewheelers im Maßstab 2:3, der Antrieb erfolgt ökologisch korrekt per Pedal und die Zielgruppe sind besonders junge Morgan-Enthusiasten zwischen 6 und 13 Jahren, die auf Grund ihres Alters motorgetriebene Fahrzeuge noch nicht bewegen dürfen. Trotzdem wurde nicht gespart: Hochwertige Materialien und eine Motorattrappe aus Aluminium sorgen für einen gediegenen Auftritt. Die Serie ist auf 500 Exemplare begrenzt.
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Morgan AeroMax
2005 stellte Morgan in Genf die Studie eines Coupé auf der Basis des Aero 8 vor. Jetzt geht das Retromobil - der erste geschlossene Morgan seit dem Rennsportcoupé SLR aus dem Jahr 1964 - in Serie. Ab Januar 2007 sollen wöchentlich ein bis zwei Autos pro Woche die Manufaktur in Malvern Link verlassen. Insgesamt werden bis Anfang 2009 100 Exemplare des AeroMax, der vom bekannten BMW 4.4 Liter V8 mit 325 PS angetrieben wird, gebaut. Interessenten können sich auf einer Reservierungsliste für den 94.000 Pfund Sterling teuren Sportwagen einschreiben (beverley.moore@morgan-motor.co.uk).
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Morgan 4/4 "70th Anniversary"
Es gibt nicht viele Hersteller, die ihren siebzigsten Geburtstag feiern können, aber den Siebzigsten einer Modellreihe zu begehen, schafft wohl nur die englische Manufaktur Morgan. 1936 stellte das Unternehmen die 4/4-Baureihe vor, die - technisch immer weiter entwickelt - bis heute produziert wird und auf insgesamt 10.000 Einheiten kommt. Zu diesem Fest wird das Unternehmen aus Malvern Link in Worcestershire ein spezielles Modell auflegen. Unter dem Namen "70th Anniversary" werden 142 Autos gebaut - für jedes Produktionsjahr zwei. Jedes Fahrzeug erhält eine Jahreszahl aus dem Produktionszeitraum und wird mit dem passenden zeitgenössischen Appeal versehen. Neben epochetypischen Farben und Hauben gibt es eine klappbare Frontscheibe, ein historisch inspiriertes Armaturenbrett, Haubenbefestigungen aus Schafleder, Stahlfelgen und verchromte Radkappen. Wie 1930 trägt ein korrosionsfestes Stahlchassis den traditionellen Eschenholzrahmen, auf dem die Aluminiumkarosserie befestigt ist. Auf dem neuesten Stand ist die Antriebstechnik, die aus dem Ford-Regal stammt. Ein 1.8 Liter großer Ford Duractec-Motor treibt den 4/4 mit 125 PS voran, und auch die Abgaswerte sowie das Crashverhalten entsprechen heutigen Standards. Der 4/4 "70th Anniversary" wird von Januar bis November 2006 gebaut werden. Der Preis in Großbritannien beträgt 27,950 Pfund Sterling.
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Morgan LifeCar: Brennstoffzellen-Sportler
Gemeinsam mit einem Konsortium britischer Firmen plant Morgan den Bau eines Brennstoffzellen-Sportwagens. Das auf zweieinhalb Jahre angelegte Projekt wird vom britischen Department of Trade and Industry (DTI) mit 2,84 Millionen Euro unterstützt. Partner des kleinen britischen Sportwagenherstellers sind die Oxford Universität, die Cranfield Universität, QinetiQ, BOC und OSCar. Der "LifeCar" genannte Zweisitzer produziert keine Abgase, denn in der Brennstoffzelle reagieren bei der Produktion von elektrischer Energie lediglich Wasserstoff (H) mit Sauerstoff (O2). Als Abfallprodukt entsteht nur Wasser (H20). Wie beim historischen Lohner-Porsche und neuerdings bei Mitsubishi treiben vier Radnaben-Motoren die Rädern direkt an. Kondensatoren speichern die beim Bremsen freiwerdende Energie, deshalb soll für den Antrieb des LifeCar eine Brennstoffzelle mit einer Leistung von 24 Kilowatt genügen. Im Morgan Aero 8, auf dem das Brennstoffzellenfahrzeug basieren wird, besorgt ein 4,4-Liter-V8-Motor von BMW mit 333 PS den Vortrieb.
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