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Als der japanische Automobilkonzern Toyo Kogyo 1961 eine Wankellizenz von NSU erwarb, geschah das aus der Überlegung heraus, eine Alternative zum Hubkolbenmotor zu haben. Im Laufe der Zeit entstanden mit den Mazda-Fahrzeugen RX-2, RX-3, RX-4 und RX-5 Autos, bei denen der Kreiskolbenmotor ständig verbessert wurde. Obwohl Toyo Kogyo Anfang der 70er mit beachtlichen Produktions- und Absatzzahlen aufwarten konnte, schien die Energiekrise Mitte der 70er Jahre den Niedergang dieser neuen Antriebsart einzuläuten. Negativ zu Buch schlug vor allem ein im Verhältnis zum Hubkolbenmotor höherer Verbrauch. Im Gegensatz zu den vielen anderen Lizenznehmern gaben die Japaner das Projekt nicht auf sondern beauftragten den damaligen Entwicklungschef Kenichi Yamamoto, einen verbrauchsarmen Kreiskolbenmotor zu entwickeln, der seine Arbeit in einem Fahrzeug mit äußerst strömungsgünstiger Karosserie verrichten sollte.
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Mercedes-Benz C 111-III Rekorde mit Dieselpower
Pünktlich um 0 Uhr des 30. April des Jahres 1978 begannen die fünf Kolben des Dieselmotors des Mercedes-Benz C 111-III zu arbeiten, unter Druck gesetzt von einem Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung, der mit seinen 130 000 Umdrehungen pro Minute dem Motor soviel Luft in die Brennräume preßte, dass dabei 230 PS herauskamen. Kraft genug, um den auf Höchstgeschwindigkeit getrimmten Mercedes-Benz auf ein Tempo von rund 325 Stundenkilometer zu beschleunigen. Er brauchte allerdings, wegen der sehr langen Übersetzung, eine volle Runde auf dem 12,66 Kilometer langen Rundkurs im süditalienischen Nardo, bis dieses Tempo in den Anzeigen stabil gefahren werden konnte.
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Frazer-Nash Namir Wankel-Hybrid von Giugaro
Das Konzept Namir ist aus der Zusammenarbeit zwischen Italdesign Giugiaro und Frazer-Nash entstanden, einer auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Hybridsystemen spezialisierte Firma, deren Wurzeln auf den im Jahr 1923 von Archie Frazer-Nash in England gegründeten Automobilhersteller zurückgehen. Der 2009 in Genf präsentierte Namir stellt eine weitere Etappe auf dem Weg zur Forschung und Entwicklung von Sportwagen mit Hybridantrieb dar, den das Turiner Unternehmen im Jahr 2004 mit dem Projekt Alessandro Volta begonnen und mit dem Quaranta fortgesetzt hat, das letztes Jahr zum 40-jährigen Jubiläum des Unternehmens realisiert wurde.
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Mazda RX-8 High Power Trinkfest, drehfeudig
Mazdas Mut und Beharrungsvermögen muß man bewundern. Während alle anderen Automobilhersteller versuchen, dem Hubkolbenmotor die konzeptbedingten Schwächen durch viele Zylinder und noch mehr Ventile zu Leibe zu rücken und so mechanische Monster schaffen, hält man dort am Kreiskolbenmotor fest. Statt sechs Zylinder, sechs Pleuel, einer Kurbelwelle, zweier Nockenwellen, drei Stirnrädern, einer Steuerkette, 24 Ventilen und 24 Ventilfedern bemüht man zwei Trochoiden und eine Kurbelwelle, um die gleiche Laufruhe und ein unglaubliches Drehvermögen zu erreichen. Zu haben ist diese technische Extravaganz in Europa nur im Sportwagen RX-8.
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Der C 111 ist die Sensation auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im Spätsommer des Jahres 1969. Das leuchtend orange lackierte Coupé verspricht schon optisch Leistung und Geschwindigkeit satt. Seit den Zeiten des 300 SL, von dem der C 111 seine Flügeltüren geerbt hat, war kein Mercedes mehr so spektakulär sportlich. Und das beschränkt sich nicht nur auf die Außenhaut: Als Antrieb dient dem 1969 vorgestellten Typ I ein Wankelmotor, dessen 280 PS den Mittelmotorsportwagen auf 260 km/h beschleunigen.
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Mazda RX-8 Hydrogen Grüner Dreh
Wasserstoff-verbrennende Rotationskolbenmotoren haben bei Mazda seit 1991 Tradition. Dem ersten Prototypen, dem Mazda HR-X folgte schnell der HR-X2 und, parallel, auch eine Experimentalversion des Roadsters Mazda MX-5 mit einem Wankelmotor unter der Haube und Wasserstoff im Tank. Mit dem aktuellen Mazda RX-8 Hydrogen RE demonstriert die Wasserstoff-Version die Flexibilität des Wankels. Er vereint Fahrspaß mit dem extrem sauberen Emissionsverhalten des Wasserstoffantriebs.
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Festival of Speed Rückblick über 10 erfolgreiche Jahre
In nur 10 Jahren hat sich das Festival of Speed in Goodwood von einem kleinen Treffen Autoverrückter zur ersten Adresse für Veranstaltung rund um klassische und aktuelle Fahrzeugtechnik entwickelt. Man braucht allerdings einen etwas größeren Garten dafür, denn in diesem Jahr wurden an drei Tagen fast 150.000 Zuschauer gezählt.
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Mazda RENESIS-Wankelmotor Bester neuer Motor 2003
Mazda macht Felix Wankel alle Ehre - der japanische Fahrzeughersteller hat Wankels Kreiskolbenkonzept weiterentwickelt und sich damit den Titel bei den International Engine of the Year Awards 2003" verdient. Der RENESIS-Wankelmotor des RX-8 wurde nicht nur als Bester neuer Motor 2003 und Bester Motor in der Klasse 2,5 bis 3 Liter ausgezeichnet, sondern er konnte sich auch den begehrtesten Titel sichern: International Engine of the Year 2003.
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Die Jahreszeit lockt nur wenige Besucher in die Eifel. So bleibt die Eifel-Klassik in erster Linie eine Veranstaltung für die Teilnehmer. Der besondere Reiz der Veranstaltung liegt in der Fülle ehemaliger Alltagsdahrzeuge.
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Kurzmeldungen

Mazda Furai
Der Furai basiert auf dem Chassis des französischen LMP 2-Prototypen Courage C65, der bei Langstreckenrennen in Amerika und Europa eingesetzt wird. Mit dem Konzeptfahrzeug, das auf der North American International Auto Show 2008 in Detroit der Öffentlichkeit präsentiert wird, feiert Mazda den 40. Geburtstag des Kreiskolbenmotors. In Erwartung künftiger Regeländerungen in der ALMS wurde ein geschlossenes Cockpit konstruiert, das besser zu einem zukünftigen Produktionsfahrzeug passen soll. Als Motor kommt aber wiederum der 450 PS starke Kreiskolbenmotor (R20B) mit drei Rotoren zum Einsatz. Dieser wird mit einem 100-prozentigen Zellulose-Ethanol-Kraftstoff betrieben, der von BP entwickelt wurde. Damit ist der Furai ebenso dynamisch wie umweltverträglich. Für die Optimierung der Aerodynamik haben die Mazda Designer und Ingenieure eng mit dem Motorsport-Spezialisten Swift Engineering zusammengearbeitet. Luftwiderstand, Anpressdruck, Auftrieb und Ästhetik wurden am Computer in aufwendigen Software-Prozessen entwickelt und getestet. Im Gegensatz zum rationalen Interieur eines Rennwagens fällt das Cockpit des Konzeptfahrzeugs komfortabel und dennoch funktional aus. In das Lenkrad wurden ein elektronisches Display und Schaltwippen integriert, die Fahrgastzelle ist so breit, dass zwei Passagiere genügend Kopf- und Schulterfreiheit sowie eine gute Rundumsicht haben. Vorne angelenkte Schwingtüren erlauben einen bequemen Einstieg. Die dunkle Lackierung mit roten und orangefarbenen Akzenten geht auf den Mazda 787B-Wankel-Rennwagen zurück, der 1991 die 24 Stunden von Le Mans gewann - bis heute der einzige japanische Sieg beim Langstrecken-Klassiker.
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Mazda RX-8 Hydrogen RE : Flottentests
Vor knapp drei Jahren stellte Mazda die wasserstoffbetriebene Variante des Wankelsportwagens als Konzeptstudie auf der Tokyo Motor Show 2003 vor. Umfangreiche Straßentests folgten und dienten dazu, die Technologie weiter zu entwickeln und ihre Praxistauglichkeit auszuloten. Jetzt hat der Mazda RX-8 Hydrogen RE, der neben Wasserstoff auch mit handelsüblichem Benzin betrieben werden kann, eine weitere Hürde genommen. Das japanische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr (MLIT) gab die Genehmigung für Flottentests mit RX-8 Hydrogen RE-Leasingfahrzeugen. Erste Vertragspartner sind zwei Unternehmen, die auf dem japanischen Energiesektor tätig sind. Sie werden spätestens Ende März 2006 zwei der umweltfreundlichen Kreiskolben-Fahrzeuge in Empfang nehmen. Bis zum Jahresende sollen etwa acht weitere Kunden hinzukommen. Der Kreiskolbenmotor des Mazda RX-8 Hydrogen RE eignet sich aufgrund seiner räumlich getrennten Ansaug- und Verbrennungsräume besonders für den Betrieb mit dem hochentzündlichen Wasserstoff. Darüber hinaus kann er ohne Einschränkung mit handelsüblichem Ottokraftstoff betankt werden. Um den Betriebsmodus zu wechseln, legt der Fahrer lediglich einen Schalter um. Während im Benzinbetrieb Regionen ohne Wasserstoff-Tankstellen befahren werden können, kommt die Fahrt mit Wasserstoff Mensch und Umwelt gleichermaßen zugute. Denn bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht kein Kohlendioxid.
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