AVS-SHADOW MK 1 (1970)

Im Jahr 1968 gab AVS-Shadow-Gründer Don Nichols (“Advanced Vehicle Systems”) dem Designer Trevor Harris die Gelegenheit, einen der radikalsten Rennwagen der Geschichte für die Can-Am-Serie zu entwerfen. Die Can-Am ging als die Rennserie in die Geschichte ein, die nahezu auf jede Regel verzichtete, und so die stärksten Autos und die schnellsten Fahrer anzog. Das Hauptziel der Entwicklung des Mk 1 war, die Frontfläche um 30-40 Prozent zu reduzieren. 

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Peugeot 9X8 Hypercar

Der neue Peugeot 9X8 wird im Jahr 2022 sein Wettbewerbsdebüt in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) geben. Angetrieben von einem Hybridantrieb, der über einen Allradantrieb verfügt. Der 9X8 ist der Nachfolger des Peugeot 905, der 1992 und 1993 die 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, und des Peugeot 908, der den französischen Klassiker 2009 für sich entschied. Das Engagement der Franzosen im Langstreckensport hat aber nicht nur einen sportlichen Aspekt, sondern bietet auch die Möglichkeit, Technologien und die Ergebnisse von Forschungsarbeiten im Rennen zu testen, bei dem man 24 Stunden lang extremen Bedingungen ausgesetzt ist.

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Abarth 1000 SP (2021)

Beim Konzeptfahrzeug Abarth 1000 SP kommen drei Designprinzipien zum tragen, die bereits beim SP von 1966 Anwendung fanden. Zunächst die klaren Linien sowie ein geringes Volumen und Gewicht. Als zweites dann die Aerodynamik: Moderne Technologien erlauben es, die Linien des Abarth 1000 SP mit einem Luftwiderstandsbeiwert umzusetzen, der modernen Sportwagen entspricht. Und die Ergonomie erhöht den Fahrspaß, die Fahrzeugkontrolle und optimiert das agile Fahrverhalten.

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Hondas S800 (1966)

Schon 1965 war Honda mit einem filigranen und quer eingebauten und 233 PS starken Zwölfzylinder-1,5-Liter in der Formel 1 aktiv. Der Amerikaner Richie Ginther konnte den letzten Grand Prix der auslaufenden 1,5-Liter-Formel gewinnen – und wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn das Reglement nicht zu Ende gegangen wäre. Mit dem S 800 brachten die Japaner die Hochdrehzahl-Philosophie auf die Straße. Zum vergleichsweise geringen Preis von 7750 Mark zeigte der Konzern Ende 1966 erstmals den Wagen als Coupé und Cabrio in Hamburg.

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Citroën Ami 6 (1961)

Nachdem er mit dem Traction Avant, den 2CV und die DS entworfen hatte, wurde Flaminio Bertoni mit der Entwicklung eines Mittelklassewagens betraut. Das Ergebnis war der Ami 6 − sein Meisterwerk, wie er es selbst bezeichnete. Die Karosserie des Ami 6 mit den stark akzentuierten Linien und der nach hinten geneigten Heckscheibe, die auch bei Regen eine klare Sicht nach hinten ermöglichte, sorgte für großes Aufsehen. Das Modell bot einen großen Kofferraum, eine optimale Raumnutzung bei kompakten Abmessungen und viel Komfort für alle Passagiere.

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BMW R 18 „Spirit of Passion“

Dirk Oehlerking, Mastermind von „Kingston Custom“ interpretiert mit seiner neuen „Spirit of Passion“ für die Zustrom-Bike-Reihe „SoulFuel“ die BMW R 18 neu. Der Hannoveraner blickt auf eine lange Geschichte in der Neuinterpretation von BMW Maschinen zurück. Etwa 17 Kreationen stehen in seinem Portfolio, darunter das „Black Phantom“ und sein Schwester-Bike „White Phantom“. Markenzeichen der Manufaktur ist extremes Customizing, aber hier kann von einem kompletten Umbau der R 18 nicht die Rede sein, weil Oehlerking die R 18 für so perfekt hält, dass Technik und Ramen unangetastet blieben.

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Ein Boxster für Detroit (1992)

Der Name “Boxster” ist ein Kunstwort, das sich aus der ersten Silbe des Wortes Boxer und der zweiten Silbe des Wortes Roadster ableitet. Damit wird nicht nur ein Hinweis auf die Fahrzeuggattung, sondern auch auf den Boxermotor geliefert – das technische Merkmal, das seit 1948 den 356 und seit 1963 auch den Porsche 911 auszeichnet. 1992 zeigten. die Stuttgarter erstmals ein Studie.

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Porsche LMDh-Prototyp

Die Zuffenhauser haben die Entwicklung eines LMDh-Prototypen für die Saison 2013 auf den Weg gebracht. Nach einer umfangreichen Evaluierung soll ein Fahrzeug auf Basis des zukünftigen Reglements gebaut werden. Die LMDh-Autos sind in zwei Jahren die neue Topklasse in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Die rund 1.000 Kilogramm wiegenden Rennwagen werden von einem Hybridsystem mit 500 kW (680 PS) Leistung angetrieben.

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Morgan Threewheeler P101

Mit dem P101 beendet Morgan die Produktion des Threewheeler. Dieser – seit 2011 im Programm – wird 2021 eingestellt, da die Typengenehmigung für den V-Twin-Motor ausläuft. P101 steht für Project 101, das ist der interne Name, der dem Projekt zur Wiederbelebung des dreirädrigen Sportwagens gegeben wurde, als die Entwicklung der Neuauflage vor mehr als einem Jahrzehnt begann. Der P101, auf 33 Exemplare limitiert, ist von Morgans Design- und Konstruktionsabteilungen als Abschied und Hommage konzipiert, um das Threewheeler-Projekt zu feiern.

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Maserati 300S

Am 6. November 1955, gewann Juan Manuel Fangio am Steuer des Maserati 300S den Großen Preis von Venezuela. Der Tipo 300S war eine Weiterentwicklung des 250S und wurde 1955 vorgestellt. Bis 1959 entstanden von ihm 27 Exemplare. Sein Reihensechszylindermotor war vom Formel-1-Rennwagen 250F abgeleitet und dabei von 2,5 auf 3,0 Liter Hubraum vergrößert worden. Die Leistungssteigerung ging trotz des höheren Verdichtungsverhältnisses mit einem niedrigen Drehzahlniveau und – für Langstreckenrennen besonders wichtig – mit einer geringeren mechanischen Beanspruchung einher. Der Rest der Motorarchitektur war identisch zum 2,5-Liter-Reihensechszylinder, einschließlich der beiden obenliegenden Nockenwellen und der Doppelzündung: Die Konstruktionsmerkmale der Formel 1 wurden auf den Sportwagen übertragen und kamen später auch in der Serienproduktion zum Einsatz.

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