34. Salon Champenois du Véhicule de Collection, Reims

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Nach langer Abstinenz gibt es endlich wieder Klassikerveranstaltungen. Eine der ersten ist der Salon Champenois du Véhicule de Collection in Reims, eine kleine Messe, die aber in diesem Jahr sogar Besucher aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden anzieht.
Schon auf dem Weg dorthin ein eigentlich gewohntes, aber inzwischen fast vergessenes Bild: Man sieht gepflegte alte Autos auf dem Weg zum Messegelänge und der für Besucher-Klassiker reservierte Parkplatz ist bis auf dem letzten Platz belegt. Die Bandbreite der Fahrzeuge ist überraschend. Wer nicht mehr als eine Aufreihung von 2CVs, DS und einigen Renault R4 erwartet hat, wird begeistert gewesen sein. Wie jedenfalls haben uns über Panhard CT24, BMW E21 323 Alpina, den fast ausgestorbene Renault R6, Renault R15+17, einen Facel Vega und sogar zwei exotische Ford der frühen Sechziger Jahre aus England gefreut, noch bevor wir das Messegelänge betreten hatten.

Panhard CT24


Dort gibt es zwei Hallen und zwei große Freigelänge, auf dem vor allem die Teilehändler ihr Angebot präsentierten. Wer auf der Suche nach Teilen für französische Alltagsklassiker war hatte gut Chancen fündig zu werden. An besten bedient wurden wahrscheinlich Velosolex-Freunde, von perfekten Exemplaren bis zu start verrosteten Einzelteilen gab es alles in mehrfacher Ausfertigung.


Eine Halle war den Clubs und Händler vorbehalten. Besonderer Höhepunkt war dort der Auftritt der Matra-Freunde. Neben dem MS530, der dieses Jahr seinen fünfundfünfzigsten Geburtstag feiert, hatte man den Tour-de-France- Prototypen und den MS120-Formel-1-Rennwagen herangeschafft. Die Messe bot reichlich Unerwartetes, besonders für den deutschen Besucher, der zu Hause diese Bandbreite französischer Automobilkultur kaum zu sehen bekommt.

CG 1200 auf Basis Simca 1200

Bilder und Text: Dieter Roßbach